Heilsteine – Amethyst

Heilsteine – Amethyst

Heilsteine – Amethyst
Heilsteine – Amethyst

Der Amethyst kann für viele Lebensbereich eingesetzt werden und ist mit seiner tiefvioletten Farbe auch als Schmuckstück ein Hingucker. Sein Name kommt aus dem Griechischen – a-methystos bedeutet unberauscht und der Heilstein wurde bereits im Altertum aufgrund seiner klärenden und ernüchternden Wirkung geschätzt. Auch Hildegard von Bingen beschrieb den Amethyst als wertvollen Heilstein und bis heute ist er sehr beliebt. Vor allem die Geoden und Drusen sind wunderschön und können, in Wohnräumen aufgestellt, erheblich zum Raumklima beitragen!

Körperliche Wirkung – Amethyst

Wie bereits angedeutet hat der Amethyst eine klärende Wirkung – in diesem Zusammenhang hilft er gegen Kopfschmerzen, Verletzungen oder Schwellungen. Die krampflösenden und schmerzlindernden Eigenschaften des Steines helfen bei Migräne und nervenbedingten Verspannungen. Auch seine Farbe hat hier heilende Eigenschaften – denn das Violett hat eine entspannende und reinigende Wirkung auf den Organismus. Ebenso hilft der Amethyst bei Augenermüdung, Nervenleiden und Bluthochdruck. Die Darmflora wird beim Tragen gestärkt wie auch reguliert. Auch auf die Haut hat der Heilstein eine kräftigende und harmonisierende Wirkung. Als Amethyst-Wasser angewendet können Ausschläge, Akne und Herpes gelindert werden.

Psychische Wirkung – Amethyst

Der Stein fördert die Nüchternheit und Klarheit im Denken. Somit unterstützt er die Trauerarbeit wie auch die Beschäftigung mit seelischen Traumata. Bewusst werden dabei belastende Erlebnisse aufgearbeitet und bewältigt. Durch die Förderung der Konzentrationsfähigkeit unterstützt der Amethyst das Denken bei Prüfungs- wie auch in sonstigen Ausnahmesituationen. Süchte aber auch Zwangshandlungen können leichter bewusstgemacht und überwunden werden. Die Träume und inneren Bilder kommen leichter ins klare Bewusstsein und können bei Seelenarbeit unterstützend wirken. Unter dem Kopfpolster wird die Traumarbeit einerseits angeregt um unverarbeitete Eindrücke zu bearbeiten, andererseits der tiefe und erholsame Schlaf unterstützt.

Energetische Wirkung – Amethyst

Bereits durch die Farbe des Steines ist klar, dass er seine Wirkung am besten auf dem Scheitelchakra entfaltet. Bei Meditationen können Probleme bewusst bearbeitet werden und die Verbindung mit dem Göttlichen wird gefördert. Der innere Dialog darf endlich zum Schweigen gebracht werden und innerer Frieden darf sich einstellen. Die violette Farbe dringt tief in den Organismus ein und reinigt und stärkt auf allen Ebenen. Der Sinn für Spiritualität wird gefördert aber auch die geistige Wachheit, somit kann man auch in der spirituellen Arbeit leichter bodenständig bleiben. Gerechtigkeit, Urteilsvermögen, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit werden durch den Amethyst unterstützt und gestärkt.

Verwendung – Amethyst

Der Amethyst kann als Schmuckstück getragen werden und unterstützt den Träger mit seiner klärenden und reinigenden Wirkung. Dabei sollte der Stein regelmäßig und über längere Zeit getragen werden. Im Wasser getrunken wird der Körper gereinigt und gestärkt – besonders die Verdauung und das Bindegewebe profitieren davon und dabei ist auch das Abnehmen leichter. Eine Amethystdruse in der Wohnung reinigt negative Energien und stärkt das gesamte Raumklima. Andere Heilsteine können zum Reinigen und Aufladen über Nacht in die Druse gelegt werden. Unterm Kopfkissen unterstützt der Amethyst die Traumarbeit und bringt ruhigeren Schlaf.

Heilsteine – Bergkristall

Heilsteine – Bergkristall

Heilsteine – Bergkristall
Heilsteine – Bergkristall

Ich beginne meine Reihe über Heilsteine mit einem Allrounder – dem Bergkristall. Dieser Stein ist ein wahrer Tausendsassa und wird leider oft unterschätzt. Er ist der Stein der Klarheit und daher kommt auch sein Name – denn die Griechen nannten ihn „krystallos“, was so viel heißt wie tiefgefrorenes Eis, das genauso durchsichtig und klar ist wie dieser Heilstein. Jeder kann diesen Stein bei sich am Körper tragen und er wird bei vielen körperlichen und seelischen Problemen helfen. Außerdem kann ein großer natürlicher Bergkristall zum Aufladen aller anderen Heilsteine verwendet werden, denn seine Kraft versiegt nie.

Körperliche Wirkung – Bergkristall

Seine sanfte aber energiereiche Schwingung dringt tief in den Körper des Menschen ein und harmonisiert alle Organe. Er kann Ablagerungen in den Blutgefäßen vorbeugen und stärkt somit das Herz. Darüber hinaus hilft der Heilstein bei der Blutbildung und verbessert die Sauerstoffsättigung des Körpers. Außerdem gleicht der Bergkristall beide Gehirnhälften aus und verbessert die Kommunikation zwischen der linken und rechten Hälfte. Dabei werden auch die Nerven gestärkt und taube Stellen in den Gliedmaßen vitalisiert. Fieber wird gesenkt, Schmerzen und Schwellungen gehen zurück und auch auf die Drüsen und Lymphen hat der Bergkristall eine ausgleichende Wirkung.

Psychische Wirkung – Bergkristall

Als Stein der Klarheit hilft der Bergkristall alte Verletzung und Traumata wieder ins Bewusstsein zu holen und heilen zu lassen. Probleme können einfach und schnell gelöst werden und Talente werden wieder neu belebt. Selbsterkenntnis wird ebenso erlangt wie die Phantasie beflügelt. Durch den Ausgleich der Gehirnhälften werden Verstand und Gefühl für die Problemlösung herangezogen und können bestmöglich eingesetzt werden. Durch das Tragen eines Bergkristalls kann im Hier und Jetzt gelebt und gerechte Entscheidungen getroffen werden. Klarheit, Ordnung und Harmonie sind die großen Stichworte dieses Meisters aller Heilsteine.

Energetische Wirkung – Bergkristall

Der Bergkristall kann auf jedes Chakra gelegt werden und wird alle ausgleichen und energetisieren (mehr über Chakars siehe hier). Bei einer Meditation hat es sich besonders bewährt diesen auf das Kronenchakra zu legen, denn dadurch ist die Verbindung mit der Schwingung der Erde besonders stabil. Auch für die Geistheilung wird der Bergkristall gerne verwendet, denn er kanalisiert die Heilenergie und bringt diese genau an den richtigen Ort. Bei der Arbeit mit Heilsteinen verstärkt der Bergkristall einerseits die Wirkung jedes anderen Steines und gleicht aber andererseits zu starke Energieströme für den menschlichen Körper aus. Das heißt die Verwendung des Bergkristalls macht besonders bei Anfängern die Heilsteinarbeit sicherer und heilsamer.

Verwendung – Bergkristall

Dieser Heilstein kann auf viele Arten verwendet werden. In der Wohnung aufgestellt, harmonisiert er jegliche Strahlung und gleicht die Schwingung aus, damit ein gesundes Raumklima entsteht. Im Wasser getrunken, reinigt er den gesamten Körper, Geist und Seele von belastenden Energien und bringt Harmonie. Energieblockaden können durch das Tragen des Steines gelöst werden, man wird allgemein gut geerdet und die Träume sind lebhafter und heilsamer. Bei der Meditation mit dem Bergkristall kommt Klarheit in die Gedanken und Erkenntnisse dürfen schneller und wirksamer in das Bewusstsein des Menschen. Auch heute noch werden Bergkristalle zu Wahrsagekugeln geschliffen und bringen angeblich dabei klare Einsichten.

Die Wirkung der Heilsteine

Die Wirkung der Heilsteine

Die Wirkung der Heilsteine
Die Wirkung der Heilsteine

Heilsteine faszinieren mich schon mein ganzes Leben. Ich kann mich erinnern, dass ich schon als Kind mit Leidenschaft Steine gesammelt habe und bei jedem Geschäft, dass mit Mineralien handelte, stehenbleiben musste. Auf meiner Schullandwoche gab ich mein ganzes Taschengeld für Heilsteine aus und brachte jedem meiner Familienmitglieder als Souvenir ebenfalls Steine mit. Sie waren mein erster Einstieg in die Informationsmedizin, als ich noch gar nicht wusste, was das überhaupt ist. Auch heute trage ich immer mindestens einen Stein am Körper und liebe es meine Steinsammlung zu bewundern. Aber wie ist denn die Wirkung solcher Steine, und warum wirken sie? Ich möchte mich in den nächsten Wochen eingehender damit beschäftigen und die heilkräftigsten Steine vorstellen!

Information und Heilsteine

Nicht nur Farben, Symbole, Wörter, Klänge oder Zahlen (Artikel siehe hier) tragen in sich die Information für Heilung, auch Steine tun dies, und zwar auf ganz spezielle Art und Weise. Bereits in der Steinzeit sammelten die Menschen Steine und verwendeten sie zur Heilung. Im alten Ägypten wurde die Verwendung perfektioniert und besonders die reichen Adeligen schmückten sich mit den teuersten und heilkräftigsten Steinen. Durch ihre lange Entstehung im Inneren der Erde, nahmen Heilsteine im Laufe der Zeit unterschiedlichste Impulse auf und entwickelten sich in wunderbaren Farben und Formen. Aufgrund ihrer Herkunft sind sie grundsätzliche eine ursprüngliche Verbindung zu unserer Mutter Erde und verbinden uns mit ihr.

Wenn wir Heilsteine am Körper tragen, schwingt unser ganzer Körper mit der Information unseres Heimatplaneten. Heilung entsteht dadurch, dass wir unseren in Disharmonie geratenen Körper (genauso wie unseren Geist und unsere Seele) wieder auf die richtige Frequenz bringen, und diesen nicht nur durch die starke Erdung kräftigen, sondern auch mit der Energie des Kosmos anreichern. Denn die Erde entstand aus den Grundstoffen unseres Universums und trägt alle für uns wichtigen Informationen in sich. Heilsteine beinhalten genau diese Informationen, die dann so heilkräftig auf uns einschwingt. Dabei ist jeder Heilstein einzigartig und für unterschiedlichste Bereiche anwendbar. Aber diese Steine haben nicht nur eine eigene Frequenz, sie saugen auch unterschiedlichste Energie aus der Umwelt auf.

Heilsteine und Reinigung

Durch diese fast magnetische Wirkung, laden sich Heilsteine beim Tragen sofort mit der Information des Trägers auf. Es ist ein Geben und Nehmen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Heilsteine vor ihrer Verwendung immer zu reinigen. Denn auch, wenn sie neu gekauft wurden, weiß man nicht, wer diesen Stein abgebaut, geschliffen und verkauft hat. Jeder hat seine Energie in den Stein gebracht, und diese kann unsere Frequenz empfindlich stören. Aber auch wir selbst laden den Stein auf, und müssen ihn deshalb regelmäßig entladen. Denn die negative Energie, die wir vielleicht in Dankbarkeit an den Heilstein abgeben durften, sollte nicht wieder zurück in den Körper fließen.

Ich verwende zur Reinigung seit einiger Zeit eine große wunderschöne Amethystendruse, die so kräftig und geerdet ist, dass sie jegliche Energie neutralisieren kann. Man kann aber Heilsteine (nicht alle!) aber auch unter fließendem Wasser entladen oder in eine Schale mit Bergkristalltrommelsteinen legen. All diese Verfahren entziehen dem Steine jegliche Fremdenergie, dass er wieder in seiner ursprünglichen Frequenz schwingen kann. Zum Aufladen legt man ihn entweder ins Sonnen- oder Mondlicht (kommt auf den Stein drauf an). Denn das Licht lädt ihn mit einer universellen Heilkraft wieder auf.

Verwendung von Heilsteinen

Es gibt unterschiedliche Methoden um in den Genuss dieser wunderbaren Heilkraft zu kommen:

  • Tragen am Körper: die direkteste Art um die Frequenz des Steines aufzunehmen ist es, ihn am Körper zu tragen. Entweder um den Hals als Kette, als Armband oder auch einfach in der Hosentasche.
  • Heilsteine im Wasser: manche Steine (aber nicht alle!) kann man direkt ins Wasser legen, um dieses aufzuladen. Dabei nimmt das Wasser die Frequenz auf und beim Trinken gelangt diese in den Körper.
  • Es gibt Steine, die giftig werden in Kontakt mit Wasser. Hier kann man entweder Glasstäbe gefüllt mit Steinen kaufen, oder eine simple Wasserübertragung (Anleitung siehe hier) mit dem Stein machen.
  • Auflegen auf die Chakren: besonders bei Meditationen ist es sehr angenehm, Steine auf die Chakren zu legen, und diese dadurch zu kräftigen. Dabei sollte man sich an die Farben der Chakren halten (mehr Informationen siehe hier).
  • Verwendung im Wohnraum: ich habe in jedem Zimmer Steine aufgestellt. Angefangen vom Rosenquarz, der negative Energie und Elektrosmog neutralisieren kann, über Amethysten oder Bergkristallen. Die Räume werden so immer wieder gereinigt und erhalten eine angenehme Aura.
Darmwunder Terpentinöl?!

Darmwunder Terpentinöl?!

Darmwunder Terpentinöl?!
Darmwunder Terpentinöl?!

Ich habe etwas Neues entdeckt und musste es natürlich gleich ausprobieren – und zwar Balsamterpentinöl. Das ist ein Destillat aus Nadelbäumen, besonders von Lärchen oder Kiefern, und war früher angeblich ein weit verbreitetes Hausmittel. Noch unsere Großeltern verwendeten Terpentin zum Entwurmen und zur Darmreinigung. Aber was ist dran an der angeblichen Wirkung gegen Krebs? Und ist Terpentin nicht eigentlich hochgiftig?

Terpentinöl für den Darm

Der Darmpilz Candida belastet den heutigen Menschen immer mehr. Durch den breiten Einsatz von Antibiotika, nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Massentierhaltung, sterben die gesunden Darmbakterien immer mehr ab und können nicht oder nur sehr schwer neu gebildet werden. Ein Paradies für den eigentlich ungefährlichen Pilz Candida. Jedoch ist durch das Ungleichgeweicht im Darm eine Nische für ihn frei geworden und er kann sich ungehemmt vermehren. Nicht nur unser Darm ist mit ihm besiedelt, er übernimmt oft die Herrschaft über den ganzen Körper. Chronische Blasenentzündungen, Durchfall bis hin zu Krebs ist die Folge dieser verheerenden Entwicklung.

Terpentinöl ist angeblich stark pilzabtötend und kann zur Bekämpfung des Candidas verwendet werden. Durch meine chronische Borreliose, die seit dem Einsatz von CDL und DMSO immer besser wird (siehe hier), ist mein Darm leider auch in Mitleidenschaft gezogen worden. Zufällig bin ich auf das Balsamterpentinöl gestoßen und habe nun eine Darmkur begonnen. Wichtig ist es reines Balsamterpentinöl und kein Terpentinersatz zu verwenden, der ist nämlich giftig!

Darmkur mit Terpentinöl

Bei dieser Kur beginnt man mit ganz kleinen Mengen und steigert sich langsam. Auf nüchternen Magen wird in der Früh ein Löffel Zucker (oder mehrere Würfelzucker) mit anfangs 5 Tropfen Terpentinöl getränkt und mit viel Wasser eingenommen. Der Geschmack ist angenehm, ähnlich einem Hustenbonbon. Mittlerweile habe ich langsam auf 20 Tropfen gesteigert und bleibe auch bei dieser Dosierung, da sie in etwa einem Teelöffel entspricht. Auf englischen Seiten wird diese Menge in etwa empfohlen. Länger als zwei Wochen wird dabei nicht empfohlen, aber nach einer Woche Pause kann es anscheinend weiter verwendet werden.

Wie ist nun die Wirkung des Terpentins? Ich bin sehr optimistisch, denn meiner Verdauung geht es toll, ich bin voller Energie und lustigerweise dürfte das Terpentin auch gegen meine Borreliose helfen. Trotz meiner sehr wirksamen CDL und DMSO-Kur habe ich doch manchmal ein paar kleine Symptome, wie Müdigkeit und Erschöpfung, ab und an Nebel im Kopf oder leichte Gelenksschmerzen. Das ist unter der Terpentinöl-Kur völlig verschwunden. Am WC bemerkt man nicht nur eine verdauungssteigernde Wirkung, man kann auch den einen oder anderen toten Mitbewohner entdecken, und freut sich, dass dieser nun den Körper verlassen hat.

Wirkungen des Terpentinöls

Auf englischen Seiten findet man lange Listen mit der Wirkung des Balsamterpentinöls – so soll es gegen Krebs und Autoimmunerkrankungen helfen, den Darm reinigen, Pilze, Bakterien, Viren und Parasiten abtöten, Gelenksschmerzen verbessern, und so weiter. Dazu kann ich bis jetzt noch nichts sagen und empfehle diese Kur natürlich auch nicht weiter, denn die Verantwortung für seinen Körper muss jeder selbst übernehmen! Meine Erfahrungen sind aber sehr positiv und es fühlt sich gut an es einzunehmen. Jeder muss für sich und seine Gesundheit einstehen. Auf der Flasche des Terpentinöls sind mehrere Gefahrgutetiketten angebracht, als kleiner Hinweis. So muss auch darauf hingewiesen werden, dass es hochgiftig ist, sollte es in die Lunge kommen! Ich vertrage es bis dato jedoch sehr gut!

Vielleicht hat ja der eine oder andere auch Erfahrungen damit gemacht – ich würde mich über Kommentare freuen!

Die Kraft der Erdung

Die Kraft der Erdung

Die Kraft der Erdung
Die Kraft der Erdung

Manche Dinge sind für mich so selbstverständlich, dass ich gar nicht daran denke sie zu empfehlen. Aber manchmal bin ich festgefahren in meinen Pflichten, hänge völlig in der Luft und bin nicht mehr in meiner Kraft. Es dauert dann einige Zeit, bis ich mich wieder daran erinnere, was eigentlich jedes Kind ganz selbstverständlich macht, indem es barfuß läuft oder in der Wiese liegt: die Kraft der Erdung in sich spüren!

Die Erdung und die Verbindung zur Natur

Energetisch sind alle Lebewesen der Erde mit ihr als Lebensspenderin verbunden. Aus der Erde beziehen wir unseren Lebensraum, unsere Nahrung, unser Wasser und unsere Luft. Aber nicht nur die Materiellen Dinge, die wir auch be-greifen können haben ihren Ursprung auf unserer Erde. Unser Planet hat eine ur-eigene Frequenz, die durch alles Leben strömt. Besonders heutzutage, in einer Zeit der vielen Frequenzen und Schwingungen, die von den Geräten des täglichen Lebens auf uns einströmen, ist es wichtig, sich wieder auf die Urfrequenz des Lebens zu besinnen. Das geschieht durch eine bewusste (aber auch unbewusste) Verbindung mit der Erde, die durch Übungen zur Erdung untermauert werden kann.

Wie funktioniert die Erdung

Im Grunde kann sich jeder Mensch ganz einfach und gänzlich unbewusst erden, indem er barfuß auf der Wiese, im Wald oder am Strand läuft. Oder einfach ein Picknick auf einer Wiese macht. Oder zelten geht und am Erdboden schläft. Auch das Trinken aus einer natürlichen Quelle im Wald erdet auf eine ganz eigene Art, wie auch wandern generell, auch wenn es nicht barfuß ist. Das alles sind wunderbare Dinge, die man in der Natur macht und sich dabei die Kraft der Erde ganz automatisch holt.

Besonders das barfuß-laufen hat noch ganz andere Wirkungen auf uns: die Fußreflexzonen, die den Körper in seiner Ganzheit an der Fußsohle darstellen, werden durch das Gehen ohne Schuhe massiert und angeregt. Dadurch können einerseits Beschwerden am Bewegungsapparat oder an den Organen gelindert werden. Aber auch die ganze Haltung wird durch barfuß-laufen verbessert und Kreuzschmerzen gelindert.

Meditative Übungen zur Erdung

Zum Schluss möchte ich noch zwei ganz bewusste Übungen zur Erdung beschreiben, die einerseits viel Kraft und Energie geben können, andererseits aber wieder Ruhe und Leichtigkeit ins Leben lassen:

  • Man stellt sich barfuß auf eine Wiese oder auf einen ebenen Waldweg. Dann schließt man die Augen und öffnet die anderen Sinne für die Umgebung. Man lauscht den Tieren und den Pflanzen, spürt wie der Wind den Körper streichelt, riecht und schmeckt die ganze Umgebung in seiner Frische. Dann stellt man sich vor wie aus den Fußsohlen Wurzeln in die Erde wachsen, sie werden immer länger und reichen tiefer ins Erdreich. Man stellt sich vor, wie die Wurzeln die kühle Erde durchdringen und Steinen ausweichen. Wenn man seine Wurzeln schön tief ins Erdreich gegraben hat, holt man sich daraus Kraft aus der Erde, unsere Lebensspenderin. Man spürt wie die Energie alle Zellen des Körpers durchströmen und nimmt sie in sich auf. Sobald man sich wieder stark und in seiner Kraft fühlt, dankt man der Erde und kann langsam seine Wurzeln wieder in die Füße einziehen. Gestärkt und erholt kann man seine Füße wieder bewegen.
  • Diese Übungen macht man am besten im Wald, aber auch eine bewaldete Wiese, auf der man seine Ruhe hat, funktioniert! Man sucht sich einen schönen Baum aus, der einen anspricht. Dann setzt oder stellt man sich an den Stamm und schließt wieder die Augen. Wieder beginnt man damit, die anderen Sinne für die Umgebung zu öffnen. Was hört man? Was spürt man? Was schmeckt oder riecht man? Dann öffnet man sich für das Lebewesen Baum, das man an seinem Rücken spürt und versucht die Kraft zu spüren, die durch ihn fließt. In Liebe bittet man den Baum etwas seiner Kraft abzweigen zu dürfen, die er aus seinen Wurzeln holt. Oft spürt man eine starke energetische Verbindung zum Baum und kann die ganz eigene Schwingung spüren. Sobald man sich gestärkt und erholt fühlt, dankt man dem Baum und bewegt sich wieder langsam.
Schattenarbeit

Schattenarbeit

Schattenarbeit
Schattenarbeit

Eine der schwierigsten aber zugleich lohnbringendsten Arbeiten in der Energetik wie auch der Psychotherapie ist die Schattenarbeit. Das bedeutet nichts Geringeres als die Integration und Akzeptanz des gesamten Ichs. Erst, wenn wir es schaffen uns selbst in seinen schönsten und hässlichsten Seiten vollkommen zu akzeptieren, erst dann sind wir heil, also gesund. Denn es gibt kein Licht ohne Schatten, keine Liebe ohne Hass und kein oben ohne unten.

Akzeptanz der Wirklichkeit für die Schattenarbeit

Rüdiger Dahlke hat in seinem Buch „Das Schattenprinzip“ zwei Voraussetzungen genannt, damit die Schattenarbeit funktionieren kann: erstens akzeptiere die Wirklichkeit wie sie ist. Es bringt nichts Dinge zu interpretieren und für sich selbst schöner und schlimmer darzustellen – es ist, wie es ist und das ist gut. Wenn zum Beispiel der Partner fremdgeht, dann kann man wegsehen, es versuchen für sich zu erklären, man kann sich einreden, dass die Affäre bald zu Ende ist, etc. Aber wenn man zu 100 Prozent akzeptiert, dass der Partner fremdgeht und das nun einfach so ist, dann übernimmt man Verantwortung für sich und sein Leben.

Die Selbsterkenntnis ist wichtig, um Dinge ändern zu können. Auch die Unzufriedenheit mit dem eigenen Gewicht kann nur zur Gewichtsabnahme führen, wenn man im jetzigen Moment einfach akzeptiert, dass man zu dick ist. Punkt aus. Dann kann man daran gehen diese Dinge zu ändern. Aber die Annahme der Wirklichkeit ist absolute Voraussetzung für die Schattenarbeit.

Ende der Projektion für die Schattenarbeit

Eigenschaften, die bei einem selbst im Schatten, also Unbewussten, liegen, fallen bei anderen Personen besonders auf – negativ wie positiv. Das ist die Projektion, denn das Universum hält uns immer den Spiegel vor. Wenn wir es hassen, dass der Partner ständig herumnörgelt, dann ist das eine Eigenschaft, die man bei sich selbst nicht leiden kann. Aber auch, wenn man fasziniert von einer anderen Person ist, weil sie eine bestimmte Eigenschaft besitzt, liegt diese bei uns meist im Schatten – das heißt sie wird nicht ausgelebt, obwohl sie da wäre.

Wie können wir nun die Projektion zurücknehmen? Rüdiger Dahlke gibt einen einfach wie genialen Weg vor – man dreht die Projektion einfach um, stellt sich selbst wieder in den Mittelpunkt und übernimmt wieder Verantwortung für sein Leben. So haben wir wieder die Macht und können unsere Schatten integrieren: statt „Mein Mann nörgelt ständig an mir herum“ sagen wir „Ich nörgle ständig an meinem Mann herum“. Wenn wir ehrlich sind, können wir sicher Situationen finden, die genau das ausdrücken. Und wenn wir den Schatten ins Licht, ins Bewusstsein holen, und dann entscheiden, wollen wir nörgeln – ja oder nein – geben wir damit auch dem Partner die Chance damit aufzuhören. Gehe ich liebevoll mit meinem Partner um, dann wird es zurückkommen – das ist einfache Resonanz. Natürlich quälen wir uns nicht selber. Denn wenn die Beziehung einfach keine Liebe mehr enthält, sollten wir sie sowieso in Frage stellen!

Schattenarbeit in uns selbst

Aber das Spiel kann weitergehen und geht nun wirklich in Richtung Schattenarbeit – wir drehen die Aussage „Mein Mann nörgelt ständig an mir herum“ nun ein zweites Mal um und zwar zu uns selbst: „Ich nörgle ständig an mir herum“. Jetzt wird es interessant, denn, wenn wir uns dessen bewusstwerden, können wir die Selbstgeißelung abstellen und uns selbst gegenüber liebevoller und freundlicher werden. Das Nörgeln als Schatteneigenschaft wurde ins Licht geholt, von allen Seiten betrachtet und wir haben nun die Macht und Freiheit zu entscheiden, ob wir so oder so leben möchten.

Natürlich kann man die Aussage auch noch ein drittes Mal umdrehen: „Mein Mann nörgelt ständig an sich herum“. Im Sinne einer Paartherapie wäre es natürlich lohnend auch diesen Schatten zu heben, dann hat auch der Ehemann die Möglichkeit an sich zu arbeiten. Aber das liegt beim Gegenüber und liegt nicht in unserer Macht. Denn ändern können wir nur uns selbst, nie den Anderen!

Das goldene Ei oder die Seelenkraft

Das goldene Ei oder die Seelenkraft

Das goldene Ei oder die Seelenkraft
Das goldene Ei oder die Seelenkraft

Ich lese zurzeit ein überaus spannendes Buch über Märchentherapie – d.h. Märchen aus allen Teilen der Welt können uns helfen, Probleme zu erkennen, Muster sichtbar oder toxische Beziehungen erkennbar machen. Dabei helfen Märchen durch ihre starke Bildersprache, indem sie die Seele direkt ansprechen, aber auch den Verstand beruhigen. Denn verfolgt man ein Märchen Schritt für Schritt und setzt es mit dem eigenen Problem gleich, können Wege aus der Krise gefunden werden. Wichtig ist es dabei natürlich das richtige Märchen zu finden! Höchstwahrscheinlich wurden Märchen auch aus diesem Grund in allen Zeiten der Menschheitsgeschichte erzählt: um das Problem fassen zu können und den Weg daraus zu finden.

Das goldene Ei

Ein Märchen hat mich dabei besonders angesprochen: das goldene Ei. Die Geschichte ist schnell erzählt – ein armes altes Ehepaar besitzt nur einen Kater und eine Henne für das tägliche Ei. Als der Kater eines Tages das Ei zerbricht, und bestraft werden soll, schützt die Henne ihn und verspricht goldene Eier. Ab diesem Zeitpunkt legt die Henne wirklich jeden Tag ein goldenes Ei – das Paar wird reich und die Henne kommt in einen Käfig, ist sie doch so kostbar. Dabei wird sie immer mehr vernachlässigt, bis sie keine Eier mehr legt. Als dann das Huhn geschlachtet werden soll, immerhin wurde sie unbrauchbar, rettet der verschmähte Kater seine Freundin und der Reichtum der alten Leute verschwindet mit einem Mal – plötzlich sitzen alle wieder in der alten Stube!

In der Interpretation wird im Märchen eine dysfunktionale Beziehung geschildert – einer gibt und gibt, und hält alles im Gleichgewicht, während der andere nur nimmt. In der Geschichte geht es sogar so weit, dass das goldene Ei jemand anderen schützt, d.h. nur durch das Legen der Eier darf ein anderer Teil der Familie sein. Ich bin in meiner Auslegung einen Schritt weiter – für mich steht das goldene Ei für die Seelenkraft schlechthin und die bedingungslose Liebe. Eine toxische Beziehung, und das muss jetzt keine Paarbeziehung sein, sondern kann genauso gut eine Freundschaft oder Familie sein, kennzeichnet sich dadurch, dass ein Ungleichgewicht herrscht: während der eine, anfangs noch mit Freuden, gibt und gibt, hält der andere die Hand auf und verlangt sogar die goldenen Eier.

Mit der Seelenkraft aus der toxischen Beziehung

Mich hat das Märchen auch aus diesem Grund angesprochen, weil es so plakativ ist. Man kann damit eine ungleiche Beziehung wunderbar mittels Bilder darstellen und auf einmal wird alles so klar. Jeder Mensch sollte in der Lage sein „goldene Eier“ zu legen – d.h. seine Seelenkraft und bedingungslose Liebe ausdrücken können. Ich gehe sogar so weit zu sagen – jeder MUSS es, denn nur wer für sich selbst Eier legt und seine Seele nährt, ist in seiner Seelenkraft. Was kann das sein? Zeit für sich nehmen, ein Buch lesen, in der Natur spazieren gehen, genießen ohne Reue – es gibt so viele Dinge, die die Seele nähren und sie alle sind goldene Eier. Wenn man einen anderen Menschen kennenlernt und sich verliebt, dann sollte es so sein, dass man durch seine bedingungslose Liebe dem anderen wunderbare goldene Eier schenkt – der andere nimmt diese Geschenke und nährt sie durch seine Liebe weiter. Dadurch vervielfacht sich die Kraft dieser goldenen Eier! Auf diesen Weise beschenken sich die beiden gegenseitig und nähren ihre Seelen.

In einer toxischen Beziehung kommt nichts zurück – der eine schenkt in seiner Liebe und hofft auf einen kleinen Funken, der vielleicht zurückkommt. Aber es kommt nichts! Auch die Eier werden umsonst geschenkt, denn der andere kann sie nicht weiter nähren und somit sterben sie ab. Da aber Partner, die keine bedingungslose Liebe schenken können, in ihrem Innersten spüren, dass diese goldenen Eier das darstellen, was sie selbst nicht erschaffen können, werden sie süchtig danach. Sie verlangen immer mehr, können sie aber nicht verwenden. Irgendwann ist der gebende Partner einfach ausgesaugt und ausgelaugt – er kann auch nichts mehr für sich selbst schaffen und die Geschenke werden immer kleiner. Hier ist der Wendepunkt – entweder erkennt man das Dilemma und bricht aus seinem Käfig aus, so wie die Henne im Märchen, oder man geht daran zugrunde!

Als kleine Anregung an meine Leser: überprüft all eure Beziehungen in eurem Leben und schaut, ob ihr euch in einer toxischen befindet. Und ganz wichtig: legt für euch selbst goldene Eier und nährt eure Seelenkraft!

DIY – Erkältungsbalsam

DIY – Erkältungsbalsam

DIY – Erkältungsbalsam
DIY – Erkältungsbalsam

Ich rühre gerne im Sommer meinen Erkältungsbalsam und habe dann gleich einen Vorrat für die Schnupfenzeit im Herbst und Winter. Meistens verwende ich dafür einen Ölauszug aus sonnenhungrigen Heilpflanzen wie Quendel, Pfefferminze oder Melisse, aber man kann den Balsam auch mit reinem Öl herstellen. Der Balsam ist für mich eine sanfte Alternative zu Wick Vaporub, denn er enthält keine mineralischen Öle und man kann die Intensität des Geruchs mit der Menge an ätherischem Öl selbst bestimmen. Für kleine Kinder zum Beispiel würde ich sanftere ätherische Öle und weniger benutzen als für große Kinder oder Erwachsene.

Ätherische Öle für den Erkältungsbalsam

Grundsätzlich kann man folgende ätherische Öle für den Erkältungsbalsam bei Husten, Halsschmerzen oder Heiserkeit verwenden: Eukalyptus, Pfefferminze, Thymian, Kiefer, Fichte, Salbei, Lavendel, Weihrauch, Zedernholz, Rosmarin und Ysop. Für kleine Kinder nehme ich nur ganz sanfte Öle wie Lavendel, Zitrusdüfte oder Kamille. Wichtig ist es auf die Qualität der Öle zu achten! Nur natürliche Öle verwenden, und es ist meist so, dass die höherpreisigen auch die wertvolleren Öle sind. Außerdem benötigt man viel weniger, weil sie intensiver duften. Ich verwende ausschließlich Young Living Öle, aber es gibt auch andere gute Marken!

Schritt für Schritt zum Erkältungsbalsam

Man benötigt für den Erkältungsbalsam entweder einen Ölauszug (etwa ein Quendelöl) oder reines Öl – ich verwende Olivenöl –  Kakaobutter, Sheabutter oder Avocadobutter (oder alle drei mischen), Bienenwachs und ätherische Öle. Ich habe für meinen Balsam die Ölmischungen Thieves und R.C. verwendet, sowie Pfefferminze, Lavendel und Idaho Blaufichte.

  1. Das Glas mit dem Ölauszug wird in ein heißes Wasserbad gestellt. Auf 150ml Öl habe ich 10gr Bienenwachs und 20gr Körperbutter (Kakaobutter, Sheabutter und/oder Avocadobutter) gegeben.
  2. Die festen Inhaltsstoffe langsam unter Rühren schmelzen.
  3. Wenn alles geschmolzen ist, eine Konsistenzprobe machen: einen Tropfen auf einen kalten Teller geben, und wenn sich dieser verfestigt hat, prüfen, ob die Konsistenz die richtige ist.
  4. Das heiße Öl etwas abkühlen lassen und auf diese Menge insgesamt 30 bis 50 Tropfen ätherisches Öl hinzufügen (für kleine Kinder nur etwa 20 Tropfen – und sanfte Öle verwenden wie Lavendel oder Kamille).
  5. Noch heiß in Döschen füllen, abkühlen lassen und dann verschließen.

Der Erkältungsbalsam hält sich bei dunkler und kühler Lagerung etwa ein Jahr. Bei Erkältung, Husten und Halsschmerzen sanft auf den Brustbereich und den Hals einmassieren!

Gutes Gelingen!

DIY – Königskerzenöl

DIY – Königskerzenöl

DIY – Königskerzenöl
DIY – Königskerzenöl

Auch diese Woche stelle ich euch ein leichtes Rezept für eine selbstgemachte und heilkräftige Naturarznei vor, und zwar das Königskerzenöl. Die Königskerze ist eine wahrlich imposante Erscheinung und blüht nun in voller Pracht. Ihre einzelnen gelben Blüten sind ein wahrer Magnet und ziehen Hummeln und Bienen an. Die Königskerze ist auch im eigenen Garten leicht anzubauen und vermehrt sich, wenn man nicht aufpasst, sehr rasant. Sie blüht erst im zweiten Jahr und das grüne Kraut muss dafür im ersten Jahr stehen gelassen werden. Aber sie ist eine sehr dankbare Pflanze, blüht mehrere Wochen und sieht einfach wunderschön aus!

Die Königskerze

Bereits in der Antike ist die Heilwirkung der Pflanze bekannt und wird vom griechischen Arzt Dioskurides gegen Durchfälle und Husten empfohlen. Auch Hildegard von Bingen verwendete die Blüten und zwar nach der Signaturenlehre – d.h. eine Pflanze wird an ihrem Aussehen beurteilt. Da z.B. eine Walnuss wie ein Gehirn aussieht, ist sie gut für Denkleistung etc. Da die Königskerze eine wahre Sonnenpflanze ist und wahrhaftig aufrecht und königlich aussieht, wird sie bei Traurigkeit, Schwermütigkeit und Schwäche angewendet.

In der Naturheilkunde nimmt man die Blüten, Wurzeln und Blätter der Heilpflanze bei Husten und Heiserkeit wie auch gegen Ohrenschmerzen. Die auswurffördernde Wirkung kommt hier zum Tragen. Außerdem kann sie bei entzündlichen Hauterkrankungen, Hämorrhoiden oder Neuralgien verwendet werden. Und psychisch wird sie, wie bereits angedeutet, bei „leidenden“ Menschen, die immer ein Leid zu klagen haben und gar nicht mehr froh sind, angewendet.

DIY – Königskerzenöl

Das Öl ist sehr leicht hergestellt und wird ähnlich dem Johanniskrautöl hergestellt. Wichtig ist es, die Sonnenpflanze auch als Öl in der Sonne ziehen zu lassen!

  1. Man nimmt eine gute Handvoll gelber Blüten der Königskerze und schüttelt diese aus, damit keine Käfer oder andere Insekten darin sind.
  2. Dann schichtet man die Blüten in ein Marmeladeglas und füllt so viel Olivenöl darauf, bis die Blüten vollständig bedeckt sind und leicht schwimmen.
  3. Das Glas stellt man für drei bis vier Wochen in die Sonne. Immer wieder schwenken.
  4. Dann wird das Öl über ein sauberes Tuch gefiltert und in dunkle Flaschen gefüllt.

Das Öl kann bei Bronchitis auf die Brust gerieben werden und erleichtert damit das Abhusten des Schleims. Außerdem wird es bei Hautproblemen angewendet und kann mit etwas Wasser am ganzen Körper verwendet werden. Bei Ohrenschmerzen wurde früher vorsichtig ein Tropfen Öl ins Ohr eingebracht um die Schmerzen zu lindern. Auch bei Neuralgien oder Rheuma ist die Einreibung mit Königskerzenöl zu empfehlen!

Gutes Gelingen!

DIY – Schafgarbensalbe

DIY – Schafgarbensalbe

DIY – Schafgarbensalbe
DIY – Schafgarbensalbe

Die Schafgarbe blüht nun überall wunderschön und da ich diese Heilpflanze liebe, möchte ich euch heute ein ganz schnelles Salbenrezept verraten. So könnt ihr die Heilwirkung der Schafgarbe ganz leicht in Salbenform bringen und am ganzen Körper verwenden. Das Kraut ist sehr leicht an ihren Blättern zu erkennen, denn diese sind ganz feingliedrig und in viele kleine „Unterblätter“ unterteilt. Auch der Geruch ist ganz eindeutig und sehr aromatisch – wer einmal an einer Schafgarbe geschnuppert hat, wird den Duft nicht mehr vergessen. Für eine eindeutige Bestimmung aber bitte immer ein Bestimmungsbuch verwenden oder noch besser sich von einer kräuterkundigen Person helfen lassen!

Die Schafgarbe

Das Kraut ist für viele Bereiche einsetzbar und so etwas wie ein Tausendsassa in der Anwendung. Allein der Name verrät aber das Haupteinsatzgebiet – und zwar Achillea millefolium. Es heißt der griechische Held Achilles habe seine Wunden stets mit Schafgarbe behandelt. Und auch Hildegard von Bingen empfahl Operationen nur unter dem sogenannten „Schafgarbenschutz“ durchzuführen. Ohne Desinfektionsmittel war es früher natürlich höchstgefährlich zu operieren – da konnte selbst eine kleine Zahnextraktion zu tödlichen Infektionen führen. Hildegard von Bingen empfahl drei Tage vor einer Operation und bis zu 10 Tage nachher drei Messerspitzen Schafgarbenpulver in Schafgarbentee aufzulösen und dreimal täglich zu trinken. Damit soll die Wundheilung ohne weiterer Komplikationen glatt und gut verlaufen! Aber auch heutzutage empfehlen viele Heilpraktiker und sogar Ärzte, diesen Schutz, denn er wirkt!

Grundsätzlich wirkt ein Tee aus Schafgarbe blutreinigend, krampflösend und blutstillend. Der Verdauungsapparat wird beruhigt und Blähungen, Magenschmerzen oder Darmkrämpfe lassen nach. Darüber hinaus wird die Galleproduktion angeregt und fettreiche Speisen können somit besser verdaut werden. Aus diesem Grund kann man Schafgarbe auch im Essen mitkochen! Äußerlich angewendet hilft das Kraut gut gegen entzündete Haut, angegriffene Schleimhäute und Wunden. Auch Hämorrhoiden oder Menstruationskrämpfe können mit warmen Schafgarbenauflagen gelindert werden. Bei all diesen tollen Eigenschaften aber immer aufpassen – denn es gibt Pollenallergiker, die auch auf die Schafgarbe reagieren!

DIY – die schnelle Schafgarbensalbe

Früher wurden frische Kräuter in heißem Schweinefett, Rindertalg oder Ziegenfett gesiedet um daraus Salben herzustellen. Das ist heutzutage eher unüblich, denn viele wollen sich nichts Tierisches auf die Haut schmieren. Deshalb habe ich angefangen diese schnellen Salben mit Kokosfett herzustellen! Diese Salben duften wunderbar, sind leicht zu machen und rein pflanzlich. Außerdem hat das Kokosfett auch alleine eine tolle Heilwirkung auf unsere Haut. Bitte aber Bio-Kokosöl aus verantwortungsvollem Anbau kaufen!

  1. In einem ausgewaschenen Marmeladeglas wird das Kokosöl (Menge richtet sich nach der gewünschten Salbenmenge und wie viele Kräuter ich zur Verfügung habe) in einem heißen Wasserbad (Topf auf dem Herd mit gering eingestellter Platte) langsam geschmolzen.
  2. Ist das Öl geschmolzen, gibt man die zerkleinerten Schafgarbenblüten und –blätter hinzu und erhitzt das heiße Wasser auf etwa 70 Grad (es sollte nicht kochen).
  3. Dann wird das Öl mit den Kräutern über Nacht auf dem Herd stehen lassen und am nächsten Tag wieder langsam verflüssigt. So können die heilenden Bestandteile in das Kokosöl übergehen.
  4. Das flüssige Öl wird dann mit einem sauberen Tuch gesiebt um die Kräuter zu entfernen und in Cremedöschen gefüllt. Fertig!

Es ist wichtig, die Salbe im Kühlschrank aufzubewahren, denn sonst kann das Kokosöl bei warmer Zimmertemperatur flüssig werden. Die Salbe kann zur Wundheilung, bei Hämorrhoiden, Cellulite, entzündeter Haut oder Bauchkrämpfen aufgetragen werden. Um sie leichter zu verteilen, immer mit nassen Händen einmassieren.

Gutes Gelingen!

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