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Tag: Schilddrüse

Unsere Nebennieren sind Meisterinnen der Improvisation

Unsere Nebennieren sind Meisterinnen der Improvisation

Wenn wir an unsere Nebennieren denken, dann denken wir sehr schnell an eines, und zwar Stress. Sie werden als unsere Stressdrüsen bezeichnet, bei chronischer Erschöpfung ist von einer Nebennierenschwäche die Rede und Cortisol hat mittlerweile einen ähnlich schlechten Ruf wie Cholesterin. Am besten hätten wir von beidem möglichst wenig, dann wären wir gesund – glauben wir zumindest.

Dabei tun wir den Nebennieren damit ziemlich unrecht, und das möchte ich euch an einem sehr schönen Bild demonstrieren:

Stellt euch eine Mutter an einem dieser Tage vor, an denen einfach alles gleichzeitig passiert: Das Kind ist krank, das Telefon klingelt, auf dem Herd kocht das Essen, im Kopf läuft bereits die Einkaufsliste für morgen und dann kommt auch noch eine Nachricht aus der Arbeit herein, die sofort beantwortet werden muss. Innerhalb weniger Sekunden werden Prioritäten verschoben, Entscheidungen getroffen und Lösungen gefunden. Irgendwie funktioniert am Ende alles.

Genau das können unsere Nebennieren hervorragend: improvisieren. Sie reagieren auf das, was in diesem Moment von uns verlangt wird, und stellen unseren Körper innerhalb kürzester Zeit darauf ein. Problematisch ist es also nicht, wenn wir Stress haben, dafür sind wir Menschen gemacht. Problematisch wird es erst, wenn aus einer kurzen Improvisation ein Dauerzustand wird und Ruhe nie in Sicht ist.

Die Schilddrüse gibt den Takt vor und unsere Nebennieren improvisieren

Die Schilddrüse ist die Komponistin unseres Körpers: Sie gibt den Grundrhythmus vor und beeinflusst, in welchem Tempo viele unserer Stoffwechselprozesse ablaufen.

Die Nebennieren übernehmen dabei eine andere Aufgabe: Sie reagieren darauf, wenn plötzlich etwas vom Notenblatt abweicht.

Dafür besitzen sie gleich zwei vollkommen unterschiedliche Bereiche. In der Nebennierenrinde entstehen unter anderem Cortisol, Aldosteron und DHEA. Im Nebennierenmark werden Adrenalin und Noradrenalin gebildet. Vereinfacht gesagt fragt dabei das Adrenalin: „Was müssen wir in den nächsten Sekunden tun?“, während Cortisol eher wissen möchte: „Wie stellen wir uns in den nächsten Minuten und Stunden auf diese Situation ein?“

Für unsere Vorfahren war diese Fähigkeit überlebenswichtig. Stellen wir uns einen Menschen vor, der irgendwo am Waldrand Nahrung sammelt. Eigentlich ist alles ruhig, bis plötzlich ein Raubtier auftaucht. Innerhalb kürzester Zeit muss sich der gesamte Körper verändern. Aufmerksamkeit und Kreislauf werden hochgefahren, Energie wird mobilisiert und die Muskeln werden auf Bewegung vorbereitet. Ob unser Mensch nun davonläuft, auf einen Baum klettert oder sich verteidigt, ist für unsere Geschichte gar nicht entscheidend. Wichtig ist, was danach geschieht: Das Raubtier verschwindet.

Unser Mensch kehrt zurück, setzt sich zu seiner Gruppe, isst, ruht sich aus und schläft irgendwann ein. Die Stressreaktion hatte einen Anfang und ein Ende. Genau dieses Zurückkehren gehört genauso zu einem gesunden Stresssystem wie das Hochfahren.

Cortisol ist nicht unser Feind

Hier müssen wir mit einem der hartnäckigsten Missverständnisse rund um die Nebennieren aufräumen. Cortisol ist kein Hormon, das unser Körper produziert, um uns krank zu machen. Wir könnten ohne Cortisol überhaupt nicht leben. Es hilft dabei, Energie bereitzustellen, unseren Blutdruck aufrechtzuerhalten, Entzündungsreaktionen zu regulieren und uns an Belastungen anzupassen. Besonders am Morgen trägt es dazu bei, dass unser Organismus vom Schlaf- in den Aktivitätsmodus wechselt.

Gesteuert wird Cortisol über die sogenannte HPA-Achse, und obwohl dieser Begriff kompliziert klingt, ist das Prinzip dahinter recht simpel. Der Hypothalamus im Gehirn gibt ein Signal an die Hypophyse, diese schüttet ACTH (Adrenocorticotropes Hormon) und ACTH wiederum sagt der Nebennierenrinde, dass sie Cortisol produzieren soll. Sobald genügend Cortisol vorhanden ist, winkt dieses zurück zu Gehirn und Hypophyse und bremst die weitere Produktion. Da bedeutet, dass die Stressreaktion ihre eigene Bremse also von Anfang an in sich trägt.

Genau deshalb ist der heute so häufig verwendete Begriff „Nebennierenschwäche“ nicht sonderlich konkret. Er vermittelt das Bild einer Drüse, die durch zu viel Arbeit irgendwann leer geworden ist und nun einfach nicht mehr genügend Cortisol herstellen kann. Aber das Krankheitsbild ist vielmehr eine fehlende Regulation des gesamten Stresssystems. Chronische Belastung kann mit einer stärkeren, aber auch mit einer abgeflachten Reaktion der HPA-Achse einhergehen.

Gesund bedeutet aus diesem Grund nicht, möglichst wenig Cortisol zu produzieren, sondern flexibel reagieren zu können!

Unser Körper braucht einen klaren Anfang und ein klares Ende des Tages

Einer der spannendsten Punkte in der modernen Stressforschung ist unser Tagesrhythmus. Cortisol wird nämlich keineswegs gleichmäßig über den Tag ausgeschüttet. Schon in der zweiten Nachthälfte beginnt seine Aktivität anzusteigen, morgens ist sie hoch und über den Tag nimmt sie normalerweise wieder ab. Nach dem Aufwachen gibt es bei vielen Menschen zusätzlich einen deutlichen Anstieg innerhalb der ersten 30 bis 45 Minuten, die sogenannte Cortisol Awakening Response, kurz CAR.

Unser Körper fährt morgens also sein System hoch. Und einer der wichtigsten Taktgeber dafür befindet sich direkt vor unserer Haustür: Tageslicht.

Spezielle Zellen in unserer Netzhaut registrieren das Licht und geben diese Information an unsere innere Uhr im Gehirn weiter. Damit beeinflusst Licht unter anderem unseren Schlaf-Wach-Rhythmus, Melatonin, Körpertemperatur, Stoffwechsel und auch die Cortisolregulation. In einer klassischen Untersuchung führte helles Licht am frühen Morgen sogar zu einem rund 35 Prozent stärkeren Cortisolanstieg. Auch spätere Studien konnten zeigen, dass Licht nach dem Aufwachen die Cortisolantwort beeinflusst.

Unser Körper braucht ganz klare Zeitinformationen und morgens ist die Information Licht, jetzt beginnt der Tag. Abends hingegen sollte die Gegenbewegung stattfinden. Wenn es dunkler wird, steigt normalerweise Melatonin an und signalisiert unserem Körper die biologische Nacht. Sitzen wir dagegen bis kurz vor dem Schlafengehen vor Blaulicht, wird dieses Signal undeutlich. Studien zeigen, dass abendliches Licht Melatonin unterdrücken, die innere Uhr verschieben und sogar die Wachheit am nächsten Morgen beeinträchtigen kann.

Unser gesamtes System braucht einen guten Rhythmus zwischen Tag und Nacht, Aktivität und Ruhe, Anfang und Ende.

Bewegung ist guter Stress

Noch spannender wird es bei Bewegung. Denn Sport erhöht unter Belastung Cortisol, besonders wenn wir intensiv oder lange trainieren. Nach der verbreiteten Vorstellung, möglichst wenig Stress sei gut für unsere Nebennieren, müsste Sport also eigentlich schädlich sein. Aber genau das Gegenteil ist der Fall!

Bewegung ist ein kontrollierter Stressreiz. Der Körper muss hochfahren, Energie bereitstellen, eine Herausforderung bewältigen und danach wieder in seinen Ausgangszustand zurückkehren. Er übt damit jene Flexibilität, die wir auch im normalen Leben benötigen. Studien zeigen entsprechend Zusammenhänge zwischen körperlicher Aktivität und einer günstigeren Stressregulation.

Eine Untersuchung zeigte, dass Männer nach einer intensiveren Trainingseinheit auf späteren psychosozialen Stress mit einer abgeschwächten Cortisolantwort reagierten und schneller wieder zum Ausgangsniveau zurückkehrten. Auch eine höhere aerobe Fitness wurde mit einer geringeren Cortisolreaktion auf psychosozialen Stress in Verbindung gebracht.

Das System lernt also Flexibilität durch den Wechsel zwischen Herausforderung und Erholung.

Selbst MacGyver braucht irgendwann mehr als eine Büroklammer

Neben Licht, Bewegung und Erholung gibt es noch einen Bereich, den wir bei Stress gerne vergessen: Der Körper braucht Material, mit dem er arbeiten kann.

Gerade Frauen versuchen in belastenden Lebensphasen häufig zusätzlich abzunehmen, essen sehr wenig, trainieren viel und wundern sich dann, warum sie sich zunehmend erschöpft fühlen. Für unseren Körper existiert kein Unterschied zwischen einer Crash-Diät und echter Nahrungsknappheit. Er weiß nicht, dass wir abnehmen möchten, sondern registriert: Es ist zu wenig Energie verfügbar. Und darauf muss er reagieren.

An dieser Stelle kommt mein MacGyver-Bild ins Spiel. Unsere Nebennieren können unglaublich gut improvisieren. Aber selbst MacGyver kann irgendwann kein Haus bauen, wenn wir ihm nur eine Büroklammer und eine Kopfschmerztablette in die Hand drücken.

Besonders wichtig ist dabei Eiweiß. Wir benötigen Proteine für unseres gesamtes Hormonsystem, denn dieses besteht aus Enzymen, Rezeptoren, Transportproteinen, mitochondrialen Proteinen und anderen Zellstrukturen. Um das bilden zu können braucht der Körper Aminosäuren. Bei Adrenalin und Noradrenalin wird die Verbindung sogar noch direkter, denn deren Synthese beginnt mit der Aminosäure Tyrosin. Cortisol, Aldosteron und DHEA selbst wird aus Cholesterin hergestellt.

Auch Fette gehören zu diesem Versorgungssystem. Cholesterin ist der Ausgangsstoff der Steroidhormone, während Fette außerdem Bestandteile unserer Zellmembranen und essentielle Fettsäuren liefern und die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine ermöglichen. Unser Körper kann Cholesterin selbst herstellen, deshalb bedeutet mehr Fett natürlich nicht automatisch mehr Cortisol, aber eine dauerhafte fett- und energiearme Ernährung kann Teil einer insgesamt mangelhaften Versorgung sein.

Der entscheidende Begriff ist hier Versorgungssicherheit. Wir müssen nicht ständig essen, wenn aber Schlafmangel, hoher Alltagsstress, intensives Training, lange Nahrungspausen und eine deutliche Kalorienrestriktion gleichzeitig auftreten, wird daraus ganz einfach chronischer Stress.

Vitamin C, Magnesium und Co.

Natürlich spielen auch Mikronährstoffe eine wichtige Rolle. Besonders wichtig ist dabei Vitamin C, denn die Nebennieren gehören tatsächlich zu den Organen mit der höchsten Vitamin-C-Konzentration im Körper. Vitamin C wird unter anderem bei der Catecholaminsynthese, verschiedenen enzymatischen Prozessen und für den antioxidativen Schutz benötigt.

Ähnlich sieht es mit Pantothensäure, also Vitamin B5, aus. Sie wird für die Bildung von Coenzym A benötigt und ist damit an zentralen Stoffwechselwegen beteiligt. Auch Magnesium spielt bei ATP-Nutzung, Nervensystem, Muskelarbeit und enzymatischen Reaktionen eine wichtige Rolle.

Proteine sind das Baumaterial, Vitamine und Mineralstoffe die Werkzeuge. in MacGyvers Koffer. Fette stellen wichtige Ausgangsstoffe und Zellstrukturen bereit und genügend Energie sorgt dafür, dass überhaupt gearbeitet werden kann.

Naturheilkundliche Unterstützung für unser Anpassungssystem

Auch die Naturheilkunde hat einiges auf Lager, um unser Stresssystem zu unterstützen. Besonders Adaptogene werden traditionell für die Anpassungsfähigkeit des Organismus an Belastungen genutzt. Dazu gehören Rosenwurz, Ashwagandha, Schisandra und Taigawurzel.

Akupressur lässt sich ebenso wunderbar in den Alltag integrieren. Niere 1, mitten unter dem Fuß, ist für mich einer der schönsten Punkte, wenn man sich wieder erden möchte. Magen 36 wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit Jahrhunderten als wichtiger Aufbaupunkt verwendet (außen vier Finger breit unter dem Knie), Perikard 6 nutze ich gerne bei innerer Unruhe und Überforderung (drei Finger breit über dem Handgelenk, mittig) und Milz 6 ist ein klassischer Frauenpunkt bei Erschöpfung und hormonellen Themen (vier Finger über dem inneren Fußknöchel).

Das Schüßler-Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum ist das klassisches „Nervensalz“, Nr. 7 Magnesium phosphoricum unterstützt die Entspannung, Nr. 2 Calcium phosphoricum hilft bei Aufbau und Nr. 3 Ferrum phosphoricum bei allgemeiner Schwäche und Rekonvaleszenz. Auch die Homöopathie kennt verschiedene Mittelbilder bei Erschöpfungszuständen, z.B. Nux vomica, Sepia, Arsenicum album und Gelsemium.

Sicherheit ist das, was wir brauchen

Unser Stresssystem reagiert nicht nur auf körperliche Belastungen. Ein Streit, permanente Sorgen, das Gefühl, niemals fertig zu werden, dauernde Erreichbarkeit und innere Alarmbereitschaft werden ebenfalls biologisch übersetzt. Genau deshalb sind Meditation, Atemübungen, Stille und Entspannungsverfahren so unverzichtbar. Eine große Metaanalyse aus dem Jahr 2024 mit 58 randomisierten Studien und insgesamt 3.508 Menschen zeigte, dass für Meditation, Achtsamkeit und Entspannungsverfahren Cortisolmarker markant beeinflussen.

Unser Körper braucht immer wieder die Information: Du bist sicher.

Wenn ich mir ansehe, wie wir heute leben, liegt genau hier eines unserer größten Probleme. Morgens stehen wir in einem dunklen Schlafzimmer auf und schauen als Erstes auf einen hellen Bildschirm. Tagsüber sitzen wir stundenlang, essen nebenbei, hetzen von einer Aufgabe zur nächsten und versuchen eventuell noch, möglichst wenig Kalorien zu uns zu nehmen. Abends sind wir vollkommen erschöpft, aber unser Gehirn bekommt durch Licht, Nachrichten und Bildschirm noch stundenlang die Information, dass der Tag weitergeht. Und am nächsten Morgen beginnt alles von vorne.

Unsere Nebennieren brauchen Rhythmus: morgens Licht, tagsüber Bewegung und ausreichend Nahrung, Herausforderungen, die irgendwann wieder enden, abends wenig Licht und mehr Ruhe und nachts genügend Schlaf.

Die Nebennieren sind nicht für ein stressfreies Leben gemacht

Je länger ich mich mit den Nebennieren beschäftige, desto mehr erkenne ich, dass wir Menschen evolutionär genial angepasst sind an Stress, denn unser Leben war nie stressfrei: Unsere Vorfahren mussten Nahrung finden, Kälte überstehen, Kinder beschützen, vor Gefahren fliehen und mit unzähligen Unsicherheiten leben. Unser Körper kann sehr gut damit umgehen.

Wir dürfen uns anstrengen, laufen, schwitzen, frieren, Probleme lösen, etwas Neues wagen und an manchen Tagen vollkommen improvisieren. Wir brauchen keine Angst vor jeder Cortisolausschüttung zu haben und müssen unseren Körper nicht in Watte packen. Aber was wir genauso dringend brauchen, ist das Danach.

Danach darf Ruhe einkehren. Wenn die Sonne untergeht, darf der Tag irgendwann zu Ende sein. Und es muss auch Momente geben, in denen nichts organisiert, nichts optimiert, nichts beantwortet und nichts gelöst werden muss.

Die Nebennieren sind Meisterinnen der Improvisation. Aber selbst die beste Improvisationskünstlerin kann nicht ununterbrochen auf der Bühne stehen.

Sie braucht einen verlässlichen Rhythmus, genügend Material, mit dem sie arbeiten kann, und vor allem die Gewissheit, dass nach jeder Herausforderung wieder ein Moment kommt, in dem sie nichts mehr tun muss.

Jod – vergessen und verschmäht

Jod – vergessen und verschmäht

Jod – vergessen und verschmäht
Jod – vergessen und verschmäht

Heute möchte ich etwas über das Spurenelement Jod schreiben. Fast jeder weiß, dass wir hier in Mitteleuropa in einem Jodmangelgebiet wohnen, und aus diesem Grund das Salz jodiert ist. Das sogenannte Kropfband wurde früher von Frauen getragen, um den Kropf zu verstecken, eine Vergrößerung der Schilddrüse ausgelöst durch Jodmangel, die am unteren Halsansatz sichtbar war. Heutzutage wird der Kropf kaum noch diagnostiziert und das hängt wohl auch mit jodiertem Salz, und damit auch jodierten Lebensmittel, zusammen. Abgesehen davon ist Jod aber verpönt – werden doch bei Schilddrüsenproblemen von jeglichen Jodbeigaben abgeraten. Aber ist das wirklich so?!

Wieso benötigen wir Jod?

Jod ist hauptsächlich in Meeresprodukten enthalten: Algen, Meeresfisch und Meeresfrüchte. Darum ist z.B. Österreich ein Jodmangelgebiet: in Ermangelung eines Meereszugangs ernähren wir uns nicht von Meeresfisch oder Ähnlichem oder sehr viel weniger als in anderen Ländern. Die WHO sieht einen Bedarf von etwa 200 Mikrogramm Jod bei erwachsenen Menschen, Kinder etwas weniger, Schwangere etwas mehr. In Japan beispielsweise wird täglich etwa 12 bis 50 Milligramm (Faktor 1.000!) zu sich genommen, hauptsächlich in Form von Algen und Fisch. Und während die WHO dringend vor einer höheren Zufuhr, als die empfohlene, warnt, sehen wir ein japanisches Volk, das viel gesünder und länger lebt als unseres, trotz der hohen Jodzufuhr. Aber warum?

Jod ist nicht nur in unserer Schilddrüse eingelagert, wie oftmals behauptet. Besonders die weiblichen Brustdrüsen benötigen dringend Jod – das ist auch der Grund warum Schwangere und stillende Frauen einen erhöhten Jodbedarf haben. Auch unser Verdauungssystem und viele Organe benötigen Jod, damit sie gut funktionieren können. Im Falle einer Atomkatastrophe beispielsweise, ist die einmalige Gabe von 50 Mikrogramm Jod vorgesehen, um die Schilddrüse zu sättigen, damit sie kein radioaktives Jod aufnehmen kann. Jod ist darüber hinaus antibakterielle, antiparasitär und antifugal im Körper und unterstützt unser Immunsystem. Außerdem wirkt es entgiftend bei Brom (in vielen Pestiziden enthalten – bei Interesse Brom googlen!), Fluorid (Zahnpasta, etc. – siehe die Fluoridlüge!) und Quecksilber. Bei Mangel an Jod wird in der Schilddrüse und anderen Organen statt Jod Fluorid oder Brom eingelagert.

Verwendung von Jod im 19. und frühen 20. Jahrhundert

Noch vor 100 Jahren sah das alles ganz anders aus: die Lugol’sche Lösung wurde regelmäßig von Ärzten verabreicht, und die Bevölkerung mit viel Jod versorgt. Ein altes Sprichwort sagte sogar: wenn du nicht weißt, was oder warum, nimm Jod und Kalium (die Lugol’sche Lösung besteht aus Kaliumjodid). Im Krieg gab es die Jodflasche, die bei Verletzungen, Erkrankungen und anderen Unpässlichkeiten verwendet wurde. Wann hat sich das geändert? Im Jahr 1948 kam es zu folgenreichen Studie: es wurde die angebliche Gefährlichkeit von Jod bewiesen. Diese Studie wurde nie wiederholt oder genauer untersucht, aber daraufhin verschwand Jod zusehends aus unseren Köpfen. Das war eine fatale Entwicklung: denn Jod ist unabdingbar wichtig für einen funktionierenden Körper!

Funktion von Jod

Unsere Schilddrüsen profitieren von Jod, und die epidemischen Ausmaße, die mittlerweile von der Schilddrüsenunterfunktion ausgehen, könnten mit Jodgaben eingedämmt werden. Auch der Brustkrebs, der sich immer mehr ausweitet, kann damit bekämpft werden: es gibt bereits viele Erfahrungsberichte von Frauen, die sich mittels Jod erfolgreich behandelt haben. Denn besonders das Drüsengewebe braucht dringend Jod um einwandfrei funktionieren zu können. Aber auch die chronische Vergiftung mit Schwermetallen, Brom oder Fluorid kann mit Jod behandelt werden – denn es verdrängt die schädlichen Stoffe im Körper!

Wie Jod einnehmen

Das ist natürlich keine Empfehlung meinerseits, sondern ein Erfahrungsbericht, denn seit etwa drei Wochen nehme ich Jod in Form der Lugol’schen Lösung zu mir. Ich habe mit einem Tropfen begonnen (das sind 6,25 mg Jod), nun bin ich bei zwei Tropfen. Durch die starke entgiftende Wirkung ist es elementar wichtig noch andere Stoffe zu sich zu nehmen wie B-Vitamine (besonders B2 und B3), Magnesium, Vitamin C und bei Bedarf Selen. Wenn starke Entgiftungserscheinungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Verstopfung oder Durchfall, unreine Haut oder sehr starke Träume (Jod entgiftet auch die Zirbeldrüse) auftauchen, dann ist eine Einnahme von Salzwasser hilfreich: einen halben bis ganzen Teelöffel voll reinem Salz (Stein- oder Meersalz ohne Beigaben oder Rieselhilfen) in einem Glas Wasser auflösen und trinken, danach viel Wasser nachtrinken.

Ich habe bemerkt, dass ich sehr viel und bunt träume, als ob mein Gehirn entgiftet. Außerdem bin etwas müde und brauche viel Schlaf. Darüber hinaus habe ich keinerlei Entgiftungserscheinungen, aber seit langem endlich wieder warme Hände und Füße, das heißt meine Schilddrüse erholt sich und die Körpertemperatur stabilisiert sich. Ich bin gut gelaunt, habe viel Energie bei Tag (am Abend wie gesagt, bin ich eher müde), und mein Zyklus funktioniert sehr gut. Ich berichte auf jeden Fall weiter, wie es mir mit der Jodeinnahme geht!

Heilsame Klänge

Heilsame Klänge

Heilsame Klänge
Heilsame Klänge

Als Teil meiner Informationsmedizinreihe darf ich natürlich nicht die heilsamen Töne und Klänge vergessen, die einen ver-stimmten Körper wieder ins Gleichgewicht bringen können. Naturvölker verwenden in ihrer schamanischen Heilkunst Töne ganz bewusst um gewisse Seelenzustände zu erreichen um die Selbstheilung stattfinden zu lassen. Leider ist diese Tradition in unserer zivilisierten Welt in Vergessenheit geraten. In den letzten Jahren jedoch erkennen immer mehr Therapeuten und Energetiker die heilsame Wirkung der Töne und Klänge.

Warum können Klänge heilen

Vom Zeitpunkt unserer Entstehung im Mutterleib sind wir von Klängen umgeben. Während der ersten neun Monate sind wir nicht in einer ruhigen Umgebung – der Herzschlag der Mutter, das Rauschen ihres Blutes, Verdauungsgeräusche oder auch Geräusche von draußen umgeben uns ständig. Das ist auch einer der Gründe, warum Neugeborene beim Klang des Staubsaugers oft so gut einschlafen könne, sie sind es gewohnt von Klängen umgeben zu sein. Jedes Wort überträgt Schwingungen und auch die Erde erzeugt auf ihrem Weg durchs All einen unverwechselbaren Klang.

Am Anfang war das Wort, steht in der Bibel. Viele meinen eher der Klang oder die Frequenz. Der kosmische Urlaut OM (gesprochen A-U-M) soll der Klang des Göttlichen sein. Und tatsächlich hat sogar die Schulmedizin bei Forschungen herausgefunden, dass man beim Rezitieren von OM eine positive Wirkung auf den Körper erzeugen kann. Gebete wurden früher immer gesungen, und wie bei Gregorianischen Chorälen, wird hierbei eine gewisse Frequenz erzeugt, die heilsam ist. Und auch die klassische Musik hat, wenn bereits Ungeborene im Mutterleib sie zu hören bekommen, einen Einfluss auf die Intelligenz.

Die Schwingung des Klangs

Jedes gesprochene Wort wird immer existieren – Physiker haben berechnet, dass sich jedes Geräusch und jeder Klang in den Weiten des Alls ausbreitet und die Frequenz nie zu Ende ist. Die Schwingung eines Klangs erzeugt auf der molekularen Ebene ebenfalls eine Schwingung, das heißt bei Tönen schwingen alle Moleküle des Körpers mit – ist dieser Ton heilsam, wird Wohlbefinden erzeugt. Zu welchen Frequenzen wir in Resonanz gehen ist unterschiedlich, nicht jeder hört jede Musik gleich gerne. Es gibt aber Grundtöne, die auf jeden Körper eine heilsame Wirkung haben.

Die Schwingung kann auch zielgerichtet in den Körper gebracht werden – z.B. mittels einer energetischen Stimmgabel, die eine bestimmte heilsame Frequenz erzeugen kann. Diese Stimmgabel wird dann schwingend auf blockierte Meridiane aufgebracht und löst diese Blockade völlig ohne Nadeln. Der Körper ist danach wieder richtig gestimmt wie ein Instrument. Auch Klangschalen haben einen ähnlichen Effekt – sie werden an gewisse Körperstellen aufgelegt und lösen durch das Anschlagen Verspannungen auf.

Mantras und Gebete

Auch Mantras (siehe Artikel) oder Gebete erzeugen durch das Aussprechen der gewissen Worte eine Schwingung. Dabei dürfen etwa Mantras nie übersetzt werden – denn ihre Wirkung haben diese nur durch die genaue Abfolge der Sanskrit-Worte. Aber auch das Aussprechen von Halleluja oder Kyrie Eleison kann diese Wirkung haben. Wie Masaru Emoto bei seinen Wasserkristall-Versuchen zeigte, ändert das Wassermolekül sein Aussehen durch Bespielen mit unterschiedlicher Musik. Der Körper des Menschen besteht zu mehr als der Hälfte aus Wasser – man kann sich vorstellen wie diese Moleküle aussehen können, wenn sie mit der richtigen Schwingung bespielt wurden.

Selbstanwendungen bei sich Zuhause

Singen stimuliert die Schild- und die Thymusdrüse. Beide Drüsen sind auf eine gewisse Art und Weise für die Lebensenergie zuständig. Wer viel singt, egal ob falsch oder richtig, kann so mehr Energie in den Körper bringen. Natürlich ist besonders das Singen von Gebeten oder Mantras heilsam – aber erlaubt ist was gefällt und guttut. Sehr schön ist es auch seine persönlichen Affirmationen (Stimmungssätze, die helfen negative Programmierungen zu beenden – wie z.B. Mit jedem Atemzug habe ich mehr Energie) zu singen und damit in die Zellen zu bringen.

Wer eine Stimmgabel oder eine Klangschale zuhause hat, kann diese bei sich selbst anwenden – es gibt keine Nebenwirkungen, nur Wohlbefinden. Auch das Klangei hat einen ähnlichen Effekt – siehe Mein Angebot.

Summen oder Tönen kann sehr befreiend sein und macht Spaß, falls man alleine im Auto sitzt oder einen Spaziergang im Wald macht. Außerdem gibt es wunderbare Youtube-Videos, die meditative Musik mit heilsamen Frequenzen anbieten. Das einfache Hören klassischer Musik macht meist sofort ruhig und entspannt – probiert es einfach aus!

Hochdosiertes Vitamin C – Antioxidans für die Gesundheit

Hochdosiertes Vitamin C – Antioxidans für die Gesundheit

Hochdosiertes Vitamin C – Antioxidans für die Gesundheit
Hochdosiertes Vitamin C – Antioxidans für die Gesundheit

Jeder weiß, dass Vitamin C oder Ascorbinsäure eines unserer wichtigsten Vitamine ist, und ein Mangel daran schwerste Auswirkungen auf unseren Körper haben kann. Jedoch sind die Empfehlungen der WHO dennoch sehr vorsichtig und sprechen von einer täglichen Aufnahmeempfehlung von etwa 100mg / Tag. Wusstest du aber, dass du locker bis zu 10gr am Tag nehmen kannst, ohne Nebenwirkungen zu bekommen? Bei akuten Infektionskrankheiten kannst du die Einnahme auf bis zu 100gr pro Tag (!) erhöhen, und der gesundheitliche Nutzen der hochdosierten Vitamin C-Einnahme ist enorm!

Geschichte des Vitamin C

Bis zum Beginn der Sesshaftigkeit des Menschen und des Ackerbaus (und eigentlich auch noch darüber hinaus) war die Aufnahme von Vitamin C für den Menschen sehr einfach – durch den Verzehr von wilden Beeren, wilden Kräutern, Wurzeln, Früchten und Samen war der Körper ausreichend mit Vitamin C versorgt. Somit musste dieses Vitamin nicht selbst hergestellt werden, so wie es bei vielen Säugetieren der Fall ist (die Selbstsynthese von Vitamin C funktioniert nur bei Menschen, Meerschweinchen, Affen, einigen Vögel und Fischen nicht; die Menschen dürften diese Fähigkeit im Laufe der Evolution verloren haben).

Durch die Eroberung der Kolonialmächte und den Handel mittels Seefahrt breitete sich der gefürchtete Skorbut immer mehr aus: da die Seefahrer kaum Zugang zu frischen Nahrungsmitteln hatten, entwickelten sie schlimmste Vitamin C – Mangelerscheinungen bis zum Tod. Dabei lässt die Körperkraft nach, man entwickelt Depressionen, die Zähne fallen aus und am Ende kennzeichnen schwere Durchfälle, Muskelblutungen und Organversagen diese Krankheit. Man vermutete einen Zusammenhang mit der Ernährung, aber erst schottische Arzt James Lind entdeckte im 18. Jahrhundert die Ursache und heilte Skorbutkranke mit Zitrusfrüchten.

Linus Pauling ist der Urvater der Vitamin C – Therapie, denn er therapierte seinen eigenen Krebs hauptsächlich mit hochdosiertem Vitamin C und überlebte seine Erkrankung mehr als 30 Jahre. Er widmete sich jahrzehntelang diesem Thema und therapierte und heilte viele Menschen mit hochdosiertem Vitamin C. Mittlerweile bieten sogar viele Ärzte die Infusionstherapie an, aber man kann auch selbst seinen Körper besser mit Vitamin C versorgen und damit fitter und gesünder machen! Es ist mittlerweile außerdem bewiesen, dass es keine Nebenwirkungen bei hochdosierter Einnahme gibt!

Funktionen des Vitamin C

Das Vitamin ist in unserem Körper ein richtiger Tausendsassa, hier die allerwichtigsten Funktionen:

  • Antioxidans: Vitamin C schützt nicht nur unsere Zellen und unser Gewebe vor freien Radikalen, sondern auch andere Vitamine und verbessert somit die Aufnahme von Vitamin A, E, B1, B2, Folsäure und Pantothensäure. Dadurch wird oxidativer Stress vermieden und Erkrankungen wie Allergien, Alzheimer, Arteriosklerose, Bronchialasthma, Krebs, Morbus Crohn, Parkinson, Multiple Sklerose, uvm. Können nicht entstehen.
  • Entgiftung: Vitamin C regt die Leber an, die das Blut vor Giften wie Medikamentenrückständen, Schwermetallen, Pestiziden, etc. reinigt. Außerdem werden die Folgen des Rauchens und des Alkoholgenusses vermindert, der Abbau von Alkohol im Blut wird sogar beschleunigt (gutes Katermittel!).
  • Hormone: Vitamin C regt die Produktion der Schilddrüsenhormone an und ist somit auch für die Stresstoleranz ein wichtiges Hilfsmittel.
  • Histamin: der Histaminspiegel wird durch Vitamin C deutlich gesenkt und wirkt dadurch natürlich auch gegen Allergien.
  • Krebs: Vitamin C hat eine eindeutige Wirkung gegen Tumorbildung.
  • Immunabwehr: natürlich ist das eine der wichtigsten Funktionen – die Unterstützung unseres Immunsystems. Die Antikörperproduktion wird erhöht und damit auch die Bildung der weißen Blutkörperchen. Die durch den Abbau von Bakterien entstandenen Oxidationsprodukte werden durch das Vitamin C unschädlich gemacht.

Einsatz von hochdosiertem Vitamin C

Um die richtige Menge herauszufinden, die für den Körper wichtig ist, lohnt es sich, sich vorsichtig an die Darmtoleranzgrenze heranzutasten. Vitamin C hat eine darmanregende Wirkung, die sich bis zu Durchfall steigern kann –aus diesem Grund ist Ascorbinsäure einerseits ein probates und nebenwirkungsfreies Mittel bei Verstopfung und zeigt andererseits genau an, wann wir zu viel erwischt haben. Unser Ziel ist es, keinen Durchfall zu bekommen, aber so viel Vitamin C wie möglich.

In den meisten Drogerien gibt es 100gr Döschen mit Ascorbinsäure, die für etwa 2 Euro zu haben sind – hiervon nimmt an etwa 5-mal am Tag ein Löffelchen voll (ein Teelöffel umfasst etwa ein bis zwei Gramm). Wenn man das gut verträgt, kann man die Einnahme steigern – so hoch, dass es dem Darm gut geht. Bei beginnenden Infektionskrankheiten steigert man die Einnahme auf bis zu einem Gramm jede halbe Stunde – dadurch können besonders Erkältungskrankheiten oft völlig vermieden werden.

Wirkung von hochdosiertem Vitamin C

Ich habe bei meiner Einnahme viele tolle Erfahrungen gemacht! Ich bin energiegeladener und stresstoleranter, in der Grippezeit werde ich von Bakterien verschont. Meiner Schilddrüse tut das Vitamin C sehr gut und ich benötige keine Hormone. Auch meiner Verdauung geht es mit der Einnahme sehr gut. Darüber hinaus ist Vitamin auch ein Schmerzmittel und kann bei Gelenks- und Muskelschmerzen erfolgreich eingesetzt werden. Bei folgenden Beschwerden kann Vitamin C außerdem noch verwendet werden:

  • Allergien
  • Herz-Kreislauferkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Eisenmangel (Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme)
  • Erkältungskrankheiten
  • Gicht
  • Infektionen
  • Magengeschwüre
  • Hepatitis
  • Krebs
  • Müdigkeit
  • Depressionen
  • Sehprobleme wie grüner Star
  • Wundheilung
  • Zahnfleischbluten
Krankheit und die Signale des Körpers

Krankheit und die Signale des Körpers

Krankheit und die Signale des Körpers
Krankheit und die Signale des Körpers

Diese Woche musste ich wieder einmal schmerzlich feststellen, dass man die Signale seines Körpers niemals ignorieren darf. Unsere Beschwerden, unsere Krankheiten, unsere Wehwehchen – all das ist ein guter Freund, der uns etwas mitteilen möchte. Wer diesen guten Freund ignoriert, und weitermacht wie bisher, der wird sehr bald die Rechnung präsentiert bekommen. Chronische und schwere Erkrankungen sind immer die Folge einer langen Kette des Ignorierens und Verschleierns von Beschwerden.

Der Sinn von Krankheit

Die heutige Medizin sieht in der Krankheit einen sinnlosen Fehler der Natur, der schnell und effektiv mittels Medikamenten ausgemerzt werden muss. Nur leider sehen wir immer öfter, dass dieser Weg nicht funktioniert – denn anstatt, dass wir mit dem Fortschritt unserer Medizin gesünder werden, werden wir ganz im Gegenteil immer kränker und die Medizin hat immer weniger Möglichkeiten dagegen anzukommen. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, und je mehr gekämpft wird, desto kränker wird man.

Unsere Toleranzgrenze Beschwerden gegenüber wird immer geringer, und so wird gegen Kopfschmerzen eine Schmerztablette genommen, gegen eine Halsentzündung Antibiotika und gegen Sodbrennen Antazida. Dabei müssen wir aber immer hinterfragen – warum haben wir Kopfschmerzen, warum tut unser Hals weh und warum kommt uns die Magensäure hoch? Ich möchte gerne an diesen drei Beispielen, die tagtäglich passieren, erklären wie eine energetische Befragung im Gegensatz zu einer schulmedizinischen aussieht:

  • Kopfschmerzen: bei Kopfschmerzen wird jeder Arzt nach einer vorherigen Untersuchung (um schlimmere Erkrankungen wie Meningitis oder eine Gehirnerschütterung ausschließen zu können) ein Schmerzmittel verschrieben. Der Kopfschmerz wird immer wieder auftreten, und entwickelt sich irgendwann vielleicht sogar in eine chronische Migräne. Der Energetiker wird den Kranken fragen wann die Beschwerden aufgetreten sind, ob sie öfter kommen, was vorher passiert ist, etc. Dabei kommt zum Beispiel heraus, dass der an Kopfschmerz leidende Mensch unter Stress und Druck steht, und die Kopfschmerzen immer damit im Zusammenhang stehen. Also wird mittels energetischer Methoden an dieser Ursache gearbeitet, und der Kopfschmerz verschwindet – nicht weil wir ihn unterdrücken, sondern weil unser Körper uns nicht mehr vor zu viel Stress und Druck warnen muss.
  • Halsschmerzen: der Hals ist rot, weiße Stippchen sind auch schon zu sehen. Jeder Arzt verschreibt sofort ein Antibiotikum, denn die Bakterien müssen abgetötet werden. Das ist in dieser Situation auch das Richtige – nur in ein paar Wochen kommt die nächste Halsentzündung. Bei einer energetischen Behandlung kommt mitunter heraus, dass der Kranke sich und seine Gefühle nicht ausdrücken kann, und diese wie ein Kloß im Hals sitzen. Die Worte sitzen sprichwörtlich im Hals fest, und kommen nicht heraus – ein Paradies für Bakterien! Wenn der Betreffende aber lernt sich besser auszudrücken und mitzuteilen, dann wird die Halsentzündung einfach nutzlos, und sie tritt nicht mehr auf.
  • Sodbrennen: während der Arzt sofort einen Magensäurehemmer verschreibt, um die Schmerzen zu lindern, wird der Energetiker vielleicht herausfinden, dass die betreffende Person im wahrsten Sinne des Wortes „sauer“ ist, das heißt, nicht konstruktiv mit Ärger umgehen kann. Dabei vermehrt sich die Magensäure und kommt oben heraus, um uns zu warnen – „hey, du bist zu sauer – komm wieder runter!“. Mit Entspannungstechniken und bewusster Annahme der negativen Gefühle kann das Sodbrennen auch ohne Medikamente schnell verschwinden.

Gesunde Reaktion auf die Signale des Körpers

Anstatt die Reaktionen des Körpers auf seelische Ungleichgewichte zu unterdrücken kann man lernen diese anzunehmen und damit die Selbstheilungskräfte zu stärken. Wer auf seinen Bauch hört (siehe Artikel) liegt immer richtig. Unser Körper gibt uns genau die richtigen Signale, nur wir müssen auch darauf achten. Hinter jeder Erkrankung liegt eine Ursache, ein Ungleichgewicht, die es zu erforschen gilt. Liebevolle Annahme und Rücksicht auf sich selbst sind dabei die Grundvoraussetzungen.

Wer Kopfschmerzen hat, sollte sich fragen, wie lange es her ist, dass man sich eine Pause gegönnt hat – nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Die ewigen Gedankenkarusselle abzustellen hilft bei Kopfschmerzen ungemein. Denn sicher 90% der Sorgen, die wir uns machen, treffen niemals ein. Es ist verschwendete Lebenszeit sich über alles Gedanken zu machen und sich zu sorgen. Wer stattdessen das Leben im Hier und Jetzt lebt und sich auch an kleinen Dingen erfreuen kann, wird keine Kopfschmerzen mehr haben.

Wenn eine Entzündung im Körper vorliegt – wie z.B. eine Halsentzündung – muss sich eine Auszeit nehmen. Es bringt nichts, sich Medikamente reinzustopfen und weiter arbeiten zu gehen. Denn wenn die Gesundheit ruiniert ist, hilft auch kein gutes Gewissen mehr, dass man immer brav arbeiten gegangen ist. Außerdem müssen alle negativen Gedanken aus dem Kopf und dem Körper hinaus, sie vergiften nur innerlich! Meine beste Methode um Fieber zu senken, ist es seinen Ärger ohne Zensur hinauszuschimpfen – man weiß selbst meist ganz genau, was oder wer das Fieber ausgelöst hat!

Und wer Sodbrennen hat, sollte endlich seine säuerliche Stimmung beenden, und wieder beginnen Freude an sich und seinem Leben zu empfinden. Unsere Zeit hier auf der Erde ist so kurz und flüchtig – jeder vergeudete Moment, ist einer zu viel! Es ist unwichtig wie andere leben, was andere machen oder wie andere über einen selbst denken, denn der einzige Mensch, mit dem man Tag und Nacht zusammen ist, und den man immer ertragen muss, das ist man selber!

Unser Körper – unser bester Freund

Wie komme ich nun auf diese Gedanken? Meine letzten Wochen waren sehr stressig, ich nahm mir kaum Zeit für mich. Und dann kam, was kommen musste – meine Schilddrüse schrie laut „Halt!“. Der Stress und die Überlastung hat bei mir wieder eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse bewirkt, und ich habe diese Signale fast zu lange ignoriert. Deshalb schalte ich nun wieder einen Gang hinunter – und was soll ich sagen, alleine der Wille etwas zu verändern, hat geholfen! Die Erkenntnis ist oft schon der erste Weg zur Besserung!

Unser Körper mit all seinen Wehwehchen ist unser bester Freund! Denn durch ihn merken wir sofort, dass etwas falsch läuft, dass wir uns selbst schaden. Die Krankheit ist nicht unser Feind, sie ist ein Warnhinweis, auf den wir immer hören sollten. Meine beste Freundin hat es so ausgedrückt: die Krankheit ist wie ein Freund, der dir etwas zu sagen hat. Wenn wir gut zuhören und den Ratschlag befolgen, dann geht er wieder. Und so kann auch unsere Krankheit wieder gehen!

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