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Tag: Tinktur

Isländisch Moos – der Bronchienretter

Isländisch Moos – der Bronchienretter

Isländisch Moos – der Bronchienretter
Isländisch Moos – der Bronchienretter

Isländisch Moos, das eigentlich gar kein Moos, sondern eine Flechte ist, wächst vor allem in Nadelwäldern, in Heiden und gerne auch in höheren Lagen in ganz Mitteleuropa. Es ist recht unscheinbar, und wenn man nicht weiß, wie wertvoll es ist, würde es einem sicher kaum auffallen. Es wurde schon sehr früh gesammelt und im Norden auch gerne verspeist. Erst später, ab dem 17. Jahrhundert, erkannten die Menschen die heilende Wirkung auf die Lunge, die Bronchien wie auch auf die Verdauungsorgane. Wenn ihr Isländisch Moos sammelt, dann bitte achtsam und nicht zu viel nehmen, man benötigt nicht viel, und es ist teilweise schon recht selten!

Schleimstoffe für den Körper – das Isländisch Moos

Die Flechte enthält nicht nur heilende Schleimstoffe, die aus langkettigen Zuckermolekülen bestehen, sondern auch antibiotisch wirkende Flechtensäuren. Diese lösen sich aber nur als heißer Tee aufgebrüht, oder in einer alkoholischen Tinktur. Die bitteren Flechtensäuren beruhigen nicht nur die Lunge und Bronchien, und stärken dabei das Immunsystem, sie regen darüber hinaus auch die Verdauungssäfte an. Isländisch Moos wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, antibiotisch, appetitanregend und beruhigend.

Da die Flechte zu 70 Prozent aus Stärke besteht, wurde sie früher gerne gegessen, und wird auch heute noch im Norden, als Pulver gemahlen, gerne zum Binden von Suppen genommen. Man findet Isländisch Moos in Hustenpastillen, Hustensäften, Zahnpasten oder auch alkoholischen Auszügen. Um die heilende Wirkung der Flechte bei Erkältungen, Husten oder Heiserkeit nutzen zu können, muss man jedoch in keine Apotheke gehen. Man kann selbst ganz einfach eine Hustentinktur oder einen Hustensirup herstellen.

Isländisch Moos im Wald
Isländisch Moos im Wald

Rezepte mit Isländisch Moos

Die häufigste Zubereitungsart beim selber Sammeln ist sicherlich der Teeaufguss. Dieser hat aber den Nachteil, dass er sehr bitter ist, und besonders von Kindern nicht gerne getrunken wird. Jedoch wird ein süßer Sirup aus heilenden Hustenkräutern gerne genommen.

Für den Sirup eine Handvoll Isländisch Moos, eine Handvoll Quendel (siehe hier), eine Handvoll Spitzwegerich (siehe hier), einen Teelöffel Fenchelsamen und 5 Nelken in 500ml Wasser aufkochen und etwa 20 Minuten leicht köcheln lassen. Über ein feines Sieb abseihen und 500gr Rohrzucker einrühren. Wieder aufkochen lassen und warten bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat. Dann den Saft einer ausgepressten Zitrone hinzufügen und in eine sterilisierte Flasche füllen.

Kühl und dunkel gelagert hält sich der Sirup ein Jahr. Bei Husten, Erkältungen oder Heiserkeit dreimal täglich einen Teelöffel voll einnehmen. Am besten immer eine kleine Menge aus der Flasche entnehmen, und diese zur Einnahme in den Kühlschrank geben. Die Flasche dann wieder kühl und dunkel stellen. Dann fängt nichts zum Schimmeln an!

Die Tinktur ist ganz leicht hergestellt und ist für Erwachsene bei Husten, Heiserkeit oder Schnupfen zu empfehlen. Zu gleichen Teilen Isländisch Moos, Quendel und Spitzwegerich in ein Schraubglas füllen und mit Wodka oder Korn übergießen, bis alles bedeckt ist. Vier bis sechs Wochen stehen lassen, dann abseihen und beim ersten Kratzen sofort einen Teelöffel voll in Wasser einnehmen. Bei akuten Problemen dreimal täglich wiederholen!

Der Rotklee – Phytoöstrogene schützen unseren Körper

Der Rotklee – Phytoöstrogene schützen unseren Körper

Der Rotklee – Phytoöstrogene schützen unseren Körper
Der Rotklee – Phytoöstrogene schützen unseren Körper

Heute möchte ich euch etwas über den recht unscheinbaren Rotklee erzählen. Er wächst zurzeit fleißig auf unseren Wiesen und Weiden und wird besonders von den Hummeln, deren Rüssel lang genug für die länglichen Blütenröhren sind, gerne besucht. Bei uns im Garten summt und brummt es bei den vielen Rotkleeblüten und deren angenehmer Geschmack kann uns Süßspeisen oder Wasser sprichwörtlich versüßen.

Phytoöstrogene im Rotklee

Der Rotklee zählt eine ganze Reihe von Isoflavone, darunter Formononentin, Daidzein, Genistein und Biochanin A, zu ihren Inhaltsstoffen, die bei uns gemeinhin als Phytoöstrogene bezeichnet werden. Das Einzigartige an diesen Wirkstoffen ist die selektive Wirksamkeit. Da heißt, dass sie regulierend in den Hormonhaushalt eingreifen, wenn dies nötig ist, aber sie tun dies nicht zwingend. Das macht den Rotklee für Mann und Frau wertvoll. So erhöht der Rotklee sanft den Östrogenspiegel in den Wechseljahren und verhindert so starke Beschwerden. Darüber hinaus erhöht er die Knochendichte durch Kalzium-Einlagerung in die Knochen – ein perfektes Vorsorgekraut gegen Osteoporose!

Bei Männern unterstützt der Rotklee die Prostata indem er den Testosteron- wie auch den Östrogenspiegel (ja, auch Männer haben Östrogen!) harmonisiert und kann so auch eine mögliche Midlife-Crisis (die ebenfalls hormonell bedingt ist) abfangen. Ein ausgeglichener Östrogenanteil im Körper sorgt für guten Schlaf, bringt gute Stimmung, glättet die Haut, reguliert den Cholesterinspiegel und erhöht die Konzentration.

Die Energetik des Rotklees

Um die energetische Wirkung einer Pflanze zu erspüren, kann man mit der Pflanzendeva – also ihrer Seele – sprechen. Die Schamanen unserer Vorfahren konnten dies in ihren Ritualen, aber uns sind diese faszinierenden Eigenschaften meistens leider verloren gegangen. Um wieder auf Tuchfühlung mit unseren Pflanzen und deren Seele zu gehen, kann man Blütenessenzen ganz einfach selbst herstellen – hier habe ich beschrieben, wie das funktioniert!

Der Rotklee ist eine sehr liebliche und warme Pflanze und als solche bringt sie Liebe und Freude in unser Leben. Da das Gegenteil von Liebe keineswegs Hass, sondern Angst ist, ist der Rotklee auch das perfekte Kraut gegen Ängste, Panik und Unruhe. Er stärkt unsere inneren Kräfte, bringt uns in Kontakt mit unserer Seele und hilft uns ruhig und gelassen zu bleiben. In Krisen- oder Angstsituationen kann die Blütenessenz des Rotklees eine energetische Hilfe darstellen und wieder Ruhe in die Situation bringen. Hysterie, Panik, aber auch Gewalt lässt sich mit dieser Essenz überwinden und den Menschen wieder in die ruhige und zielgerichtete Handlung bringen.   

Rezepte mit dem Rotklee

Der Rotklee kann grundsätzlich frisch oder getrocknet als Tee getrunken werden. Frische Kräuter im Tee sind wirkungsvoller, als getrocknete, aber um im Winter die Kräuterfreuden des Sommers zu konservieren, kann man die Rotkleeblüten sammeln, trocknen und für den Winter aufbewahren. Den Tee mit heißem, aber keineswegs kochendem Wasser übergießen und bis zu vier Tassen täglich trinken. Nach drei Wochen eine Pause einlegen!

Antiaging-Gesichtsöl:

  • Das frische Kraut etwas zerkleinern, in ein sterilisiertes Schraubglas geben und gutes Mandelöl darüber gießen.
  • Alles muss bedeckt sein, und die ersten Tage nur einen Nylonstrumpf rüberziehen, damit eventuelle Luft des Krauts entweichen kann.
  • Dann schließen und etwa 3 Wochen in der Sonne stehen lasse.
  • Danach gut abseihen und zur Hautpflege mit nassen (!) Händen einmassieren.

Das Rotkleeöl reduziert Falten, hilft gegen Cellulite und strafft das Gewebe. Zur besseren Wirkung kann man nicht nur Rotklee, sondern auch Frauenmantel ins Öl geben.

Tinktur für Männer und Frauen:

  • Das frische Kraut pflücken, etwas zerkleinern, in ein sterilisiertes Schraubglas geben und mit Korn oder Wodka übergießen, dass die Kräuter gut bedeckt sind.
  • Es darf nichts aus der Flüssigkeit herausschauen, sonst kann es schimmeln.
  • Nun an einem warmen, schattigen Ort 4 Wochen ziehen lassen und dann abseihen.

Einnahme: einen Teelöffel Tinktur in ein Glas Wasser oder in den Tee geben und morgens und abends einnehmen. Bei Problemen mit der Menstruation und den Wechseljahren, Prostatabeschwerden, zu hohem Cholesterin, Osteoporose und verstopften Arterien. Ganz allgemein zur Stärkung, Verjüngung der Zellen und Blutreinigung.  

Braunelle – das Wiesenwunder

Braunelle – das Wiesenwunder

Braunelle - das Virenwunder
Braunelle – das Virenwunder

Kaum einer beachtet den unscheinbaren Lippenblütler, der den ganzen Sommer unermüdlich auf unseren Wiesen wächst – die Braunelle. Dabei sind ihre Inhaltsstoffe höchst interessant und wirksam. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin wird diese Pflanze verwendet – bei nichts geringerem als Krebs oder Tuberkulose! Früher gegen Diphterie verwendet, offenbart diese Wiesenblume nun ihr ganzes Potential – ob Herpesviren oder psychischen Erkrankungen wie ADHS – wir sollten der Braunelle unsere Aufmerksamkeit schenken!

Braunelle – Aussehen und Wirkung

Die Braunelle kommt in Mitteleuropa fast überall vor und wächst im Flachland genauso wie auch bis zu 2.000 Meter Seehöhe. Bei uns auf etwa 1.000 Meter Höhe wächst sie schon den ganzen Sommer unermüdlich in den Weidewiesen und man findet sie häufig in kleinen Polstern, ähnlich dem Quendel. Die Blüten ähneln dem Lavendel oder auch dem Thymian, ihnen fehlt aber der charakteristische Duft. Der Stängel ist recht fest und widerstandsfähig und zeigt damit, dass er voll mit Mineralstoffen ist. Die Blätter sind lanzettenförmig und ähneln ebenfalls dem wilden Thymian oder Quendel. Auch an Waldwegen kann man der kleinen Pflanze begegnen, sammeln sollten wir sie aber an vollsonnigen Standorten, denn dort ist ihre Heilkraft am größten!

Wie bereits erwähnt ist diese Heilpflanze bei den Chinesen bereits seit langer Zeit in Verwendung und auch die Indianer verwendeten die Braunelle bei Fieber, Husten, fürs Herz oder auf Wunden. Auch bei uns wurde die Braunelle früher oft in Heilkräutermischungen verwendet. Der Wirkstoff Prunellin ist laut klinischen Studien bei Herpesviren hoch wirksam. Darüber hinaus finden wir noch Rosmarinsäure in der Pflanze und dieses Paket ist antibakteriell und entzündungshemmend. Verwendet werden kann die Pflanze roh im Salat oder in Smoothies, als Tee, in Tinkturen oder im Kräuteressig.

DIY – Rezepte mit der Braunelle

Nächste Woche stelle ich euch den sehr wirksamen Grippeessig vor, und auch da ist die Braunelle ein wichtiger Wirkstoff! Heute möchte ich euch zwei andere einfache, aber sehr wirksame Rezepte vorstellen – und zwar einen Lippenbalsam bei Fieberblasen und eine Tinktur bei Erkältungskrankheiten!

Für den Lippenbalsam benötigt ihr ein Marmeladeglas, eine Handvoll Braunelle, ein gutes natives Olivenöl und Bienenwachs (eventuell noch ein paar Tropfen ätherisches Melissenöl).

  • Die gesammelten Braunellepflanzen werden ausgeschüttelt, damit keine Tierchen im Öl sind.
  • Dann werden diese in ein sterilisiertes Marmeladeglas gegeben und mit sehr gutem Olivenöl übergossen, damit die Blüten und Blätter gut darin schwimmen.
  • Das Glas wird nun etwa vier Wochen auf eine helle und sonnige Fensterbank oder auf der Terrasse in die Sonne gestellt.
  • Danach das Öl über ein feines Sieb abseihen und das Glas mit dem Öl in ein warmes Wasserbad stellen. Das Öl sollte nicht mehr als 70 Grad erreichen.
  • Dann werden auf 50 Gramm Öl etwa 10 Gramm Bienenwachs gegeben. Dieses sollte langsam schmelzen.
  • Wenn alles geschmolzen ist, könnt ihr bei Bedarf, wenn das Öl weiter abgekühlt ist, auch ein paar Tropfen ätherisches Melissenöl hinzufügen.
  • In sterilisierte Döschen füllen und erkalten lassen. Beschriften und fertig! Der Balsam ist etwa ein Jahr haltbar und kann bei Bedarf auf die Lippen gegeben werden – am besten schon bei den ersten Anzeichen einer entstehenden Fieberblase!

Für die Tinktur benötigt ihr lediglich ein Marmeladeglas, eine Handvoll Braunelle und Ansatzkorn.

  • Die Braunelle wird zerkleinert in ein sterilisiertes Marmeladeglas gegeben und mit Ansatzkorn übergossen, damit alles bedeckt ist.
  • Nun wird das Glas so lange auf einer warmen Fensterbank stehen gelassen, bis die Pflanzen darin ausgebleicht sind. Dann ist der ganze Wirkstoff in den Alkohol übergegangen.
  • Die Tinktur über ein feines Sieb abgießen und in eine dunkle Flasche füllen.
  • Beim ersten Anzeichen von Halskratzen oder einer sich nähernden Fieberblase die Tinktur tropfenweise in einem Glas Wasser einnehmen (etwa 10 Tropfen) bis zu viermal am Tag!
  • Die Tinktur ist mindestens ein Jahr haltbar.

Gutes Gelingen!

Natürliche Antibiotika – Wacholder

Natürliche Antibiotika – Wacholder

Natürliche Antibiotika – Wacholder
Natürliche Antibiotika – Wacholder

Ich möchte mit einer neuen Reihe beginnen und ich werde euch natürliche Antibiotika vorstellen. Das Tolle an diesen Pflanzen und Naturmitteln ist, dass Bakterien dagegen keine Resistenzen entwickeln können, wie es leider bereits bei fast allen verfügbaren Antibiotika mittlerweile der Fall ist. Das Penicillin wurde vor 100 Jahren entdeckt und die Angst vor Infektionskrankheiten ist damit verschwunden – leider sterben heutzutage wieder bis zu 5.000 Menschen alleine in Österreich jährlich an multiresistenten Keimen in Krankenhäusern!

Kurzbeschreibung der Wacholder

Der Wacholderstrauch ist in der nördlichen Hemisphäre verbreitet und wächst bis zu einer Seehöhe von 4.000 Metern. Früher fand man die immergrüne Pflanze in fast allen Hausgärten, vereinte sie doch eine ganze Hausapotheke in sich. Da sie sehr langsam wächst und die Beeren drei Jahre benötigen, bis sie erntereif sind, wird sie heute leider nicht mehr oft angebaut. Der aufrechte Strauch kann eine Höhe von bis zu 18 Metern erreichen und hat eine rotbraune bis graue Rinde. Die Nadeln der Wacholder sind spitz und kurz. Von April bis Juni blüht der Baum und die daraus entstehenden Beeren sind im ersten Jahr grün, im zweiten blaurot und im dritten Jahr schwarz. Dann können sie geerntet werden. Die Wacholder wächst auch wild und wenn man Sträucher kennt, kann man regelmäßig Beeren ernten oder ganz einfach im eigenen Garten anbauen.

Verwendung der Wacholder

Man verwendet die Beeren wie auch die Nadeln, aber auch die Rinde und Wurzeln enthalten Wirkstoffe. Meist werden die Beeren roh gekaut, als Tinktur zubereitet, als Tee oder Auszug, als zerstoßenes Pulver, zur Inhalation im heißen Wasser oder ganz konzentriert im ätherischen Öl verwendet. Bei Erkältungen oder der Grippe kann man die Wacholderbeeren inhalieren oder ein paar Tropfen des ätherischen Öls mit Wasser vermengen und in eine Nasensprayflasche geben. Wenn man das bereits beim ersten Halskratzen macht, verhindert man oft noch die sich anbahnende Erkältung. Bei Magenproblemen oder grundsätzlich bei Problemen im Verdauungsbereich kann man die Beeren gut kauen und als Brei hinunterschlucken – das wurde auch früher in Pestzeiten gemacht um sich vor der Ansteckung zu schützen wie auch intensive Räucherungen. Das Pulver kann auf schlecht heilende Wunden oder als Vorbeugung einer Infektion auf die Haut gegeben werden. Das ätherische Öl kann mit einem Trägeröl vermischt und auf schmerzende und rheumatische Gelenke aufgetragen werden.

Wirkung der Wacholder

Zwar wird in älteren Büchern vor der Nierenverträglichkeit gewarnt, jedoch wird beim täglichen Gebrauch von Kräuterheilkundigen nichts davon berichtet. Ganz im Gegenteil wird dem Wacholdertee eine nierenschützende Wirkung zugesagt. Die Wacholder hilft gegen Enterobacter, Bacillus, Staphylococcus und gegen Candida. Die im Wacholder enthaltenen Monoterpen-Kohlenwasserstoffe sind antibakteriell, antifugal, antiseptisch und antirheumatisch. Dabei sollen die Wacholderbeeren sogar den Biofilm von Bakterien durchdringen können – das ist besonders im Verdauungsbereich wichtig! Sie wirken darüber hinaus gegen Blähungen, entwässernd, senken die Blutfettwerte wie auch den Blutzucker und wirken antioxidativ. Bei Erkältungen, Grippe, Magen-Darm-Problemen, Nieren- oder Blasenentzündungen, chronische Lungenerkrankungen, Gelenksbeschwerden, Pilzbefall oder Parasitenbefall können die Wacholderbeeren angewendet werden.

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