Ernährung nach Anthony William

Ernährung nach Anthony William

Ernährung nach Anthony William
Ernährung nach Anthony William

Nachdem ich letzte Woche eine Einführung in die Theorien von Anthony William gegeben habe (siehe hier), werde ich diese Woche die Ernährungsumstellung vorstellen, die uns wieder zur Gesundheit führt. Dabei wird es einige No Foods geben – das heißt Lebensmittel, die Viren und Bakterien füttern, und aus diesem Grund nicht gegessen werden sollten. Es wird auf den ersten Blick vielleicht nach viel Einschränkung aussehen, aber ich versichere euch, dass ihr nach einiger Zeit merkt wie gut alles schmeckt und dass man nicht wirklich verzichten muss. Ich sag mir immer, ich speise wie eine Königin – denn die Mengen an Obst, die ich nun esse, wurden in früheren Zeiten sicher nur von wohlhabenden Menschen verzehrt! Und das Allerbeste – ihr spürt ab dem ersten Tag wie gut euch die Ernährung tut und eure Symptome werden mit der Zeit immer weniger! Für mehr Informationen kann ich euch das Buch Medical Food von Anthony William empfehlen!

Die No Foods nach Anthony William

Diese Lebensmittel ernähren Viren und Bakterien und füttern Entzündungen, und sollten allmählich aus der Ernährung verschwinden:

  • Milchprodukte: viele wissen schon, dass Milch Entzündungen fördert, aber auch Käse, Butter oder Joghurt müssen gestrichen werden.
  • Eier: DAS entzündungsfördernde Lebensmittel schlechthin. Laut Anthony William sind selbst Bio-Eier schädlich und sollten völlig gestrichen werden.
  • Schweinefleisch: Anthony William propagiert zwar die vegane Ernährung, aber Fleisch- und Fischkonsum sind in Maßen erlaubt. Schweinefleisch muss aber in der Ernährung absolut draußen bleiben. Mittlerweile haben ich einen guten Rhythmus und esse einmal pro Woche Fleisch (oder Fisch) und sonst esse ich vegan.
  • Fisch aus Aquakultur: dieser ist einfach zu stark belastet.
  • Gluten: das ist das Schwerste für mich – leider muss man auf Weizen, Dinkel, Roggen und Co. verzichten. Denn die Gluten belasten den Darm, fördern Entzündungen und füttern Viren und Bakterien. Pseudo-Getreide und Vollkornreis ist erlaubt, bei starker Belastung sollten aber auch diese wenigstens eine Zeit lang gestrichen werden.
  • Rapsöl: durch die immer weiter um sich greifende Genmanipulation sollte das Rapsöl völlig weggelassen werden. Gute Öle sind Oliven- und Kokosöl.
  • Mais und Soja: auch hier wieder die Gefahr der Genmanipulation, also weglassen.
  • Essig und Alkohol: tja hier kann ich es einfach nicht – ich nehme für meine Salate zwar nicht viel Essig – aber etwas naturtrüben Bio-Apfelessig erlaube ich mir. Angeblich belastet Essig wie auch Alkohol die Leber und diese kann nicht gut entgiften.  
  • Raffinierter Zucker: ist klar – der ist einfach auch nicht gut. Alternativen sind Honig (da ist viel erlaubt), Ahornsirup, Datteln, aber auch Kokosblütenzucker.
  • Glutamat: führt sogar zu Veränderungen im Gehirn – das habe ich schon lange aus meiner Ernährung draußen.
  • Geschmacks- und Zusatzstoffe in Fertignahrung.
  • Koffeinhaltige Lebensmittel: sind per se kein No Food – aber angeblich reizen Kaffee, schwarzer und grüner Tee sowie Schokolade oder Kakao die Nerven. Ich nehme Edelbitter-Schokolade in Maßen zu mir. Ohne geht es einfach nicht 😊

Obst und Gemüse, das schmeckt so fein…

Im Grunde isst man zu sicher 90 Prozent oder mehr Obst und Gemüse. Dieses kann roh wie auch gekocht gegessen und darf auch gut gewürzt werden. Kartoffeln können inflationär gegessen werden – auch gern zu jeder Mahlzeit. Kartoffeln sind die perfekte Beilage für Gemüse oder im Salat und sie machen satt. Um die Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit zu unterstützen, sollten Fette aus Oliven- und Kokosöl oder Avocados und Oliven eher sparsam verzehrt werden und am besten abends. Mein Tagesplan schaut zurzeit folgendermaßen aus:

  • Zitronenwasser nach dem Aufstehen
  • Selleriesaft (siehe hier) nach etwa einer halben Stunde
  • Obstfrühstück
  • Mittagessen aus gekochtem Gemüse mit Reis oder Kartoffeln, Wokgemüse mit Jasminreis, warme Eintöpfe oder eine Creme-Suppe. Als Beilage Salat. Nachspeise ist eine Edelbitter-Schokolade.
  • Am Nachmittag mache ich mir den Heavy Metal Detox Smoothie und esse Obst, sobald ich Hunger habe. Gerne auch Datteln oder andere Trockenfrüchte.
  • Zum Abendessen gibt es meist Salat, gedünstetes Gemüse oder ein Risotto.

Die Rezepte sowie Erklärungen zu den zusätzlichen gesundheitsfördernden Getränken wie Selleriesaft, Zitronenwasser oder Heavy Metal Detox Smoothie kommen in den nächsten Wochen!

Anthony William – Ernährung und ihre Auswirkungen

Wie schlimm ist der Verzicht und was bewirkt diese Ernährung im Körper? Zu allererst – Pflicht und Dogmen sind nicht gut – auch ich habe bereits ein-, zweimal danebengegriffen und hab mir ein Butterbrot gemacht. Ich finde es ist besser einmal eine Ausnahme zu machen, wenn es überhaupt nicht geht, als ich gebe die ganze Ernährung auf! Das Lustige ist – das Brot schmeckt dann gar nicht gut und liegt so schwer im Magen, dass es unangenehm ist. Also hat das auch heilenden Charakter. Die ersten Tage nach der Umstellung werdet ihr viel Hunger haben – das ist klar, denn ihr esst einfach viel weniger Weizenprodukte, die satt machen. Einfach viel essen – immer wieder eine Banane, ein Löffel Honig oder Datteln dazwischenschieben, größere Portionen essen, schauen, dass täglich Kartoffeln oder Süßkartoffeln am Speiseplan stehen und mit den Rezepten (man findet viele Rezepte im Internet) spielen. Bald bekommt man ein Gefühl dafür und der Hunger verschwindet. Und das Wichtigste – Obst macht weder dick, noch belastet es den Darm! Habt keine Angst vor Obst und esst so viel ihr wollt!

Welche Auswirkungen hat diese Ernährung auf mich? Meine Haut wird immer schöner – ich bin so begeistert – sie ist so weich wie von meiner kleinen Tochter. Auch Falten verschwinden und das ganze Aussehen ist einfach strahlend. Meine Verdauung ist so gut, dass ich mir keine Gedanken mehr darum mache. Alles funktioniert so gut wie es sein soll. Meine Haare werden immer schöner, glänzender und voller. Ich strotze vor Energie und habe keine nachmittäglichen Tiefs mehr – oder nur mehr ganz selten. Natürlich gibt es Entgiftungstiefs – da schreibe ich noch einen eigenen Artikel drüber – aber diese sind um einiges angenehmer und leichter als bei anderen Entgiftungskuren. Ich habe trotz Untergewicht und sicherlich weniger Kalorienzunahme schon drei Kilo zugenommen! Ich bin leistungsfähig, mein Gehirn funktioniert gut und auch meine Laune ist meist sehr ausgeglichen. Ich bin einfach nur begeistert!

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