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Tag: Warzen

DIY – Veilchensalbe

DIY – Veilchensalbe

DIY – Veilchensalbe
DIY – Veilchensalbe

Die Veilchensalbe nach Hildegard von Bingen ist ein tolles Naturprodukt, das traditionell bei der Narbenpflege, irritierter Haut, Geschwüren oder Myomen, Warzen, Zysten, Hämorrhoiden oder Kopfschmerzen verwendet wird. Das überlieferte Rezept wird aus Veilchensaft, Ziegenfett und Rosenöl hergestellt und ist manchmal noch in dieser alten Rezeptur zu kaufen. Heutzutage haben wir jedoch eine viel größere Auswahl an pflegenden Fetten und Ölen als zur Zeit Hildegards und aus diesem Grund habe ich das Salbenrezept einerseits mit aktuellen Zutaten versehen und andererseits eine Herstellungsweise gewählt, die schonend mit den Ressourcen unserer Natur umgeht – denn für 20g Veilchensaft brauchen wir sehr viel an frischem Grün und dezimieren so die wilden Veilchen in unseren Wäldern!

Das Veilchen

Der wunderbar duftende und violette Frühlingsbote ist besonders im April aber, wie bei uns im kühleren Waldviertel, auch im Mai in der Natur zu finden. Wir finden Veilchen in schattigen Wiesen, am lichten Waldrand, rund um Bäume oder an schattigen Hecken. Die ausdauernde Pflanze treibt jeden Frühling aufs Neue aus und ist mit ihren kleinen violetten Blüten leicht zu übersehen. Sie duftet mit einem leichten sanften Aroma und ihr Gehalt an Salicylsäure, das auch im Aspirin enthalten ist, ist einer der Gründe für die heilende Wirkung bei Kopfschmerzen, Husten und Erkältung. Die Frühlingsblume hilft darüber hinaus noch gegen Müdigkeit, Nervosität und Verdauungsproblemen. Bei allen möglichen Problemen mit der Haut kann die Veilchensalbe verwendet werden, sie ist aber auch ein wunderbares Hautpflegemittel und kann als tägliche Hautpflege verwendet werden. Dabei ist besonders die Narbenpflege hervorzuheben, denn diese werden weicher und blasser bei längerer Anwendung.

DIY – Veilchensalbe

Wer einen Frühlingsspaziergang in der Natur macht kann, so wie ich, immer ein kleines Glas mitnehmen, das wunderbar dazu geeignet ist, zarte Blüten zu sammeln und mit nach Hause zu nehmen. Für die Salbe benötigt man etwa 30 – 40 Blütenköpfe, 20g Kokosöl, 10g Mandelöl, 3g Bienenwachs, 3g Kakaobutter und 2 Tropfen ätherisches (und echtes!) Geranienöl – am besten in Bioqualität. Kokosöl habe ich anstatt des traditionellen Ziegenfetts genommen, weil ich mir ungerne das Fett von Tieren ins Gesicht schmiere und Kokosöl sehr pflegend ist. Das Mandelöl ist sehr hautpflegend und zieht leicht ein und die Konsistenzgeber Bienenwachs und Kakaobutter machen die Salbe etwas fester. Das Geranienöl habe ich anstatt des sehr teuren Rosenöls verwendet, da es ähnliche Eigenschaften hat, aber um einiges weniger kostet! Eigentlich werden auf diese Menge 5 Tropfen verwendet, aber ich wollte den zarten Duft der Veilchen nicht überdecken – bei 2 Tropfen kann man es noch riechen!

  1. Die gesammelten und ausgeschüttelten (Insekten!) Veilchenblüten werden in ein sterilisiertes Marmeladeglas mitsamt dem Kokosöl gegeben und im Wasserbad auf etwa 60 Grad erhitzt. Etwas im heißen Wasserbad stehen und dann über Nacht ziehen lassen.
  2. Am nächsten Tag das Kokosöl mit den Blüten wieder im Wasserbad erhitzen auf etwa 60 Grad und dann durch ein feines Sieb abgießen.
  3. Das Mandelöl hinzugießen und wieder warten bis die Masse warm ist.
  4. Dann kommen die Konsistenzgeber Bienenwachs und Kakaobutter dazu.
  5. Wenn alles gut geschmolzen und eine homogene Masse geworden ist, eine kurze Löffelprobe machen – etwas von der heißen Salbe auf einen kalten Teller geben und die Konsistenz überprüfen. Sie sollte nicht zu fest, aber auch nicht zu weich sein.
  6. Die Salbe etwas abkühlen lassen und bei etwa 40 Grad (ein bisschen wärmer als handwarm) das Geranienöl hinzufügen.
  7. Die Salbe wird in ein sterilisiertes Salbendöschen gefüllt. Nach dem Abkühlen beschriften.

Die Salbe ist sehr fetthaltig und pflegend – für die Gesichts- und Körperpflege aus diesem Grund mit nassen Händen verteilen, dann zieht sie gut ein und fettet nicht stark nach. Sie duftet wunderbar, pflegt ganz toll und kann in der Erkältungszeit bei Husten auch auf die Brust geschmiert werden. Bei Kopfschmerzen in die Schläfen einmassieren.

Gutes Gelingen!

Besprechen und Heilgebete

Besprechen und Heilgebete

Besprechen und Heilgebete
Besprechen und Heilgebete

Der Mensch hat seit Urzeiten viele Dinge getan, um Ungleichgewichte im Körper wieder herzustellen und Krankheit zu harmonisieren, dazu gehört neben der „Drecksapotheke“ (siehe Heilerde) und dem Handauflegen (siehe heilende Berührungen) auch das Besprechen oder Beten für den Kranken. Das Wissen um diese speziellen Gebete oder Sprüche wurde von Generation zu Generation weitergegeben, und selbst die Kirche konnte diesen „heidnischen Brauch“ (die Gebete wurden mit der Zeit natürlich immer christlicher, der Ursprung kommt aber aus den Naturreligionen) nie auslöschen. Denn sie selbst hat mit Exorzismen (bis heute!) immer wieder auch Erfolge mit dem Austreiben der „Krankheitsdämonen“ erreicht – und dieser Brauch besteht zu einem Großteil aus Gebeten.

Geschichte und Sinn der Heilgebete

Wo die Gebete ihren Ursprung nahmen, kann heute nicht mehr nachvollzogen werden, jedoch sind sie über Jahrhunderte christianisiert worden. Das Urprinzip bezieht sich aber immer auf das Allmächtige, auf den großen Geist, der alles erschaffen hat und alles zusammenhält. Die Gebete richten sich direkt an das Göttliche und erbitten das Gleichgewicht wiederherzustellen und Heil-ung – also heil-werden, im Sinne von ganz werden.

Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele, und bei einem Ungleichgewicht entsteht Krankheit. Ich habe schon in früheren Artikeln (siehe hier) beschrieben, dass die Seele nur den Weg über unseren Körper hat, um sich bemerkbar zu machen. Das heißt Krankheit ist immer Ausdruck der Seele, und da unsere Seele unsterblich, also göttlich ist, was liegt näher als das Göttliche, das überall ist, um Hilfe zu bitten.

Die Gebete schließen meist mit dem christlichen „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes“. Auch hier kann man wieder die Dreieinigkeit von Körper, Geist und Seele erkennen – und so richtet sich das Gebet im Grunde nur an uns selbst, an das Göttliche in uns. Sie wurden über Jahrhunderte verfeinert und verbessert, und finden dadurch direkten Weg in unser Unterbewusstsein und können da auch hervorragend wirken.

Mit dem abschließenden „Amen“ (so sei es) beenden wir das Gebet und geben damit unserem Unterbewusstsein den Befehl, das umzusetzen. Auch wenn viele Menschen mit diesen Gebeten nichts mehr anfangen können, sind sie seit langer Zeit in unserer Matrix (morphogenetisches Feld) gespeichert und erreichen uns nicht über den Verstand, sondern über die Seele! Sie weiß, was sie damit anfangen muss!

Wirkung von Heilgebeten

Es gibt viele Studien, die eindrucksvoll belegen können, dass Menschen schneller gesunden, wenn sie beten oder wenn für sie gebetet wird. Nach Operationen erholen sich Patienten mit Gebeten schneller und die Komplikationen sind weitaus geringer. Sogar die künstlichen Befruchtungsraten in gynäkologischen Abteilungen steigen auffällig, wenn für spezielle Patientinnen gebetet wird. Aber warum ist das so?

Neben dem direkten Weg zur Seele (wie oben beschrieben), senden alle Worte eine Energie aus. Wie auch die Quantenphysik schon belegen konnte, kann ein Wissenschaftler mit seinen Gedanken die Bewegungen von Quantenteilchen beeinflussen, denn die Gedanken sind reine Energie. Und genauso haben Gebete und Worte eine eigene Energiesignatur. Diese Energie kann dafür eingesetzt werden um Heilung hervorzurufen und um Störungen zu harmonisieren. Auch die Energetik macht sich dieser Technik zunutze. Aber genauso wie bei den meisten energetischen und manchen naturheilkundlichen Techniken, ist der Beweis nicht möglich, und ruft meist nur großes Unverständnis hervor.

Der „Aber“glaube wie er von vielen abschätzig genannt wird, bezieht sich aber nicht auf den Irrglauben. Das „Aber“ bedeutete ursprünglich „darüber hinausgehend“ oder „auf der anderen Seite liegend“, also verweist auf Dinge, die dahinter liegen und nicht mit dem Verstand oder bloßem Auge zu begreifen sind. Manchmal gibt es noch die alten Frauen, die durch Besprechen Warzen entfernen oder manch andere Erkrankung lindern können.

Wie funktioniert das Besprechen

Wenn überhaupt bekannt, kennen viele Menschen das Besprechen von Warzen oder Gürtelrose – und damit ist oft sehr schnell geholfen. Jedoch kann im Grunde jede Krankheit besprochen werden. Blutungen, Schmerzen oder Ausschläge sprechen gut darauf an, und Heilgebete für Kranke können eigentlich immer gesprochen werden. Viele Gebete sind sehr christlich, können aber auch abgeändert werden. Statt Gott kann Mutter Natur oder „das, was ist“ angerufen werden – man muss aber bedenken, dass die christliche und abendländische Tradition viele Gebete über Jahrhunderte sehr machtvoll werden ließ!

Wie das Besprechen genau durchgeführt wird, bleibt jedem selbst überlassen und es gibt auch kein richtig oder falsch, trotzdem ein paar Tipps, damit es gut wirkt:

  • Gebete immer dreimal aufsagen, denn drei ist eine heilige Zahl und kann die Wirkung enorm erhöhen.
  • Die Hände über die schmerzende Stelle halten, oder wenn der Kranke nicht da ist, sich die Stelle bildhaft vorstellen.
  • Pusten oder darüber streichen kann die Wirkung ebenfalls erhöhen.
  • Wer möchte kann gerne eine Kreuzzeichen über die Erkrankung in der Luft malen (das gleichschenkelige Schutzkreuz bietet sich an).
  • Am Ende jedes Gebetes kann man immer schließen mit „Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

Heilgebete für den praktischen Gebrauch

Zum Abschluss noch ein paar Heilgebete, die verwendet werden können. Man findet aber mit Suchmaschinen viele, viele Sprüche. Gerne kann man auch eigene Gebete erfinden!

  • Warzen: Zeit sie kommt, Zeit sie geht, das Gute bleibt, das Böse geht.
  • Gürtelrose: Zu Jerusalems Damm steht ein Rosenbaum. Der Baum, er blüht nicht, er trägt nicht. So sollst du Rose nimmermehr blühen noch tragen, im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
  • Rheuma & Gicht: Gicht wie Geschicht, wie das Evangelium spricht. Geh heraus aus dem Kopfe, geh heraus aus allen Gliedern, bring dem Menschen die Gesundheit wieder. Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
  • Stiche: Brand, geh in den See, geh in den Sand, und tu nimmer weh.
  • Allgemein: Was ich sehe, das vergehe, was ich streiche, das erweiche. Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
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