Die Wirkung der Heilsteine

Die Wirkung der Heilsteine

Die Wirkung der Heilsteine
Die Wirkung der Heilsteine

Heilsteine faszinieren mich schon mein ganzes Leben. Ich kann mich erinnern, dass ich schon als Kind mit Leidenschaft Steine gesammelt habe und bei jedem Geschäft, dass mit Mineralien handelte, stehenbleiben musste. Auf meiner Schullandwoche gab ich mein ganzes Taschengeld für Heilsteine aus und brachte jedem meiner Familienmitglieder als Souvenir ebenfalls Steine mit. Sie waren mein erster Einstieg in die Informationsmedizin, als ich noch gar nicht wusste, was das überhaupt ist. Auch heute trage ich immer mindestens einen Stein am Körper und liebe es meine Steinsammlung zu bewundern. Aber wie ist denn die Wirkung solcher Steine, und warum wirken sie? Ich möchte mich in den nächsten Wochen eingehender damit beschäftigen und die heilkräftigsten Steine vorstellen!

Information und Heilsteine

Nicht nur Farben, Symbole, Wörter, Klänge oder Zahlen (Artikel siehe hier) tragen in sich die Information für Heilung, auch Steine tun dies, und zwar auf ganz spezielle Art und Weise. Bereits in der Steinzeit sammelten die Menschen Steine und verwendeten sie zur Heilung. Im alten Ägypten wurde die Verwendung perfektioniert und besonders die reichen Adeligen schmückten sich mit den teuersten und heilkräftigsten Steinen. Durch ihre lange Entstehung im Inneren der Erde, nahmen Heilsteine im Laufe der Zeit unterschiedlichste Impulse auf und entwickelten sich in wunderbaren Farben und Formen. Aufgrund ihrer Herkunft sind sie grundsätzliche eine ursprüngliche Verbindung zu unserer Mutter Erde und verbinden uns mit ihr.

Wenn wir Heilsteine am Körper tragen, schwingt unser ganzer Körper mit der Information unseres Heimatplaneten. Heilung entsteht dadurch, dass wir unseren in Disharmonie geratenen Körper (genauso wie unseren Geist und unsere Seele) wieder auf die richtige Frequenz bringen, und diesen nicht nur durch die starke Erdung kräftigen, sondern auch mit der Energie des Kosmos anreichern. Denn die Erde entstand aus den Grundstoffen unseres Universums und trägt alle für uns wichtigen Informationen in sich. Heilsteine beinhalten genau diese Informationen, die dann so heilkräftig auf uns einschwingt. Dabei ist jeder Heilstein einzigartig und für unterschiedlichste Bereiche anwendbar. Aber diese Steine haben nicht nur eine eigene Frequenz, sie saugen auch unterschiedlichste Energie aus der Umwelt auf.

Heilsteine und Reinigung

Durch diese fast magnetische Wirkung, laden sich Heilsteine beim Tragen sofort mit der Information des Trägers auf. Es ist ein Geben und Nehmen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Heilsteine vor ihrer Verwendung immer zu reinigen. Denn auch, wenn sie neu gekauft wurden, weiß man nicht, wer diesen Stein abgebaut, geschliffen und verkauft hat. Jeder hat seine Energie in den Stein gebracht, und diese kann unsere Frequenz empfindlich stören. Aber auch wir selbst laden den Stein auf, und müssen ihn deshalb regelmäßig entladen. Denn die negative Energie, die wir vielleicht in Dankbarkeit an den Heilstein abgeben durften, sollte nicht wieder zurück in den Körper fließen.

Ich verwende zur Reinigung seit einiger Zeit eine große wunderschöne Amethystendruse, die so kräftig und geerdet ist, dass sie jegliche Energie neutralisieren kann. Man kann aber Heilsteine (nicht alle!) aber auch unter fließendem Wasser entladen oder in eine Schale mit Bergkristalltrommelsteinen legen. All diese Verfahren entziehen dem Steine jegliche Fremdenergie, dass er wieder in seiner ursprünglichen Frequenz schwingen kann. Zum Aufladen legt man ihn entweder ins Sonnen- oder Mondlicht (kommt auf den Stein drauf an). Denn das Licht lädt ihn mit einer universellen Heilkraft wieder auf.

Verwendung von Heilsteinen

Es gibt unterschiedliche Methoden um in den Genuss dieser wunderbaren Heilkraft zu kommen:

  • Tragen am Körper: die direkteste Art um die Frequenz des Steines aufzunehmen ist es, ihn am Körper zu tragen. Entweder um den Hals als Kette, als Armband oder auch einfach in der Hosentasche.
  • Heilsteine im Wasser: manche Steine (aber nicht alle!) kann man direkt ins Wasser legen, um dieses aufzuladen. Dabei nimmt das Wasser die Frequenz auf und beim Trinken gelangt diese in den Körper.
  • Es gibt Steine, die giftig werden in Kontakt mit Wasser. Hier kann man entweder Glasstäbe gefüllt mit Steinen kaufen, oder eine simple Wasserübertragung (Anleitung siehe hier) mit dem Stein machen.
  • Auflegen auf die Chakren: besonders bei Meditationen ist es sehr angenehm, Steine auf die Chakren zu legen, und diese dadurch zu kräftigen. Dabei sollte man sich an die Farben der Chakren halten (mehr Informationen siehe hier).
  • Verwendung im Wohnraum: ich habe in jedem Zimmer Steine aufgestellt. Angefangen vom Rosenquarz, der negative Energie und Elektrosmog neutralisieren kann, über Amethysten oder Bergkristallen. Die Räume werden so immer wieder gereinigt und erhalten eine angenehme Aura.
Darmwunder Terpentinöl?!

Darmwunder Terpentinöl?!

Darmwunder Terpentinöl?!
Darmwunder Terpentinöl?!

Ich habe etwas Neues entdeckt und musste es natürlich gleich ausprobieren – und zwar Balsamterpentinöl. Das ist ein Destillat aus Nadelbäumen, besonders von Lärchen oder Kiefern, und war früher angeblich ein weit verbreitetes Hausmittel. Noch unsere Großeltern verwendeten Terpentin zum Entwurmen und zur Darmreinigung. Aber was ist dran an der angeblichen Wirkung gegen Krebs? Und ist Terpentin nicht eigentlich hochgiftig?

Terpentinöl für den Darm

Der Darmpilz Candida belastet den heutigen Menschen immer mehr. Durch den breiten Einsatz von Antibiotika, nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Massentierhaltung, sterben die gesunden Darmbakterien immer mehr ab und können nicht oder nur sehr schwer neu gebildet werden. Ein Paradies für den eigentlich ungefährlichen Pilz Candida. Jedoch ist durch das Ungleichgeweicht im Darm eine Nische für ihn frei geworden und er kann sich ungehemmt vermehren. Nicht nur unser Darm ist mit ihm besiedelt, er übernimmt oft die Herrschaft über den ganzen Körper. Chronische Blasenentzündungen, Durchfall bis hin zu Krebs ist die Folge dieser verheerenden Entwicklung.

Terpentinöl ist angeblich stark pilzabtötend und kann zur Bekämpfung des Candidas verwendet werden. Durch meine chronische Borreliose, die seit dem Einsatz von CDL und DMSO immer besser wird (siehe hier), ist mein Darm leider auch in Mitleidenschaft gezogen worden. Zufällig bin ich auf das Balsamterpentinöl gestoßen und habe nun eine Darmkur begonnen. Wichtig ist es reines Balsamterpentinöl und kein Terpentinersatz zu verwenden, der ist nämlich giftig!

Darmkur mit Terpentinöl

Bei dieser Kur beginnt man mit ganz kleinen Mengen und steigert sich langsam. Auf nüchternen Magen wird in der Früh ein Löffel Zucker (oder mehrere Würfelzucker) mit anfangs 5 Tropfen Terpentinöl getränkt und mit viel Wasser eingenommen. Der Geschmack ist angenehm, ähnlich einem Hustenbonbon. Mittlerweile habe ich langsam auf 20 Tropfen gesteigert und bleibe auch bei dieser Dosierung, da sie in etwa einem Teelöffel entspricht. Auf englischen Seiten wird diese Menge in etwa empfohlen. Länger als zwei Wochen wird dabei nicht empfohlen, aber nach einer Woche Pause kann es anscheinend weiter verwendet werden.

Wie ist nun die Wirkung des Terpentins? Ich bin sehr optimistisch, denn meiner Verdauung geht es toll, ich bin voller Energie und lustigerweise dürfte das Terpentin auch gegen meine Borreliose helfen. Trotz meiner sehr wirksamen CDL und DMSO-Kur habe ich doch manchmal ein paar kleine Symptome, wie Müdigkeit und Erschöpfung, ab und an Nebel im Kopf oder leichte Gelenksschmerzen. Das ist unter der Terpentinöl-Kur völlig verschwunden. Am WC bemerkt man nicht nur eine verdauungssteigernde Wirkung, man kann auch den einen oder anderen toten Mitbewohner entdecken, und freut sich, dass dieser nun den Körper verlassen hat.

Wirkungen des Terpentinöls

Auf englischen Seiten findet man lange Listen mit der Wirkung des Balsamterpentinöls – so soll es gegen Krebs und Autoimmunerkrankungen helfen, den Darm reinigen, Pilze, Bakterien, Viren und Parasiten abtöten, Gelenksschmerzen verbessern, und so weiter. Dazu kann ich bis jetzt noch nichts sagen und empfehle diese Kur natürlich auch nicht weiter, denn die Verantwortung für seinen Körper muss jeder selbst übernehmen! Meine Erfahrungen sind aber sehr positiv und es fühlt sich gut an es einzunehmen. Jeder muss für sich und seine Gesundheit einstehen. Auf der Flasche des Terpentinöls sind mehrere Gefahrgutetiketten angebracht, als kleiner Hinweis. So muss auch darauf hingewiesen werden, dass es hochgiftig ist, sollte es in die Lunge kommen! Ich vertrage es bis dato jedoch sehr gut!

Vielleicht hat ja der eine oder andere auch Erfahrungen damit gemacht – ich würde mich über Kommentare freuen!

Die Kraft der Erdung

Die Kraft der Erdung

Die Kraft der Erdung
Die Kraft der Erdung

Manche Dinge sind für mich so selbstverständlich, dass ich gar nicht daran denke sie zu empfehlen. Aber manchmal bin ich festgefahren in meinen Pflichten, hänge völlig in der Luft und bin nicht mehr in meiner Kraft. Es dauert dann einige Zeit, bis ich mich wieder daran erinnere, was eigentlich jedes Kind ganz selbstverständlich macht, indem es barfuß läuft oder in der Wiese liegt: die Kraft der Erdung in sich spüren!

Die Erdung und die Verbindung zur Natur

Energetisch sind alle Lebewesen der Erde mit ihr als Lebensspenderin verbunden. Aus der Erde beziehen wir unseren Lebensraum, unsere Nahrung, unser Wasser und unsere Luft. Aber nicht nur die Materiellen Dinge, die wir auch be-greifen können haben ihren Ursprung auf unserer Erde. Unser Planet hat eine ur-eigene Frequenz, die durch alles Leben strömt. Besonders heutzutage, in einer Zeit der vielen Frequenzen und Schwingungen, die von den Geräten des täglichen Lebens auf uns einströmen, ist es wichtig, sich wieder auf die Urfrequenz des Lebens zu besinnen. Das geschieht durch eine bewusste (aber auch unbewusste) Verbindung mit der Erde, die durch Übungen zur Erdung untermauert werden kann.

Wie funktioniert die Erdung

Im Grunde kann sich jeder Mensch ganz einfach und gänzlich unbewusst erden, indem er barfuß auf der Wiese, im Wald oder am Strand läuft. Oder einfach ein Picknick auf einer Wiese macht. Oder zelten geht und am Erdboden schläft. Auch das Trinken aus einer natürlichen Quelle im Wald erdet auf eine ganz eigene Art, wie auch wandern generell, auch wenn es nicht barfuß ist. Das alles sind wunderbare Dinge, die man in der Natur macht und sich dabei die Kraft der Erde ganz automatisch holt.

Besonders das barfuß-laufen hat noch ganz andere Wirkungen auf uns: die Fußreflexzonen, die den Körper in seiner Ganzheit an der Fußsohle darstellen, werden durch das Gehen ohne Schuhe massiert und angeregt. Dadurch können einerseits Beschwerden am Bewegungsapparat oder an den Organen gelindert werden. Aber auch die ganze Haltung wird durch barfuß-laufen verbessert und Kreuzschmerzen gelindert.

Meditative Übungen zur Erdung

Zum Schluss möchte ich noch zwei ganz bewusste Übungen zur Erdung beschreiben, die einerseits viel Kraft und Energie geben können, andererseits aber wieder Ruhe und Leichtigkeit ins Leben lassen:

  • Man stellt sich barfuß auf eine Wiese oder auf einen ebenen Waldweg. Dann schließt man die Augen und öffnet die anderen Sinne für die Umgebung. Man lauscht den Tieren und den Pflanzen, spürt wie der Wind den Körper streichelt, riecht und schmeckt die ganze Umgebung in seiner Frische. Dann stellt man sich vor wie aus den Fußsohlen Wurzeln in die Erde wachsen, sie werden immer länger und reichen tiefer ins Erdreich. Man stellt sich vor, wie die Wurzeln die kühle Erde durchdringen und Steinen ausweichen. Wenn man seine Wurzeln schön tief ins Erdreich gegraben hat, holt man sich daraus Kraft aus der Erde, unsere Lebensspenderin. Man spürt wie die Energie alle Zellen des Körpers durchströmen und nimmt sie in sich auf. Sobald man sich wieder stark und in seiner Kraft fühlt, dankt man der Erde und kann langsam seine Wurzeln wieder in die Füße einziehen. Gestärkt und erholt kann man seine Füße wieder bewegen.
  • Diese Übungen macht man am besten im Wald, aber auch eine bewaldete Wiese, auf der man seine Ruhe hat, funktioniert! Man sucht sich einen schönen Baum aus, der einen anspricht. Dann setzt oder stellt man sich an den Stamm und schließt wieder die Augen. Wieder beginnt man damit, die anderen Sinne für die Umgebung zu öffnen. Was hört man? Was spürt man? Was schmeckt oder riecht man? Dann öffnet man sich für das Lebewesen Baum, das man an seinem Rücken spürt und versucht die Kraft zu spüren, die durch ihn fließt. In Liebe bittet man den Baum etwas seiner Kraft abzweigen zu dürfen, die er aus seinen Wurzeln holt. Oft spürt man eine starke energetische Verbindung zum Baum und kann die ganz eigene Schwingung spüren. Sobald man sich gestärkt und erholt fühlt, dankt man dem Baum und bewegt sich wieder langsam.
Schattenarbeit

Schattenarbeit

Schattenarbeit
Schattenarbeit

Eine der schwierigsten aber zugleich lohnbringendsten Arbeiten in der Energetik wie auch der Psychotherapie ist die Schattenarbeit. Das bedeutet nichts Geringeres als die Integration und Akzeptanz des gesamten Ichs. Erst, wenn wir es schaffen uns selbst in seinen schönsten und hässlichsten Seiten vollkommen zu akzeptieren, erst dann sind wir heil, also gesund. Denn es gibt kein Licht ohne Schatten, keine Liebe ohne Hass und kein oben ohne unten.

Akzeptanz der Wirklichkeit für die Schattenarbeit

Rüdiger Dahlke hat in seinem Buch „Das Schattenprinzip“ zwei Voraussetzungen genannt, damit die Schattenarbeit funktionieren kann: erstens akzeptiere die Wirklichkeit wie sie ist. Es bringt nichts Dinge zu interpretieren und für sich selbst schöner und schlimmer darzustellen – es ist, wie es ist und das ist gut. Wenn zum Beispiel der Partner fremdgeht, dann kann man wegsehen, es versuchen für sich zu erklären, man kann sich einreden, dass die Affäre bald zu Ende ist, etc. Aber wenn man zu 100 Prozent akzeptiert, dass der Partner fremdgeht und das nun einfach so ist, dann übernimmt man Verantwortung für sich und sein Leben.

Die Selbsterkenntnis ist wichtig, um Dinge ändern zu können. Auch die Unzufriedenheit mit dem eigenen Gewicht kann nur zur Gewichtsabnahme führen, wenn man im jetzigen Moment einfach akzeptiert, dass man zu dick ist. Punkt aus. Dann kann man daran gehen diese Dinge zu ändern. Aber die Annahme der Wirklichkeit ist absolute Voraussetzung für die Schattenarbeit.

Ende der Projektion für die Schattenarbeit

Eigenschaften, die bei einem selbst im Schatten, also Unbewussten, liegen, fallen bei anderen Personen besonders auf – negativ wie positiv. Das ist die Projektion, denn das Universum hält uns immer den Spiegel vor. Wenn wir es hassen, dass der Partner ständig herumnörgelt, dann ist das eine Eigenschaft, die man bei sich selbst nicht leiden kann. Aber auch, wenn man fasziniert von einer anderen Person ist, weil sie eine bestimmte Eigenschaft besitzt, liegt diese bei uns meist im Schatten – das heißt sie wird nicht ausgelebt, obwohl sie da wäre.

Wie können wir nun die Projektion zurücknehmen? Rüdiger Dahlke gibt einen einfach wie genialen Weg vor – man dreht die Projektion einfach um, stellt sich selbst wieder in den Mittelpunkt und übernimmt wieder Verantwortung für sein Leben. So haben wir wieder die Macht und können unsere Schatten integrieren: statt „Mein Mann nörgelt ständig an mir herum“ sagen wir „Ich nörgle ständig an meinem Mann herum“. Wenn wir ehrlich sind, können wir sicher Situationen finden, die genau das ausdrücken. Und wenn wir den Schatten ins Licht, ins Bewusstsein holen, und dann entscheiden, wollen wir nörgeln – ja oder nein – geben wir damit auch dem Partner die Chance damit aufzuhören. Gehe ich liebevoll mit meinem Partner um, dann wird es zurückkommen – das ist einfache Resonanz. Natürlich quälen wir uns nicht selber. Denn wenn die Beziehung einfach keine Liebe mehr enthält, sollten wir sie sowieso in Frage stellen!

Schattenarbeit in uns selbst

Aber das Spiel kann weitergehen und geht nun wirklich in Richtung Schattenarbeit – wir drehen die Aussage „Mein Mann nörgelt ständig an mir herum“ nun ein zweites Mal um und zwar zu uns selbst: „Ich nörgle ständig an mir herum“. Jetzt wird es interessant, denn, wenn wir uns dessen bewusstwerden, können wir die Selbstgeißelung abstellen und uns selbst gegenüber liebevoller und freundlicher werden. Das Nörgeln als Schatteneigenschaft wurde ins Licht geholt, von allen Seiten betrachtet und wir haben nun die Macht und Freiheit zu entscheiden, ob wir so oder so leben möchten.

Natürlich kann man die Aussage auch noch ein drittes Mal umdrehen: „Mein Mann nörgelt ständig an sich herum“. Im Sinne einer Paartherapie wäre es natürlich lohnend auch diesen Schatten zu heben, dann hat auch der Ehemann die Möglichkeit an sich zu arbeiten. Aber das liegt beim Gegenüber und liegt nicht in unserer Macht. Denn ändern können wir nur uns selbst, nie den Anderen!

Das goldene Ei oder die Seelenkraft

Das goldene Ei oder die Seelenkraft

Das goldene Ei oder die Seelenkraft
Das goldene Ei oder die Seelenkraft

Ich lese zurzeit ein überaus spannendes Buch über Märchentherapie – d.h. Märchen aus allen Teilen der Welt können uns helfen, Probleme zu erkennen, Muster sichtbar oder toxische Beziehungen erkennbar machen. Dabei helfen Märchen durch ihre starke Bildersprache, indem sie die Seele direkt ansprechen, aber auch den Verstand beruhigen. Denn verfolgt man ein Märchen Schritt für Schritt und setzt es mit dem eigenen Problem gleich, können Wege aus der Krise gefunden werden. Wichtig ist es dabei natürlich das richtige Märchen zu finden! Höchstwahrscheinlich wurden Märchen auch aus diesem Grund in allen Zeiten der Menschheitsgeschichte erzählt: um das Problem fassen zu können und den Weg daraus zu finden.

Das goldene Ei

Ein Märchen hat mich dabei besonders angesprochen: das goldene Ei. Die Geschichte ist schnell erzählt – ein armes altes Ehepaar besitzt nur einen Kater und eine Henne für das tägliche Ei. Als der Kater eines Tages das Ei zerbricht, und bestraft werden soll, schützt die Henne ihn und verspricht goldene Eier. Ab diesem Zeitpunkt legt die Henne wirklich jeden Tag ein goldenes Ei – das Paar wird reich und die Henne kommt in einen Käfig, ist sie doch so kostbar. Dabei wird sie immer mehr vernachlässigt, bis sie keine Eier mehr legt. Als dann das Huhn geschlachtet werden soll, immerhin wurde sie unbrauchbar, rettet der verschmähte Kater seine Freundin und der Reichtum der alten Leute verschwindet mit einem Mal – plötzlich sitzen alle wieder in der alten Stube!

In der Interpretation wird im Märchen eine dysfunktionale Beziehung geschildert – einer gibt und gibt, und hält alles im Gleichgewicht, während der andere nur nimmt. In der Geschichte geht es sogar so weit, dass das goldene Ei jemand anderen schützt, d.h. nur durch das Legen der Eier darf ein anderer Teil der Familie sein. Ich bin in meiner Auslegung einen Schritt weiter – für mich steht das goldene Ei für die Seelenkraft schlechthin und die bedingungslose Liebe. Eine toxische Beziehung, und das muss jetzt keine Paarbeziehung sein, sondern kann genauso gut eine Freundschaft oder Familie sein, kennzeichnet sich dadurch, dass ein Ungleichgewicht herrscht: während der eine, anfangs noch mit Freuden, gibt und gibt, hält der andere die Hand auf und verlangt sogar die goldenen Eier.

Mit der Seelenkraft aus der toxischen Beziehung

Mich hat das Märchen auch aus diesem Grund angesprochen, weil es so plakativ ist. Man kann damit eine ungleiche Beziehung wunderbar mittels Bilder darstellen und auf einmal wird alles so klar. Jeder Mensch sollte in der Lage sein „goldene Eier“ zu legen – d.h. seine Seelenkraft und bedingungslose Liebe ausdrücken können. Ich gehe sogar so weit zu sagen – jeder MUSS es, denn nur wer für sich selbst Eier legt und seine Seele nährt, ist in seiner Seelenkraft. Was kann das sein? Zeit für sich nehmen, ein Buch lesen, in der Natur spazieren gehen, genießen ohne Reue – es gibt so viele Dinge, die die Seele nähren und sie alle sind goldene Eier. Wenn man einen anderen Menschen kennenlernt und sich verliebt, dann sollte es so sein, dass man durch seine bedingungslose Liebe dem anderen wunderbare goldene Eier schenkt – der andere nimmt diese Geschenke und nährt sie durch seine Liebe weiter. Dadurch vervielfacht sich die Kraft dieser goldenen Eier! Auf diesen Weise beschenken sich die beiden gegenseitig und nähren ihre Seelen.

In einer toxischen Beziehung kommt nichts zurück – der eine schenkt in seiner Liebe und hofft auf einen kleinen Funken, der vielleicht zurückkommt. Aber es kommt nichts! Auch die Eier werden umsonst geschenkt, denn der andere kann sie nicht weiter nähren und somit sterben sie ab. Da aber Partner, die keine bedingungslose Liebe schenken können, in ihrem Innersten spüren, dass diese goldenen Eier das darstellen, was sie selbst nicht erschaffen können, werden sie süchtig danach. Sie verlangen immer mehr, können sie aber nicht verwenden. Irgendwann ist der gebende Partner einfach ausgesaugt und ausgelaugt – er kann auch nichts mehr für sich selbst schaffen und die Geschenke werden immer kleiner. Hier ist der Wendepunkt – entweder erkennt man das Dilemma und bricht aus seinem Käfig aus, so wie die Henne im Märchen, oder man geht daran zugrunde!

Als kleine Anregung an meine Leser: überprüft all eure Beziehungen in eurem Leben und schaut, ob ihr euch in einer toxischen befindet. Und ganz wichtig: legt für euch selbst goldene Eier und nährt eure Seelenkraft!

DIY – Erkältungsbalsam

DIY – Erkältungsbalsam

DIY – Erkältungsbalsam
DIY – Erkältungsbalsam

Ich rühre gerne im Sommer meinen Erkältungsbalsam und habe dann gleich einen Vorrat für die Schnupfenzeit im Herbst und Winter. Meistens verwende ich dafür einen Ölauszug aus sonnenhungrigen Heilpflanzen wie Quendel, Pfefferminze oder Melisse, aber man kann den Balsam auch mit reinem Öl herstellen. Der Balsam ist für mich eine sanfte Alternative zu Wick Vaporub, denn er enthält keine mineralischen Öle und man kann die Intensität des Geruchs mit der Menge an ätherischem Öl selbst bestimmen. Für kleine Kinder zum Beispiel würde ich sanftere ätherische Öle und weniger benutzen als für große Kinder oder Erwachsene.

Ätherische Öle für den Erkältungsbalsam

Grundsätzlich kann man folgende ätherische Öle für den Erkältungsbalsam bei Husten, Halsschmerzen oder Heiserkeit verwenden: Eukalyptus, Pfefferminze, Thymian, Kiefer, Fichte, Salbei, Lavendel, Weihrauch, Zedernholz, Rosmarin und Ysop. Für kleine Kinder nehme ich nur ganz sanfte Öle wie Lavendel, Zitrusdüfte oder Kamille. Wichtig ist es auf die Qualität der Öle zu achten! Nur natürliche Öle verwenden, und es ist meist so, dass die höherpreisigen auch die wertvolleren Öle sind. Außerdem benötigt man viel weniger, weil sie intensiver duften. Ich verwende ausschließlich Young Living Öle, aber es gibt auch andere gute Marken!

Schritt für Schritt zum Erkältungsbalsam

Man benötigt für den Erkältungsbalsam entweder einen Ölauszug (etwa ein Quendelöl) oder reines Öl – ich verwende Olivenöl –  Kakaobutter, Sheabutter oder Avocadobutter (oder alle drei mischen), Bienenwachs und ätherische Öle. Ich habe für meinen Balsam die Ölmischungen Thieves und R.C. verwendet, sowie Pfefferminze, Lavendel und Idaho Blaufichte.

  1. Das Glas mit dem Ölauszug wird in ein heißes Wasserbad gestellt. Auf 150ml Öl habe ich 10gr Bienenwachs und 20gr Körperbutter (Kakaobutter, Sheabutter und/oder Avocadobutter) gegeben.
  2. Die festen Inhaltsstoffe langsam unter Rühren schmelzen.
  3. Wenn alles geschmolzen ist, eine Konsistenzprobe machen: einen Tropfen auf einen kalten Teller geben, und wenn sich dieser verfestigt hat, prüfen, ob die Konsistenz die richtige ist.
  4. Das heiße Öl etwas abkühlen lassen und auf diese Menge insgesamt 30 bis 50 Tropfen ätherisches Öl hinzufügen (für kleine Kinder nur etwa 20 Tropfen – und sanfte Öle verwenden wie Lavendel oder Kamille).
  5. Noch heiß in Döschen füllen, abkühlen lassen und dann verschließen.

Der Erkältungsbalsam hält sich bei dunkler und kühler Lagerung etwa ein Jahr. Bei Erkältung, Husten und Halsschmerzen sanft auf den Brustbereich und den Hals einmassieren!

Gutes Gelingen!

DIY – Königskerzenöl

DIY – Königskerzenöl

DIY – Königskerzenöl
DIY – Königskerzenöl

Auch diese Woche stelle ich euch ein leichtes Rezept für eine selbstgemachte und heilkräftige Naturarznei vor, und zwar das Königskerzenöl. Die Königskerze ist eine wahrlich imposante Erscheinung und blüht nun in voller Pracht. Ihre einzelnen gelben Blüten sind ein wahrer Magnet und ziehen Hummeln und Bienen an. Die Königskerze ist auch im eigenen Garten leicht anzubauen und vermehrt sich, wenn man nicht aufpasst, sehr rasant. Sie blüht erst im zweiten Jahr und das grüne Kraut muss dafür im ersten Jahr stehen gelassen werden. Aber sie ist eine sehr dankbare Pflanze, blüht mehrere Wochen und sieht einfach wunderschön aus!

Die Königskerze

Bereits in der Antike ist die Heilwirkung der Pflanze bekannt und wird vom griechischen Arzt Dioskurides gegen Durchfälle und Husten empfohlen. Auch Hildegard von Bingen verwendete die Blüten und zwar nach der Signaturenlehre – d.h. eine Pflanze wird an ihrem Aussehen beurteilt. Da z.B. eine Walnuss wie ein Gehirn aussieht, ist sie gut für Denkleistung etc. Da die Königskerze eine wahre Sonnenpflanze ist und wahrhaftig aufrecht und königlich aussieht, wird sie bei Traurigkeit, Schwermütigkeit und Schwäche angewendet.

In der Naturheilkunde nimmt man die Blüten, Wurzeln und Blätter der Heilpflanze bei Husten und Heiserkeit wie auch gegen Ohrenschmerzen. Die auswurffördernde Wirkung kommt hier zum Tragen. Außerdem kann sie bei entzündlichen Hauterkrankungen, Hämorrhoiden oder Neuralgien verwendet werden. Und psychisch wird sie, wie bereits angedeutet, bei „leidenden“ Menschen, die immer ein Leid zu klagen haben und gar nicht mehr froh sind, angewendet.

DIY – Königskerzenöl

Das Öl ist sehr leicht hergestellt und wird ähnlich dem Johanniskrautöl hergestellt. Wichtig ist es, die Sonnenpflanze auch als Öl in der Sonne ziehen zu lassen!

  1. Man nimmt eine gute Handvoll gelber Blüten der Königskerze und schüttelt diese aus, damit keine Käfer oder andere Insekten darin sind.
  2. Dann schichtet man die Blüten in ein Marmeladeglas und füllt so viel Olivenöl darauf, bis die Blüten vollständig bedeckt sind und leicht schwimmen.
  3. Das Glas stellt man für drei bis vier Wochen in die Sonne. Immer wieder schwenken.
  4. Dann wird das Öl über ein sauberes Tuch gefiltert und in dunkle Flaschen gefüllt.

Das Öl kann bei Bronchitis auf die Brust gerieben werden und erleichtert damit das Abhusten des Schleims. Außerdem wird es bei Hautproblemen angewendet und kann mit etwas Wasser am ganzen Körper verwendet werden. Bei Ohrenschmerzen wurde früher vorsichtig ein Tropfen Öl ins Ohr eingebracht um die Schmerzen zu lindern. Auch bei Neuralgien oder Rheuma ist die Einreibung mit Königskerzenöl zu empfehlen!

Gutes Gelingen!

DIY – Schafgarbensalbe

DIY – Schafgarbensalbe

DIY – Schafgarbensalbe
DIY – Schafgarbensalbe

Die Schafgarbe blüht nun überall wunderschön und da ich diese Heilpflanze liebe, möchte ich euch heute ein ganz schnelles Salbenrezept verraten. So könnt ihr die Heilwirkung der Schafgarbe ganz leicht in Salbenform bringen und am ganzen Körper verwenden. Das Kraut ist sehr leicht an ihren Blättern zu erkennen, denn diese sind ganz feingliedrig und in viele kleine „Unterblätter“ unterteilt. Auch der Geruch ist ganz eindeutig und sehr aromatisch – wer einmal an einer Schafgarbe geschnuppert hat, wird den Duft nicht mehr vergessen. Für eine eindeutige Bestimmung aber bitte immer ein Bestimmungsbuch verwenden oder noch besser sich von einer kräuterkundigen Person helfen lassen!

Die Schafgarbe

Das Kraut ist für viele Bereiche einsetzbar und so etwas wie ein Tausendsassa in der Anwendung. Allein der Name verrät aber das Haupteinsatzgebiet – und zwar Achillea millefolium. Es heißt der griechische Held Achilles habe seine Wunden stets mit Schafgarbe behandelt. Und auch Hildegard von Bingen empfahl Operationen nur unter dem sogenannten „Schafgarbenschutz“ durchzuführen. Ohne Desinfektionsmittel war es früher natürlich höchstgefährlich zu operieren – da konnte selbst eine kleine Zahnextraktion zu tödlichen Infektionen führen. Hildegard von Bingen empfahl drei Tage vor einer Operation und bis zu 10 Tage nachher drei Messerspitzen Schafgarbenpulver in Schafgarbentee aufzulösen und dreimal täglich zu trinken. Damit soll die Wundheilung ohne weiterer Komplikationen glatt und gut verlaufen! Aber auch heutzutage empfehlen viele Heilpraktiker und sogar Ärzte, diesen Schutz, denn er wirkt!

Grundsätzlich wirkt ein Tee aus Schafgarbe blutreinigend, krampflösend und blutstillend. Der Verdauungsapparat wird beruhigt und Blähungen, Magenschmerzen oder Darmkrämpfe lassen nach. Darüber hinaus wird die Galleproduktion angeregt und fettreiche Speisen können somit besser verdaut werden. Aus diesem Grund kann man Schafgarbe auch im Essen mitkochen! Äußerlich angewendet hilft das Kraut gut gegen entzündete Haut, angegriffene Schleimhäute und Wunden. Auch Hämorrhoiden oder Menstruationskrämpfe können mit warmen Schafgarbenauflagen gelindert werden. Bei all diesen tollen Eigenschaften aber immer aufpassen – denn es gibt Pollenallergiker, die auch auf die Schafgarbe reagieren!

DIY – die schnelle Schafgarbensalbe

Früher wurden frische Kräuter in heißem Schweinefett, Rindertalg oder Ziegenfett gesiedet um daraus Salben herzustellen. Das ist heutzutage eher unüblich, denn viele wollen sich nichts Tierisches auf die Haut schmieren. Deshalb habe ich angefangen diese schnellen Salben mit Kokosfett herzustellen! Diese Salben duften wunderbar, sind leicht zu machen und rein pflanzlich. Außerdem hat das Kokosfett auch alleine eine tolle Heilwirkung auf unsere Haut. Bitte aber Bio-Kokosöl aus verantwortungsvollem Anbau kaufen!

  1. In einem ausgewaschenen Marmeladeglas wird das Kokosöl (Menge richtet sich nach der gewünschten Salbenmenge und wie viele Kräuter ich zur Verfügung habe) in einem heißen Wasserbad (Topf auf dem Herd mit gering eingestellter Platte) langsam geschmolzen.
  2. Ist das Öl geschmolzen, gibt man die zerkleinerten Schafgarbenblüten und –blätter hinzu und erhitzt das heiße Wasser auf etwa 70 Grad (es sollte nicht kochen).
  3. Dann wird das Öl mit den Kräutern über Nacht auf dem Herd stehen lassen und am nächsten Tag wieder langsam verflüssigt. So können die heilenden Bestandteile in das Kokosöl übergehen.
  4. Das flüssige Öl wird dann mit einem sauberen Tuch gesiebt um die Kräuter zu entfernen und in Cremedöschen gefüllt. Fertig!

Es ist wichtig, die Salbe im Kühlschrank aufzubewahren, denn sonst kann das Kokosöl bei warmer Zimmertemperatur flüssig werden. Die Salbe kann zur Wundheilung, bei Hämorrhoiden, Cellulite, entzündeter Haut oder Bauchkrämpfen aufgetragen werden. Um sie leichter zu verteilen, immer mit nassen Händen einmassieren.

Gutes Gelingen!

DIY – Quendelsalbe

DIY – Quendelsalbe

DIY – Quendelsalbe
DIY – Quendelsalbe

Bei uns im Waldviertel ist der Quendel, also der wilde Feldthymian, in voller Blüte und ich zeige euch heute, wie ihr eine pflegende Salbe für die Haut selber machen könnt! Von Hildegard von Bingen ist ein Rezept für die Quendelsalbe überliefert, das aber etwas altertümlich anmutet. Ich habe es aus diesem etwas verändert, denn Ziegenfett möchte ich nicht auf meine Haut schmieren und ich nehme statt getrocknetem Quendelpulver die frischen Blüten, denn sie sind voller Sonnen- und Lebenskraft!

Der Quendel

Quendel riecht sehr würzig und ist als Feldthymian laut Naturheilkunde etwas schwächer als der normale Thymian. Ich glaube aber, dass es darauf ankommt, wo man ihn pflückt! Wir wohnen auf 1.000 Meter Seehöhe und bei uns scheint die Sonne aus voller Kraft. Der Quendel ist höchst aromatisch und wunderbar lila – er hat eine große Heilkraft und steht seinem „eleganteren“ Bruder in der Wirkung sicher nicht nach. Am Geruch erkennt man ihn sofort und auch die kleinen lanzettenförmigen Blätter sind leicht zu erkennen. Beim Sammeln vorsichtig sein, denn Bienen und Hummeln lieben den Quendel und sitzen gerne auf den kleinen Blüten!

Quendel ist als Thymianart natürlich wunderbar einsetzbar bei Husten, Erkältung und Verschleimung. Dafür getrocknet als Tee trinken oder inhalieren. Außerdem wirkt er appetitanregend und kann als Gewürz für Wild und andere Fleischspeisen verwendet werden. Auch Blähungen und Völlegefühl nach dem Essen können mit Quendeltee behandelt werden. Als Salbe kann man Quendel für die Haut anwenden: er wirkt entzündungshemmend und wird gegen Hautunreinheiten, entzündete Haut und Neurodermitis verwendet. Aber genauso kann ob der aromatischen Wirkung des Quendels die Salbe bei Erkältungen auf die Brust geschmiert werden. Dann wirkt er schleimlösend und antibakteriell.

DIY – die Quendelsalbe

Um die Salbe herzustellen, muss zuerst ein Ölauszug hergestellt werden. Im Originalrezept wird getrocknetes Quendelpulver in heißem Ziegenfett erwärmt und dann abgegossen. Ich habe die vollen Blüten an einem warmen und sonnigen Tag gepflückt und mit Öl übergossen. Nach etwa drei Wochen kann das Öl dann für die Salbenherstellung verwendet werden:

  1. Ihr braucht ein sauberes Marmeladeglas mit Deckel, Quendelblüten und hochwertiges Olivenöl.
  2. Da ich nur die Blüten genommen habe, wird die Pflanze stehen gelassen. Nur die obersten Blüten werden abgezupft und ins Glas gegeben.
  3. Wenn das Glas zur Hälfte voll ist, gebe ich die Blüten nochmal in eine Schüssel und entferne alles Getier.
  4. Dann die Blüten wieder ins Glas geben und mit so viel Olivenöl füllen, bis die Blüten bedeckt sind.
  5. Das Glas verschließen und an einen kühlen und dunklen Platz stellen. Ab und zu schütteln.
  6. Nach etwa 3 Wochen abseihen.
  7. Das Öl am Herd in einem Wasserglas im heißen Wasser erwärmen und auf 50gr Öl etwas 8 gr Bienenwachsplättchen geben.
  8. Wenn alles geschmolzen ist, die Konsistenz mittels Tellerprobe überprüfen.
  9. Heiß in Cremetiegel füllen, auskühlen lassen, dann verschließen und beschriften.

Gutes Gelingen!

DIY – Meistertonikum

DIY – Meistertonikum

DIY – Meistertonikum
DIY – Meistertonikum

Ich habe etwas Tolles entdeckt, und zwar das Meistertonikum. Man kann es ganz einfach selber herstellen und es wirkt als sehr starkes pflanzliches Antibiotikum. Darum ist es besonders in der kalten Jahreszeit ein wahrer Tausendsassa was Erkältungen, Grippe, Halsentzündung, Bronchitis und vieles mehr betrifft. Auch auf den Darm hat das Tonikum eine tolle Wirkung! Durch die einzelnen Bestandteile, die alleine für sich schon sehr wirkungsvoll sind, ergibt sich eine höchst wirksame Mischung, die bei vielen Beschwerden hilft und auch vorbeugend eingenommen werden kann!

Schritt für Schritt zum Meistertonikum

Man nehme:

  • 750ml naturtrüben Bio-Apfelessig,
  • eine ¼ Tasse fein gehackten Knoblauch,
  • eine ¼ Tasse fein gehackten Zwiebel,
  • eine ¼ Tasse geriebenen Ingwer,
  • 2 Chilischoten (sehr scharfe verwenden – wenn man frische bekommt ist es super, ich habe getrocknete verwendet und es hat genauso gut geklappt) oder zwei Teelöffel Chilipulver,
  • 2 Esslöffel frisch geriebenen Kren (österreichisch für Meerrettich),
  • 2 Esslöffel Kurkuma-Pulver und
  • eine Bio-Zitrone, klein geschnitten mit Schale.

Alle Zutaten in einem oder mehrere große Gläser vermischen und den Apfelessig darüber gießen. Gut schütteln und bei Zimmertemperatur ziehen lassen. Ab und zu schütteln. Nach zwei bis drei Wochen ist das Tonikum fertig und kann durch ein feines Sieb abgegossen werden. Die vergorenen Bestandteile habe ich nachher noch mit einem Pürierstab zerkleinert und sie können vermischt mit Honig als Thaipaste zum Kochen verwendet werden. Dann wird auch nichts verschwendet! Aber Achtung, die Paste ist sehr scharf – man benötigt nicht sehr viel!

Einnahme des Meistertonikums

In der Erkältungszeit kann vorbeugend ein kleines Schnapsglas pro Tag getrunken werden. Das Tonikum ist sehr würzig, man kann es aber mit Honig vermischt einnehmen, dann ist es bekömmlicher, besonders für Kinder. Diese sollten auch weniger nehmen – ein Löffel voll ist genug! Sollte eine Erkältung bereits im Anmarsch sein, kann mit dem Tonikum auch gegurgelt werden oder es wird stündlich eingenommen. Natürlich kann das Meistertonikum auch in der Küche als Essig verwendet werden – für einen würzigen Salat oder in einem Eintopf schmeckt es hervorragend und stärkt dabei noch das Immunsystem.

Wirkung des Meistertonikums

Durch die Vielzahl an bakterienhemmenden Bestandteilen wirkt sich das Tonikum heilend auf den ganzen Körper aus. Aber auch bei Pilzen oder Parasiten kann es angewendet werden. Wirkung der einzelnen Zutaten:

  • Knoblauch: ein starkes natürliches Antibiotikum, das darüber hinaus noch hervorragend gegen Pilze und Parasiten wirkt und den Darm reinigt.
  • Zwiebel: gute Wirkung bei vielen Erkältungskrankheiten und schwefelhaltig, also entgiftend.
  • Ingwer: er ist schweißtreibend, regt die Magensaftproduktion an und hilft allgemein sehr gut gegen jegliche Art von Erkältungen.
  • Chili: wirkt antibiotisch, verdauungsfördernd und stärkt das Herz-Kreislauf-System.
  • Kren: hat eine schleimlösende und fiebersenkende Wirkung.
  • Kurkuma: das Wundermittel schlechthin. Die Wirkung reicht von lebenskraftstärkend, demenzvorbeugend, krebsbekämpfend bis zu entgiftend und darmreinigend. Außerdem hat die Kurkuma-Wurzel eine wunderbare Heilkraft bei Gelenksbeschwerden.
  • Zitrone: sie ist blutreinigend, harntreibend, blutzucker- und cholesterinsenkend und reinigt den Körper von innen.
  • Apfelessig: schon seit langem ist die gesundheitsfördernde Wirkung von Apfelessig bekannt. Er reinigt den Körper von innen, entschlackt und ist voll an Mineralstoffen und Vitaminen! Außerdem stärken die enthaltenen Milchsäurebakterien den Darm, der ja bekanntlich der Sitz des Immunsystems ist.
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