Braunelle – das Virenwunder

Braunelle - das Virenwunder

Braunelle – das Virenwunder

Kaum einer beachtet den unscheinbaren Lippenblütler, der den ganzen Sommer unermüdlich auf unseren Wiesen wächst – die Braunelle. Dabei sind ihre Inhaltsstoffe höchst interessant und wirksam. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin wird diese Pflanze verwendet – bei nichts geringerem als Krebs oder Tuberkulose! Es ist interessant, dass mir besonders dieses Jahr, das durch den ganzen Corona-Wahnsinn die Macht der Viren auf den Menschen mehr als verdeutlicht, diese kleine Blume immer wieder begegnet ist, bis ich auf einer Kräuterwanderung den Namen erfuhr: die Braunelle oder Brunelle. Früher gegen Diphterie verwendet, offenbart diese Wiesenblume nun ihr ganzes Potential – ob Herpesviren oder psychischen Erkrankungen wie ADHS – wir sollten der Braunelle unsere Aufmerksamkeit schenken!

Braunelle – Aussehen und Wirkung

Die Braunelle kommt in Mitteleuropa fast überall vor und wächst im Flachland genauso wie auch bis zu 2.000 Meter Seehöhe. Bei uns auf etwa 1.000 Meter Höhe wächst sie schon den ganzen Sommer unermüdlich in den Weidewiesen und man findet sie häufig in kleinen Polstern, ähnlich dem Quendel. Die Blüten ähneln dem Lavendel oder auch dem Thymian, ihnen fehlt aber der charakteristische Duft. Der Stängel ist recht fest und widerstandsfähig und zeigt damit, dass er voll mit Mineralstoffen ist. Die Blätter sind lanzettenförmig und ähneln ebenfalls dem wilden Thymian oder Quendel. Auch an Waldwegen kann man der kleinen Pflanze begegnen, sammeln sollten wir sie aber an vollsonnigen Standorten, denn dort ist ihre Heilkraft am größten!

Wie bereits erwähnt ist diese Heilpflanze bei den Chinesen bereits seit langer Zeit in Verwendung und auch die Indianer verwendeten die Braunelle bei Fieber, Husten, fürs Herz oder auf Wunden. Auch bei uns wurde die Braunelle früher oft in Heilkräutermischungen verwendet, wenn Viren die Ursache der Erkrankung waren. Denn der Wirkstoff Prunellin ist nicht nur laut klinischen Studien bei Herpesviren hoch wirksam, sondern auch bei HI-Viren! Darüber hinaus finden wir noch Rosmarinsäure in der Pflanze und dieses Paket ist antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend. Verwendet werden kann die Pflanze roh im Salat oder in Smoothies, als Tee, in Tinkturen oder im Kräuteressig.

DIY – Rezepte mit der Braunelle

Nächste Woche stelle ich euch den sehr wirksamen Grippeessig vor, und auch da ist die Braunelle ein wichtiger Wirkstoff! Heute möchte ich euch zwei andere einfache, aber sehr wirksame Rezepte vorstellen – und zwar einen Lippenbalsam bei Fieberblasen und eine Tinktur bei Erkältungskrankheiten!

Für den Lippenbalsam benötigt ihr ein Marmeladeglas, eine Handvoll Braunelle, ein gutes natives Olivenöl und Bienenwachs (eventuell noch ein paar Tropfen ätherisches Melissenöl).

  • Die gesammelten Braunellepflanzen werden ausgeschüttelt, damit keine Tierchen im Öl sind.
  • Dann werden diese in ein sterilisiertes Marmeladeglas gegeben und mit sehr gutem Olivenöl übergossen, damit die Blüten und Blätter gut darin schwimmen.
  • Das Glas wird nun etwa vier Wochen auf eine helle und sonnige Fensterbank oder auf der Terrasse in die Sonne gestellt.
  • Danach das Öl über ein feines Sieb abseihen und das Glas mit dem Öl in ein warmes Wasserbad stellen. Das Öl sollte nicht mehr als 70 Grad erreichen.
  • Dann werden auf 50 Gramm Öl etwa 10 Gramm Bienenwachs gegeben. Dieses sollte langsam schmelzen.
  • Wenn alles geschmolzen ist, könnt ihr bei Bedarf, wenn das Öl weiter abgekühlt ist, auch ein paar Tropfen ätherisches Melissenöl hinzufügen, das ist auch antiviral.
  • In sterilisierte Döschen füllen und erkalten lassen. Beschriften und fertig! Der Balsam ist etwa ein Jahr haltbar und kann bei Bedarf auf die Lippen gegeben werden – am besten schon bei den ersten Anzeichen einer entstehenden Fieberblase!

Für die Tinktur benötigt ihr lediglich ein Marmeladeglas, eine Handvoll Braunelle und Ansatzkorn.

  • Die Braunelle wird zerkleinert in ein sterilisiertes Marmeladeglas gegeben und mit Ansatzkorn übergossen, damit alles bedeckt ist.
  • Nun wird das Glas so lange auf einer warmen Fensterbank stehen gelassen, bis die Pflanzen darin ausgebleicht sind. Dann ist der ganze Wirkstoff in den Alkohol übergegangen.
  • Die Tinktur über ein feines Sieb abgießen und in eine dunkle Flasche füllen.
  • Beim ersten Anzeichen von Halskratzen oder einer sich nähernden Fieberblase die Tinktur tropfenweise in einem Glas Wasser einnehmen (etwa 10 Tropfen) bis zu viermal am Tag!
  • Die Tinktur ist mindestens ein Jahr haltbar.

Gutes Gelingen!

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