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Tag: Vitamin A

Brille? Das muss nicht sein!

Brille? Das muss nicht sein!

Brille? Das muss nicht sein!
Brille? Das muss nicht sein!

Immer mehr Menschen benötigen heutzutage eine Brille, mehr noch, es ist mittlerweile sogar zur absoluten Mode geworden! Während noch vor 20 Jahren ein Brillenträger versucht hat mit Kontaktlinsen oder sehr kleinen, unauffälligen Brillen seine Sehschwäche zu verbergen, ist es mittlerweile sogar so, dass Brillen ohne Stärken aufgesetzt werden, da sie zu einem modischen Accessoire geworden sind! Aber warum sehen die Menschen immer schlechter? Gehört die Brille mittlerweile schon verpflichtend zum Menschen?

Warum sehen wir schlecht

Die Energetik sieht in der Fehlsichtigkeit eine Botschaft der Seele. Dabei muss die Kurzsichtigkeit, die Weitsichtigkeit, der Astigmatismus und anderen Augenerkrankungen wie der graue oder grüne Star gesondert betrachtet werden. Während die Kurzsichtigkeit bevorzugt eine Krankheit der Jungen ist, kommt die Weitsichtigkeit meist bei älteren Menschen vor.

Kurzsichtigkeit zeigt dem Menschen immer seine Ich-Bezogenheit. Da er nicht weit sieht, bezieht er alles im wahrsten Sinne des Wortes auf sich selbst. Aber statt wahrer Selbsterkenntnis – nämlich, dass er selbst Schöpfer seines Lebens ist und alles was ihm geschieht, sich tatsächlich auf ihn bezieht, das heißt dass ihm nur das widerfährt, was er aussendet – nimmt er jedes Wort persönlich und sieht in allem einen Angriff. Die Jugend ist auch aus diesem Grund oft kurzsichtig, um in sich zu gehen, sich selbst zu erkennen und nicht das Heil im Außen zu suchen.

Bei der Weitsichtigkeit sieht es anders aus. Menschen mit Lebenserfahrung sollten sich im Laufe des Lebens einen Weitblick angeeignet haben, das heißt sie sollten das große Ganze erkennen – nämlich, dass wir alle verbunden sind und wir alle einander bedingen. Das versucht die Weitsichtigkeit den älteren Menschen auch zu vermitteln – eben nicht mehr auf sich selbst zu schauen, sondern Zusammenhänge zu erkennen.

Mit der Brille aber nehmen wir uns selbst die Chance diese Botschaft zu erkennen, indem wir uns eben nicht täglich damit auseinander setzen müssen. Daher kann ich jedem Brillenträger nur empfehlen einmal die Brille abzulegen und einen Tag ohne zu bewerkstelligen. Die Probleme, die dann auf uns zukommen sind sehr interessant um unsere Thematik zu erkennen, die die Fehlsichtigkeit uns zeigen möchte.

Augentraining – Kampf gegen die Brille (?)

In den letzten Jahren ist das Augentraining immer mehr in den Fokus der Alternativmedizin geraten. Aber hält dieses Training was es verspricht? Grundlage hierfür ist die Annahme, dass unsere Augen einfach untrainiert und faul geworden sind und dass entsprechende Übungen sie wieder gesunden lassen. Ich habe dieses Training schon hinter mir und kann Positives und Negatives davon berichten.

Positiv ist auf jeden Fall, dass viele Übungen gut sind, um unsere Augen zu entlasten. Denn es entwickelt sich durch die zunehmende Bildschirmarbeit immer häufiger ein starrer Blick, der nur auf eine Entfernung scharf stellt. Die Seh-Übungen entspannen die Augen einerseits, fordern sie aber andererseits auch heraus. Man kann durch das Training auf jeden Fall einige Dioptrien wegtrainieren. Ich habe es geschafft von -2,75 auf -1,5 zu kommen, was für mich schon ein Erfolg ist.

Aber da die Fehlsichtigkeit immer auch seelische Ursachen hat, greift das Training einfach zu kurz. Man wird kaum die volle Sehstärke wiederherstellen können – und wenn doch, kann die alte Fehlsichtigkeit schnell wieder zurückkommen. Aus diesem Grund kann ich eine ganzheitliche Therapie empfehlen!

Brille weg durch Erfahrung

Ja es ist ein Schock, aber wenn du unter 3 Dioptrien hast, kannst du die Brille oder die Kontaktlinsen einfach weglassen! Ausgenommen ist da natürlich das Autofahren! Nimm sie einfach einmal ab und schau was passiert – welche Gefühle hast du? Was siehst du nicht mehr? Durch die ehrliche Annahme der Fehlsichtigkeit bemerkt man auch, was die Seele einem sagen möchte – denn wer die Brille weglässt, nimmt sich voll und ganz an, so wie er ist! Dann kannst du erfahren, was deine Seele dir sagen möchte! Ich habe vor einem Jahr mit einer Kurzsichtigkeit von 2,75 die Kontaktlinsen weggelassen. Seitdem trage ich keine Sehhilfe mehr, außer beim Autofahren – da trage ich eine unterkorrigierte Brille.

Ich habe etwa ein halbes Jahr Augentraining gemacht (aus dem Buch Eselsweisheiten von Norbekov), das hat mir einerseits geholfen besser zu sehen, hat mir aber auch mehr Vertrauen in meine Augen gegeben – ich wusste plötzlich, dass ich meiner Kurzsichtigkeit nicht mehr ausgeliefert bin. Zum Fernsehen habe ich mir eine Lochbrille zugelegt – das funktioniert einwandfrei und die Augen werden auch noch trainiert.

Wichtige Vitamine für die Augen sind A und D – hier sollte man schauen, dass man gut versorgt ist. Eine Entgiftung oder eine Fastenkur ist bei Fehlsichtigkeit ebenfalls zu empfehlen – oft sieht man danach besser. Aber am allerwichtigsten ist es die Krankheit (also die Sehschwäche) anzunehmen und herauszufinden wo die Ursache liegt. Ich arbeite noch zusätzlich mit einer energetischen Reinigung der Augen und Meditationen.

Werde ich jemals wieder scharf sehen

Ich habe es noch nicht geschafft völlig scharf zu sehen, bin aber sehr zufrieden mit meiner geringen Kurzsichtigkeit. Außerdem gehe ich ehrlich damit um – wenn ich etwas nicht sehe, sage ich, dass ich keine Sehhilfe trage. Bis jetzt hat das immer gut geklappt. Auf diese Weise setze ich mich aktiv mit meinem Problem auseinander, gebe der Seele die Möglichkeit ihre Erfahrung zu machen und übernehme Verantwortung für meine Sehschwäche. Mein Ziel ist es aber natürlich irgendwann wieder Augen wie ein Adler zu haben – ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, ob mir das geglückt ist!

Bärlauch – einheimisches Superfood

Bärlauch – einheimisches Superfood

Bärlauch - einheimisches Superfood
Bärlauch – einheimisches Superfood

Jetzt ist es endlich wieder soweit: der Frühling ist da, und in den Wäldern riecht es verdächtig nach Knoblauch. Der Bärlauch, als eine der ersten Kräuter, steckt seine grünen Spitzen durch den noch kalten Frühlingsboden. Erst in den letzten Jahren hat er sich, auch durch die Gourmetküche, einen Platz auf unseren Tellern erkämpft. Er schmeckt nicht nur sehr gut, und viel feiner als „echter“ Knoblauch, er ist auch noch unglaublich gesund!

Warum ist Bärlauch so gesund

Schon in der Steinzeit bis ins Altertum war bekannt wie schmackhaft und gesund der Bärlauch ist. Neben dem sehr hohen Vitamin C-Gehalt ist der Bärlauch noch ebenso reich an: Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B6, Eisen, Kalium, Mangan, Magnesium, Calcium und Phosphor. Dabei liefert er dreimal so viel Vitamin C als Orangen, und dieses Vitamin ist ja bekanntlich unverzichtbar für unser Immunsystem und die meisten Vorgänge im Körper.

Bärlauch ist außerdem eine hervorragende Schwefelquelle – dieser unterstützt unseren Körper bei der Entgiftung, hält die Gelenke beweglich und hilft dem Immunsystem. Typisch ist natürlich der unverkennbare Knoblauchduft, und dieser kommt vom enthaltenen Allicin. Diese Schwefelquelle ist als natürliches Antibiotikum bekannt, wirkt antibakteriell und unterstützt das Herz. Dabei beugt es Herzinfarkt, Arteriosklerose und Krebs vor.

Wie kurz in meinem Artikel über die Chlorella-Alge beschrieben wirkt Bärlauch auch stark entgiftend auf das Bindegewebe. Da er eingelagerte Fette mobilisieren kann, muss bei einer Kur mit Bärlauch-Tinktur darauf geachtet werden, dass Bindemittel wie Chlorella, Haferkleie oder Heilerde dazu genommen wird, sonst werden die Entgiftungssymptome sehr stark und unangenehm: starke Kopfschmerzen, Verstopfung oder Durchfall, Infektionen, etc. Wer stark vergiftet ist wird auch nach dem Genuss von Bärlauch möglicherweise bemerken, dass er Kopfschmerzen bekommt!

Verwechslungsgefahr beim Bärlauch

Bärlauch - immer jedes einzelne Blatt überprüfen!
Bärlauch – immer jedes einzelne Blatt überprüfen!

Wer selbst Bärlauch sammelt, sollte diesen gut erkennen können, denn er kann mit dem giftigen Maiglöckchen wie auch mit der tödlich-giftigen Herbstzeitlosen verwechselt werden! Ich überprüfe nach dem Sammeln zuhause immer jedes einzelne Blatt, auch wenn der Aufwand sehr groß ist. Denn drei bis vier Blätter der Herbstzeitlosen können zum Tod führen. Das Maiglöckchen verursacht zwar meist „nur“ starke Magen-Darm-Beschwerden, kann aber auch zu Herzproblemen führen. Kurz zusammengefasst (wer Bärlauch nicht eindeutig erkennen kann, bitte einen Profi um Rat fragen!): die Blätter des Bärlauchs riechen bei Zerreiben oder Einreißen nach Knoblauch, sind sehr dünn und weich, und auf der Blattunterseite matt. Außerdem kommen die Blätter einzeln aus dem Boden und haben Stengeln.

Rezepte mit Bärlauch

Mit Bärlauch kann man viele schmackhafte Frühlingsgerichte zaubern. Zum Konservieren eignet er sich nicht, da er beim Trocknen seinen Geschmack wie auch seine Wirkung verliert. Er kann aber trocken kleingeschnitten eingefroren und so das ganze Jahr verwendet werden. In der Küche kann er im Grunde für fast alles zum Würzen verwendet werden: Salate, Suppen, Aufstriche, etc. Es gibt aber noch andere köstliche Gerichte, die sehr gesund sind!

Bärlauch-Pesto

Mit den frischen Bärlauch-Blättern kann man eine wunderbar schmackhafte Pesto zaubern. Dafür wird der Bärlauch in der Küchenmaschine ganz fein zerkleinert, mit Salz und Olivenöl vermischt und in Gläser gegeben. So ist das Pesto einige Monate im Kühlschrank haltbar, und kann über die heißen Nudeln gegeben werden. Wer möchte kann Kürbiskerne, Pinienkerne oder Parmesan zerkleinern und dazu mischen.

Bärlauch-Aufstrich

250gr Topfen und 100gr weiche Butter wird mit dem Mixer fein verrührt, dass eine sämige Konsistenz entsteht. Dann wird der zerkleinerte Bärlauch dazu gegeben und mit dem Mixer in die Masse gerührt. Salzen und Pfeffern – fertig!

Bärlauch-Aufstrich - schmackhaft und gesund!
Bärlauch-Aufstrich – schmackhaft und gesund!

Bärlauch-Spinat

Um den „normalen“ Spinat ein bisschen aufzupeppen, kann Bärlauch dazugegeben werden. Dafür wird der Spinat mit dem Bärlauch gedünstet und danach mit dem Pürierstab püriert. Dann für die Einbrenn ein bisschen Mehl in Butter oder Öl anschwitzen, und sobald dieses klumpenfrei angebräunt ist in den Bärlauch-Spinat geben. Mit etwas Milch aufgießen. Danach mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und genießen!

Bärlauch-Knödel

Knödelbrot mit etwas Milch einweichen. Dann Butter erhitzen und kleingeschnittene Zwiebeln, Petersilie und Bärlauch dazugeben, und leicht dünsten lassen. Alles zum Knödelbrot geben, dann noch mit ein bis zwei Eiern und ein bisschen Mehl binden. Mit Parmesan, Salz und Pfeffer würzen. Mit feuchten Fingern Knödel formen und ins kochende Wasser gleiten lassen. Das Wasser soll gerade leicht kochen, nicht zu viel. Sobald die Knödel an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Aus dem Wasser nehmen und mit heißer Butter und Parmesan servieren.

Vielleicht habe ich euch mit dem einen oder anderen Rezept Lust auf Bärlauch gemacht! Am Markt und in manchen Supermärkten gibt es Bärlauch mittlerweile auch schon zum Kaufen, dann ist jeder, egal ob Bärlauchkenner oder nicht, auf der sicheren Seite und kann die gesunden Vorzüge des einheimischen Superfoods genießen!        

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