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Tag: Thymusdrüse

Ätherische Öle – Thymianöl

Ätherische Öle – Thymianöl

Ätherische Öle – Thymianöl
Ätherische Öle – Thymianöl

Das Thymianöl, ein weiteres Öl meiner Reihe über ätherische Öle, ist eines der wichtigsten und wirkungsvollsten ätherischen Öle. Der Thymian als Heilkraut war bereits bei den alten Griechen bekannt und kam mit den Mönchen im frühen Mittelalter nach Europa. Die krautige Pflanze ist heutzutage auch bei uns vielerorts wild anzutreffen, und zwar unter der Bezeichnung Quendel. Der aromatische Geruch der Blätter macht es leicht den Quendel zu bestimmen und ich sammle im Hochsommer sehr gerne die filigranen Stängel. Denn daraus kann man in der Erkältungszeit einen sehr wohltuenden Tee gegen Husten zubereiten!

Thymianöl – woher kommt es und was ist enthalten

Das Kraut kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und hat im heißen und trockenen Klima auf kargen Böden die höchste Wirksamkeit. Dabei gibt es unzählige unterschiedliche Arten des Thymians und auch die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ist aus diesem Grund variabel. Je nach Anbaugebiet und daraus folgend aufgrund der Sonne, der Höhenlage, des Bodens und des Klimas ist die Heilwirkung des Thymians immer eine andere. Für die Destillation des Thymianöls wird aber hauptsächlich Thymus vulgaris herangezogen.

Bei den unterschiedlichen Thymianarten  haben sich einige Chemotypen herauskristallisiert, die sich danach definieren, welcher Bestandteil hauptsächlich enthalten ist. Diese sind Geraniol, Linaolool, Terpineol,  trans-4 Thuyamol-4-Terpineol, Caravarol und Thymol. Besonders der letzte Bestandteil ist beim ätherischen Öl sehr gefragt, denn Thymol wirkt pilz-, bakterien- und virenabtötend.

Körperliche Wirkung von Thymianöl

Thymianöl wirkt entkrampfend und schleimlösend und ist aus diesem Grund bei Atemwegserkrankungen anwendbar. Besonders bei Asthma und Keuchhusten ist die krampflösende Eigenschaft eine Wohltat. Durch die antibakterielle Wirkung hilft Thymianöl darüber hinaus bei Erkältungen, Bronchitis oder grippale Infekte. Der Schleim kann sich lösen, und die auslösenden Viren oder Bakterien werden bekämpft. Auch Entzündungen im Mundraum können mit Thymianöl behandelt werden: dabei das Öl mit Wasser verdünnen und gurgeln bzw. spülen.

Die krampfhaften Menstruationsbeschwerden werden durch das Öl, laut Studien, sogar noch besser gelindert als bei Anwendung von Ibuprofen. Dafür den Bauch mit Thymianöl (vermischt mit einem Trägeröl wie Mandel- oder Olivenöl) einreiben. Auch Magen-Darm-Erkrankungen können gut mit dem ätherischen Öl behandelt werden. Bei der innerlichen Einnahme aber unbedingt auf die Qualität des Öls achten! Das Öl wirkt durchblutungsfördernd und verdauungsanregend. Auch die Magenwand wird dabei stärker durchblutet und der Magen kann mehr Magensaft produzieren.

Psychische Wirkung von Thymianöl

Das altgriechische Wort thymos bedeutet so viel wie Lebenskraft oder Mut. Im alten Griechenland wurden aus diesem Grund Soldaten, bevor die in den Krieg zogen, mit Kränzen aus Thymian gesegnet um ihnen Mut und Kraft zu geben. Der Duft stärkt das Selbstbewusstsein und damit auch das Ich-Bewusstsein. Durch die stärkende und kräftigende Wirkung kann der Duft besonders bei depressiven Verstimmungen vernebelt werden. Außerdem wurde Thymianöl bis ins letzte Jahrhundert noch in Krankenhäusern verwendet, um die Rekonvaleszenz zu erleichtern. Geschwächte Patienten, die gerade eine schwere Krankheit überwunden hatten, bekamen durch den Geruch wieder Mut, Kraft und Stärke.

Energetische Wirkung von Thymianöl

Bei näherer Betrachtung der Pflanze fällt auf, dass die Stängel zwar filigran, aber sehr beanspruchbar sind. Das Kraut breitet sich wie ein Polster aus und ist auf den ersten Blick oft gar nicht gut zu erkennen. Passt man aber nicht auf, kann der Thymian das ganze Beet überwuchern. Dafür braucht er nur viel Sonne. Diese wärmende Kraft färbt bei Anwendung auch auf uns Menschen ab. Da die Pflanze uns Mut und Stärke bringt, trotz ihres unscheinbaren Äußeren, ist sie dem Herzchakra aber auch dem Solarplexus zugeordnet (Erklärung der Chakren – siehe hier). Unsere Herzensenergie wird damit gestärkt und Mut, Stärke aber auch Liebe können wieder in unser Leben kommen.

Darüber hinaus ist der Duft beruhigend und gibt uns die nötige Gelassenheit um Dinge, die wir nicht ändern können, zu akzeptieren. Die Namensverwandtschaft mit der Thymusdrüse kommt nicht von ungefähr. Auch diese Drüse, die uns mit Energie und Kraft versorgt und in der Mitte unseres Brustkorbes sitzt, wird durch das Thymianöl gestärkt. Um die Drüse zu stärken, kann man sie natürlich auch klopfen!

ACHTUNG: Thymianöl pur aufgetragen kann bei vielen Menschen hautreizend wirken!

Heilsame Klänge

Heilsame Klänge

Heilsame Klänge
Heilsame Klänge

Als Teil meiner Informationsmedizinreihe darf ich natürlich nicht die heilsamen Töne und Klänge vergessen, die einen ver-stimmten Körper wieder ins Gleichgewicht bringen können. Naturvölker verwenden in ihrer schamanischen Heilkunst Töne ganz bewusst um gewisse Seelenzustände zu erreichen um die Selbstheilung stattfinden zu lassen. Leider ist diese Tradition in unserer zivilisierten Welt in Vergessenheit geraten. In den letzten Jahren jedoch erkennen immer mehr Therapeuten und Energetiker die heilsame Wirkung der Töne und Klänge.

Warum können Klänge heilen

Vom Zeitpunkt unserer Entstehung im Mutterleib sind wir von Klängen umgeben. Während der ersten neun Monate sind wir nicht in einer ruhigen Umgebung – der Herzschlag der Mutter, das Rauschen ihres Blutes, Verdauungsgeräusche oder auch Geräusche von draußen umgeben uns ständig. Das ist auch einer der Gründe, warum Neugeborene beim Klang des Staubsaugers oft so gut einschlafen könne, sie sind es gewohnt von Klängen umgeben zu sein. Jedes Wort überträgt Schwingungen und auch die Erde erzeugt auf ihrem Weg durchs All einen unverwechselbaren Klang.

Am Anfang war das Wort, steht in der Bibel. Viele meinen eher der Klang oder die Frequenz. Der kosmische Urlaut OM (gesprochen A-U-M) soll der Klang des Göttlichen sein. Und tatsächlich hat sogar die Schulmedizin bei Forschungen herausgefunden, dass man beim Rezitieren von OM eine positive Wirkung auf den Körper erzeugen kann. Gebete wurden früher immer gesungen, und wie bei Gregorianischen Chorälen, wird hierbei eine gewisse Frequenz erzeugt, die heilsam ist. Und auch die klassische Musik hat, wenn bereits Ungeborene im Mutterleib sie zu hören bekommen, einen Einfluss auf die Intelligenz.

Die Schwingung des Klangs

Jedes gesprochene Wort wird immer existieren – Physiker haben berechnet, dass sich jedes Geräusch und jeder Klang in den Weiten des Alls ausbreitet und die Frequenz nie zu Ende ist. Die Schwingung eines Klangs erzeugt auf der molekularen Ebene ebenfalls eine Schwingung, das heißt bei Tönen schwingen alle Moleküle des Körpers mit – ist dieser Ton heilsam, wird Wohlbefinden erzeugt. Zu welchen Frequenzen wir in Resonanz gehen ist unterschiedlich, nicht jeder hört jede Musik gleich gerne. Es gibt aber Grundtöne, die auf jeden Körper eine heilsame Wirkung haben.

Die Schwingung kann auch zielgerichtet in den Körper gebracht werden – z.B. mittels einer energetischen Stimmgabel, die eine bestimmte heilsame Frequenz erzeugen kann. Diese Stimmgabel wird dann schwingend auf blockierte Meridiane aufgebracht und löst diese Blockade völlig ohne Nadeln. Der Körper ist danach wieder richtig gestimmt wie ein Instrument. Auch Klangschalen haben einen ähnlichen Effekt – sie werden an gewisse Körperstellen aufgelegt und lösen durch das Anschlagen Verspannungen auf.

Mantras und Gebete

Auch Mantras (siehe Artikel) oder Gebete erzeugen durch das Aussprechen der gewissen Worte eine Schwingung. Dabei dürfen etwa Mantras nie übersetzt werden – denn ihre Wirkung haben diese nur durch die genaue Abfolge der Sanskrit-Worte. Aber auch das Aussprechen von Halleluja oder Kyrie Eleison kann diese Wirkung haben. Wie Masaru Emoto bei seinen Wasserkristall-Versuchen zeigte, ändert das Wassermolekül sein Aussehen durch Bespielen mit unterschiedlicher Musik. Der Körper des Menschen besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser – man kann sich vorstellen wie diese Moleküle aussehen können, wenn sie mit der richtigen Schwingung bespielt wurden.

Selbstanwendungen bei sich Zuhause

Singen stimuliert die Schild- und die Thymusdrüse. Beide Drüsen sind auf eine gewisse Art und Weise für die Lebensenergie zuständig. Wer viel singt, egal ob falsch oder richtig, kann so mehr Energie in den Körper bringen. Natürlich ist besonders das Singen von Gebeten oder Mantras heilsam – aber erlaubt ist was gefällt und guttut. Sehr schön ist es auch seine persönlichen Affirmationen (Stimmungssätze, die helfen negative Programmierungen zu beenden – wie z.B. Mit jedem Atemzug habe ich mehr Energie) zu singen und damit in die Zellen zu bringen.

Wer eine Stimmgabel oder eine Klangschale zuhause hat, kann diese bei sich selbst anwenden – es gibt keine Nebenwirkungen, nur Wohlbefinden. Auch das Klangei hat einen ähnlichen Effekt – siehe Mein Angebot.

Summen oder Tönen kann sehr befreiend sein und macht Spaß, falls man alleine im Auto sitzt oder einen Spaziergang im Wald macht. Außerdem gibt es wunderbare Youtube-Videos, die meditative Musik mit heilsamen Frequenzen anbieten. Das einfache Hören klassischer Musik macht meist sofort ruhig und entspannt – probiert es einfach aus!

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