Heilsymbole aus aller Welt

Heilsymbole aus aller Welt

Heilsymbole aus aller Welt
Heilsymbole aus aller Welt

Als Teil meiner Informationsmedizin-Reihe möchte ich mich heute mit bekannten Heilsymbolen aus aller Welt und deren Bedeutung bzw. Wirkung auseinander setzen. Symbole werden vom Menschen seit jeher benutzt um die Götter milde zu stimmen, Krankheiten abzuwehren oder das Wetter zu beeinflussen. Mit dem Fortschritt der Technik wurden diese Zeichen jedoch immer mehr als Aberglauben abgetan und gerieten teilweise in Vergessenheit. In den letzten Jahren kamen heilkräftige Symbole durch den Aufschwung der alternativen Heilmethoden wieder mehr ins Bewusstsein der Menschen. Und auch die moderne Wissenschaft entdeckt immer mehr die Wirkung der Energien, die von Zeichen und Symbolen ausgehen.

Ich werde in diesem Artikel hauptsächlich Symbole vorstellen, die schon lange bekannt sind und für die Heilarbeit benutzt werden. Es gibt aber viel mehr Symbole, die in letzter Zeit von hellsichtigen Menschen gechannelt wurden. Ich kann nur empfehlen nach dem Bauchgefühl zu gehen – denn nur Symbole, die sich gut anfühlen, werden auch wirken. Menschen, die oft meditieren oder in Träumen Botschaften bekommen, kann ich nur raten alles aufzuschreiben bzw. aufzumalen – denn ich habe bemerkt, dass man bei intensiver Arbeit mit Symbolen, „eigene“ individuelle Zeichen geschickt bekommt. Mir ist das schon mehrmals passiert und immer hatte dieses Symbol eine wichtige Botschaft für mich.

OM
OM

Heilsymbol OM

Das OM-Zeichen ist im Grunde kein Symbol, sondern ein Klang. Es ist der göttliche Urlaut und Klang der heiligen Dreiheit Körper, Geist und Seele. Somit ist dieses Zeichen schlichtweg das Symbol der Göttlichkeit. OM ist alles was war, was ist und was sein wird. Es symbolisiert die Schöpfung, den Erhalt und die Zerstörung. Beim Rezitieren des heiligsten aller Mantras wird es A-U-M ausgesprochen. Die Schwingungen, die dabei entstehen ziehen sich von der unteren Wirbelsäule bis zum Scheitel hinauf. Mit diesem Symbol werden die drei Ebenen des Menschen, Körper, Geist und Seele, harmonisch miteinander verbunden. Dadurch wird die Lebensenergie gestärkt und alle Bereiche gereinigt.

Blume des Lebens
Blume des Lebens

Heilsymbol Blume des Lebens

Mit der Blume des Lebens hatte und habe ich immer so meine Probleme. Ich weiß nicht genau warum, aber ich werde nicht ganz warm mit ihr. Nach Austestung des Symbols mit einem Tensor, habe ich für mich herausgefunden, dass mir das Symbol ohne Rahmen einfach mehr gibt. Aber jeder soll für sich selbst herausfinden, wie er sie besser findet. Dieses Zeichen findet sich schon in alten Tempeln und wird seit sehr langer Zeit verwendet. Die Form der Blume des Lebens findet sich in allen Lebensstrukturen und steht deshalb für die Verbundenheit mit allem. Die kosmische Ordnung wie auch das immer wiederkehrende Leben wird durch sie ausgedrückt. Um mehr Harmonie und Energie ins Leben zu ziehen kann sie verwendet werden.

Keltenknoten
Keltenknoten

Heilsymbol Keltenknoten

In diesem Knoten, der den Kelten zugeschrieben wird, wird wieder die heilige Dreiheit dargestellt: Geburt, Leben und Tod. Dieses ewige Gesetz kann nicht umgangen werden, und je mehr man es ins Leben einziehen lässt, desto harmonischer wird es auch verlaufen. Der ewige Zyklus, der sich in der Natur in allem wiederfindet, wird in der Unendlichkeit des Knoten dargestellt. Die Verbundenheit von Körper, Geist und Seele kann durch dieses Symbol ausgedrückt und gefestigt werden. Somit kann der Keltenknoten die innewohnende Weisheit eines jeden hervorholen, helfen im Hier und Jetzt zu leben eins mit der ewigen Vergänglichkeit.

Liegende Acht
Liegende Acht

Heilsymbol Liegende Acht

Wenn die Acht nicht steht, sondern liegt, drückt sie die Unendlichkeit aus. Alles lebt und verändert sich jeden Tag. Dieser ewige Prozess kann und darf nicht aufgehalten werden. Auf ein Tief, folgt ein Hoch. Wer sich dieser Gesetze bewusst ist, kann Tiefschläge im Leben besser verkraften und annehmen. Denn genauso wie auf den Winter der Frühling folgt, folgt auf eine Niederlage ein Sieg. Die liegende Acht drückt außerdem noch Bewegung und Schwingung aus – jedes Wort und jedes Symbol hat eine innewohnende Weisheit – eine Schwingung. Mit sich im Reinen und im Fluss des Lebens zu sein wird durch dieses Symbol unterstützt.

Yin-Yang
Yin-Yang

Heilsymbol Yin und Yang

Dieses bekannte Symbol aus dem fernen Osten zeigt die Polarität, die auch das Leben durchdringt. Alles im Universum hat einen Gegensatz in sich, und nur durch diesen kann es existieren. Nur durch die Verschmelzung von Männlich und Weiblich kann Leben entstehen. Wer die Gegensätzlichkeit im Leben akzeptiert und annimmt, kann die Einheit bilden, die durch nichts gebrochen werden kann. Nur durch die Akzeptanz der männlichen und weiblichen, der guten und bösen, der Schatten- und Lichtseiten in uns, sind wir ganz und vollkommen. Wer innerlich zerrissen ist, kann nicht heil sein – aber mit diesem Heilsymbol wird die Genialität der Vereinigung der Gegensätzlichkeit erfahrbar gemacht.

Wie verwende ich die Symbole

Neben der bekannten Wasserübertragung, kann malen ein sehr gutes Mittel sein um sich mit der Botschaft des Symbols zu verbinden. Unsere Traumwelt besteht aus vielen Symbolen – wer ein Traumtagebuch führt wird das erkennen. Die Symbole können energetisch in die Aura eines Menschen geschrieben werden, genauso wie ins Energiefeld eines Raums. Fotos können damit bemalt werden, genauso wie verzwickte Familiensituationen. Auch unter Lebensmittel gelegt, können Symbole ihre heilkräftige Wirkung entfalten.

Die sieben Chakren und ihre Farben

Die sieben Chakren und ihre Farben

Die sieben Chakren und ihre Farben
Die sieben Chakren und ihre Farben

Farben haben genauso wie Wörter, Symbole oder Formen eine bestimmte Schwingung und damit einen großen Einfluss auf unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele. Die Farben des Regenbogens stellen harmonisch auch die Farben unserer sieben Hauptchakren dar. Dabei hat die Abfolge rot, orange, gelb, grün, türkis, blau und violett einen ganz engen Zusammenhang zu unseren Energiezentren. Wenn eines oder mehrere Chakren blockiert sind, dann können Krankheiten physischer und psychischer Natur auftreten und sinnbildlich für diese Disharmonie stehen. Durch das Erkennen der Zusammenhänge zwischen den einzelnen Chakren und der Beschwerde kann mithilfe der Farben die Harmonie wiederhergestellt werden.

Chakren sind feinstoffliche Energiewirbel, die von außen Energie zuführen. Sind alle diese Wirbel offen, dann ist der Mensch in seiner Dreiheit (Körper, Geist und Seele) ausgeglichen, harmonisch und gesund. Da diese Chakren mit den 5 Sinnen nicht wahrnehmbar sind, wird die Existenz in der Schulmedizin nicht anerkannt. Im östlichen Raum jedoch haben sie seit jeher einen fixen Platz, und werden in die Behandlung mit einbezogen.

1.  Chakra: das rote Wurzelchakra

Das erste Chakra sitzt auf der Höhe des Steißbeins und ist nach unten ausgerichtet. Dem Wurzelchakra wird die Farbe Rot zugeordnet. Hier sind wir mit der Erde verbunden und erhalten durch energetische Wurzeln die Kraft von unten. Unser Urvertrauen, Überlebensinstinkt und Lebensenergie erhalten wir mithilfe dieses Chakras. Wenn die Gefühle des Selbstbewusstseins, der inneren Sicherheit und des Vertrauens gestört sind, gehen sie oft mit Beschwerden wie Kreuz- oder Gelenksschmerzen, Verdauungsbeschwerden oder Stoffwechselproblemen einher. Die Farbe Rot ist hierbei die Farbe der Sexualorgane und wirkt belebend, anregend und aktivierend. Diese Farbe gibt uns Vertrauen ins Leben und in uns selbst, schenkt uns Kraft und Mut und aktiviert das erste Chakra.

2. Chakra: das orange Sakralchakra

Das zweite Chakra sitzt unter dem Bauchnabel und ist der Farbe Orange zugeordnet. Die Energiewirbel sind nach vorne und hinten ausgerichtet. Die Lebenslust, die Kreativität und unsere Schöpferkraft sind hier angesiedelt. Genauso wie mittels unseres Fortpflanzungstriebs ein neuer Mensch erschaffen werden kann, wird mithilfe dieses Chakras unser Leben nach unseren Vorstellungen erschaffen. Dieser Energiewirbel sehnt sich nach dem Fluss des Lebens, Ausgleich zwischen weiblich und männlich und Harmonie. Wenn wir mit uns selbst im Reinen sind, haben wir die Energie Neues zu erschaffen und kreativ zu sein. Wer im kreativen Fluss gehemmt ist, der hat auch oft Probleme mit den Geschlechtsorganen, Verstopfung, Nierenprobleme oder Störungen des Sexualtriebs. Die Farbe Orange wirkt hierbei inspirierend, vitalisierend und löst Verhärtungen wie auch Depressionen.

3. Chakra: der gelbe Solarplexus

Das dritte Chakra sitzt ober dem Bauchnabel und ist unser Sonnengeflecht. Hier sitzt auch das zweite Bauchgehirn mit einem ähnlichen Nervengeflecht wie im Gehirn. Die zugeordnete Farbe ist gelb und die Wirbel sind wieder nach vorn und hinten ausgerichtet. Macht und Ohnmacht, Freude und Trauer, Neugier und Abstumpfung sind die Gegensätze, die dieses Chakra verkörpern. Während das erste Chakra die Urenergie liefert, das zweite Chakra die Schöpferkraft verleiht, ist das dritte Chakra für die Umsetzung zuständig. Die Verwirklichung unserer Ziele und die Durchsetzungskraft sind hier angesiedelt. Mut, Stärke und Macht über unser eigenes Leben stehen uns zur Verfügung, wenn dieses Chakra frei fließen kann. Bei Problemen treten Aggressivität, Unsicherheit und Ohnmachtsgefühle auf, die oft mit Verdauungsproblemen beim Magen, Leber und Galle zusammen auftreten. Die Farbe Gelb wirkt hier positiv auf unsere Nerven im Bauchgehirn und schenkt uns Freude. Die Macht über das eigene Leben zu haben und gesunde Grenzen zu ziehen ist der positive Aspekt dieses Chakras. Gelb kann dabei unterstützend helfen.

4. Chakra: das grüne Herzchakra

Das vierte Chakra sitzt in der Mitte der Brust auf Herzhöhe und ist nach vorne und hinten geöffnet. Die zugeordnete Farbe ist grün, oft mit rosa Sprenkel. Dieses Chakra ist der Sitz der bedingungslosen Liebe. Mitgefühl, Empathie aber auch Eigenliebe sind die hier regierenden Gefühle. Man wendet sich dem Du zu und ist Teil der Gemeinschaft. Bei einem ausgeglichenen Chakra ist die Menschlichkeit oberstes Gebot, aber nicht um jeden Preis. Denn eine gesunde Abgrenzung ist für die Selbstliebe erforderlich. Man kann dem anderen nur helfen, wenn der eigene Energielevel ausreichend ist. Offenheit, Frieden und Liebe gehört zu diesem Chakra. Blockaden äußern sich durch Gefühlskälte einerseits oder zu große Hilfsbereitschaft auf eigene Kosten andererseits. Herz- und Kreislauferkrankungen zeigen Blockaden wie auch Lungenprobleme. Die Farbe Grün wirkt harmonisierend und gibt ein gesundes Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen. Als Farbe der Balance entspannt Grün und schenkt die nötige Ruhe. Liebe geben aber auch annehmen können wird durch Grün erleichtert.

5. Chakra: das türkise Halschakra

Das fünfte Chakra sitzt auf der Höhe des Kehlkopfes und schwingt nach vorn und hinten. Die zugeordnete Farbe ist ein Blaugrün oder Türkis. Hier ist der Sitz der Kommunikation, und für unsere Beziehungen ist diese notwendig. Genauso steht dieses Chakra mit der Wahrhaftigkeit im Zusammenhang, denn alles was wir aussprechen, soll davon durchdrungen sein. Die Trennung von blockierenden Glaubenssätzen und Halbwahrheiten, hin zur eigenen Wahrheit ist die Quintessenz dieses Chakras. Unsere Gespräche sollten von Harmonie und Wahrhaftigkeit erfüllt sein, dann sind wir mit uns selbst im Einklang. Machen wir uns selbst und den anderen etwas vor, kann es zu Beschwerden an der Schilddrüse, am Kehlkopf und im gesamten Halsbereich kommen. Häufig auftretende Erkältungen stehen dabei oft für Kommunikationsverweigerung. Aber auch Sprachstörungen sind diesem Chakra zugeordnet. Türkis kann uns hier zu unserer eigenen Wahrheit führen und uns helfen in Harmonie zu kommunizieren. Jeder Verständigung geht einer Innenschau und Selbstbeobachtung voraus. Dabei kann uns die Farbe Türkis hervorragend helfen.

6. Chakra: das indigoblaue dritte Auge

Das Stirnchakra wird häufig als drittes Auge bezeichnet. Es liegt zwischen unseren Augenbrauen und ist der Farbe Indigoblau zugeordnet. Weisheit, Erkenntnis und Vertrauen in die eigene Intuition sind Gefühle, die mit diesem Chakra in Verbindung gebracht werden. Unsere Traumwelt wird vom dritten Auge beeinflusst, und die feinen Antennen werden davon genährt. Nicht nur unsere fünf offensichtlichen Sinne beeinflussen unser Leben. Das dritte Auge wird im harmonischen Zustand uns dabei unterstützen das rohe Bauchgefühl in die feine Intuition umzuwandeln, die uns tagtäglich unterstützen kann. Dieses Chakra ist bei einer tiefen Obrigkeitsgläubigkeit – sei es die Kirche oder staatliche Einrichtungen – oft verschlossen. Erst durch das Finden unserer eigenen Wahrheit und durch den Mut, unserem Bauch zu glauben, werden wir dieses Chakra öffnen und harmonisieren können. Häufige Kopfschmerzen und Beschwerden an den Sinnesorganen sprechen für eine Blockade, genauso wie das sprichwörtliche Brett vorm Kopf. Denn erst wenn wir hinter die Kulissen schauen, werden wir die Zusammenhänge und die Wahrhaftigkeit erkennen. Die Farbe Indigoblau ist dabei einerseits beruhigend und heilend, aber auch inspirierend und augenöffnend. Sie kann bei der Öffnung des dritten Auges unterstützen.

7. Chakra: das violette Kronenchakra

Nun sind wir an der Krone angelangt – unser letztes Chakra sitzt am höchsten Punkt des Kopfes und ist nach oben geöffnet. Es ist die Verbindung zum Göttlichen und der Farbe Violett zugeordnet. Hier sitzen die Spiritualität, die Religiosität und die Erleuchtung. Manchmal wird es auch weiß dargestellt – denn die Farbe Weiß ist die Verbindung aller Farben. Durch dieses Chakra erkennen wir die Verbindung zu allem und zu jedem. Unsere unsterbliche Seele ist göttlich und immer mit der Schöpferkraft verbunden. Mithilfe dieses Energiewirbels können wir Prana oder Chi (göttliche Lebenskraft) aufnehmen und sind mit dem kosmischen Bewusstsein vereint. Meditationen, Gebete und Achtsamkeitstraining unterstützen dieses Chakra. Bei chronischen Krankheiten, Immunschwäche, Depressionen oder auch Psychosen ist an eine Blockade zu denken. Die Farbe Violett ist sehr spirituell, kann uns für den geistigen Bereich öffnen und die göttliche Verbindung stärken.

Einsatz der Farben in der Heilarbeit    

Farben können spielerisch und kreativ auf vielerlei Arten in die Heilarbeit integriert werden. Hier ein paar Vorschläge:

  • Wasserenergetisierung mit Farben
  • Malen und Zeichnen mit bestimmten Farben
  • Tragen von bunter Kleidung
  • Aufmalen auf den Körper
  • Ausmalen des Zimmers
  • Meditation über eine bestimmte Farbe
Die Heilkraft der 5 platonischen Körper

Die Heilkraft der 5 platonischen Körper

Die Heilkraft der 5 platonischen Körper
Die Heilkraft der 5 platonischen Körper

Heute war Bastelstunde! Ich habe mich intensiv mit den fünf platonischen Körpern im Zuge meiner Informationsmedizin-Reihe beschäftigt und für das heutige Blog-Foto alle Körper selbst gebastelt. Ich kann jedem, der sich mit der Kraft der heiligen Geometrie auseinandersetzen möchte, empfehlen diese Körper einmal selbst zu basteln. Einerseits wird bereits beim Zusammensetzen klar welche Wirkung die Körper ausstrahlen und wie komplex diese Figuren zusammengesetzt sind.

Heilige Geometrie und die platonischen Körper

Die platonischen Körper sind schon seit Urzeiten bekannt und wurden bereits in der Jungsteinzeit in ähnlicher Art dargestellt. Über die Pyramiden der alten Ägypter, die den Tetraeder darstellen, bis zu Platon wurden die Körper in gleicher und abgewandelter Form abgebildet. Platon zeigte, dass nur die „Platonischen Körper“ aus gleichen Ecken zusammengesetzt sind und verband diese mit den 4 Elementen und dem Äther. Aber hinter diesen Körpern sind noch viel mehr Regelmäßigkeiten zu finden:

  • Die Oberfläche setzt sich aus Flächen zusammen, sie sind Polyeder (Vielflächner).
  • Es gibt keine einspringende, nur ausspringende Ecken und Kanten.
  • Alle Kanten haben die gleiche Länge.
  • Alle Flächen sind gleichseitig und gleichwinklig.
  • Alle Ecken haben den gleichen Abstand zum Körper-Mittelpunkt.

Wirkung der platonischen Körper

Alles Sein ist aus diesen Körpern zusammengesetzt. Jede Zelle, jedes Atom besteht aus diesen Formen. Aus diesem Grund können wir bei der Arbeit mit den platonischen Körpern das Göttliche ansprechen und unseren inneren Heiler aktivieren. Jede Unregelmäßigkeit und jedes Ungleichgewicht kann mithilfe dieser Körper ausgeglichen werden und sie bringen Klarheit und Reinheit. Da unsere Seele die Verbindung zum Göttlichen ist, und in ihrer Ursprünglichkeit Symbole und Formen besonders gut verstehen kann, kann auf diese Weise zum Ursprung der Krankheit gefunden werden.

Jeder der 5 platonischen Körper steht für ein Element und für eine eigene Botschaft. Mithilfe dieser Bedeutung wird die göttliche Ordnung in den Zellen und im Geist wiederhergestellt. Man kann mit diesen Körpern ein eigenes Energiefeld errichten, das einen Menschen, aber auch ein Haus umgeben kann. Die Körper können schematisch dargestellt (siehe Heilen mit Symbolen – Petra Neumayer & Roswitha Stark) auf den Körper direkt aufgemalt, für eine Wasserübertragung genutzt oder auch in ein eigenes Heilbild integriert werden. In der Meditation kann die Konzentration auf die platonischen Körper zu Ruhe und Einsicht führen. Letztendlich gibt es auch geschliffene Steine aus Bergkristall oder Amethyst, die die platonischen Körper darstellen und die am Körper getragen werden können. Einfacher wird die Beschäftigung wenn man, wie eingangs erwähnt, diese Körper einmal selbst zusammensetzt!

Der Tetraeder

Der Tetraeder besteht aus 4 gleichseitigen Dreiecken und ist eine Pyramide. Dieser Körper hat die geringste Anzahl an Flächen. Der Tetraeder steht für das Element Feuer, für die Himmelrichtung Süden und für die Lebensfreude. Somit ist dieser Körper eng mit unserem Herzen, mit unserer inneren Wärme und Sexualität verbunden. Seine Meridiane sind der Herzmeridian, der Dünndarmmeridian, der Dreifache Erwärmer-Meridian und der Kreislauf-Sexualität-Meridiane. An diesen Stellen aufgebracht entfaltet der Tetraeder seine volle Wirkung. Das zugeordnete Chakra ist der Solarplexus und seine Farbe ist somit Gelb. Eigenschaften wie Begeisterungsfähigkeit, Dynamik, Willenskraft, Durchsetzungsvermögen, Energie und Mut sind mit diesem Körper verbunden. Sein Feuer reinigt unser Energiefeld und unsere Batterien werden wieder aufgeladen. Mithilfe des Tetraeders können wir uns mit der göttlichen Lichtenergie verbinden und sind wieder voller Energie. Gerade in Situationen, in denen du dich energielos, ohnmächtig, schwach und mutlos fühlst, hilft die männliche Kraft des Tetraeders und seine Energie wieder voran zu kommen. Alle negative Energie kann mit dessen Hilfe verbrannt und transformiert werden.

Der Hexaeder

Der Hexaeder ist im Grunde ein Würfel und ist aus 6 Quadraten zusammengesetzt. Diese Form strahlt besonders Stabilität und Materialität aus, ist sie doch das Fundament unserer Häuser, und ist dem Element Erde zugeordnet. Das Wurzelchakra wie auch die Farbe Rot ist mit dem Hexaeder verbunden. Seine Meridiane sind der Magenmeridian wie auch der Milz-Pankreas-Meridian. Seine Eigenschaften sind der Schutz, die Stabilität wie auch der Rhythmus und die Ordnung. Mithilfe des Hexaeders kommen wir zu Konzentration, Heilung und Ruhe und können die Wurzeln bilden, die genügend Erdenergie aufnehmen. Jedes Mal wenn du dich entwurzelt fühlst, unsicher und wackelig, unfähig eine Entscheidung zu treffen, dann hilft dir der Hexaeder ein stabiles Fundament zu bauen. Neue Kraft kann aus dieser Erdverbundenheit geschöpft werden.

Der Oktaeder

Der Oktaeder hat 12 Kanten, sechs Ecken und acht Flächen und besteht aus lauter gleichseitigen Dreiecken. Er ist dem Element Luft zugeordnet, denn er scheint förmlich zu schweben. Seine Himmelsrichtung ist der Westen, das Herzchakra wie auch die Farbe Grün ist mit ihm verbunden. Seine Meridiane sind der Lungenmeridian wie auch der Dickdarmmeridian. Der Oktaeder verkörpert das Wissen und die Leichtigkeit im Leben. Durch den frischen Wind, den er in dein Leben bringt, kannst du Altes abstreifen und loslassen. Mithilfe des Oktaeders kannst du in alle Richtungen schauen und dein Leben in einem neuen Blickwinkel betrachten. Außerdem stärkt dieser Körper die Spiritualität und den Zugang zum „ewigen Wissen“. Alte, eingefahrene Muster werden aufgebrochen und somit der Raum für neue Ideen geschaffen.

Der Dodekaeder

Der Dodekaeder besteht aus 12 gleichmäßigen Fünfecken. Aufgrund seiner Form wird er dem Äther, also dem Göttlichen und der Grundlage aller Schöpfung zugeordnet. Diese Form ist die vollkommenste Form aller platonischen Körper, und auch das Christusgitter, das über die Erde gezogen ist, entspricht dieser Form. Diese besondere Form ist dem Halschakra und der Farbe Türkis zugeordnet. Seine Himmelrichtung ist Osten und seine Meridiane sind der Leber- und Gallenblasenmeridian. Der Dodekaeder steht für das Prana oder Chi, das die Lebensenergie darstellt, die uns umgibt. Der Körper hilft uns wenn wir uns alleine oder mutlos fühlen – denn er zeigt uns, dass wir mit allem verbunden sind. Wir sind Schöpfer unserer Realität und unser Potential kann mithilfe des Dodekaeders voll ausgeschöpft werden. Die Verbundenheit und Vollkommenheit darf in unser Leben einziehen und wir sind im Gleichgewicht. In Liebe und Dankbarkeit werden all unsere Ziele und Wünsche im Leben erfüllt.

Der Ikosaeder

Der Ikosaeder besteht aus 20 gleichseitigen Dreiecken. Sein Element ist das Wasser, und auch Wasserkristalle bestehen aus einem Sechseck, das man erkennt, wenn man die Form von oben betrachtet. Diese Form ist mit dem Sakralchakra und der Farbe Orange verbunden. Seine Himmelsrichtung ist Norden und die Meridiane sind der Nierenmeridian und der Blasenmeridian. Das Wasser steht sinnbildlich für unsere Gefühlswelt und mit dieser sollten wir uns auseinandersetzen. Die Sensibilität wie auch die Hingabe und das Vertrauen werden durch den Ikosaeder gestärkt. Genauso wie Wasser uns reinigt, hilft uns diese Form auch beim innerlichen Reinigen und Loslassen. Alte Emotionen können so geheilt und transformiert werden. Durch die Beruhigung kann alles wieder in den Fluss kommen. Veränderung bestimmt unser Leben und der Ikosaeder hilft uns, dass unser Leben wieder in den richtigen Bahnen fließt.

Heilen mit Zahlen, Symbolen, Wörtern, Klängen und Farben

Heilen mit Zahlen, Symbolen, Wörtern, Klängen und Farben

Heilen mit Zahlen, Symbolen, Wörtern, Klängen und Farben
Heilen mit Zahlen, Symbolen, Wörtern, Klängen und Farben

Ich habe bereits über die Neue Homöopathie, eine Informationsmedizin mit Zeichen, und über die russischen Heilzahlen geschrieben. In diesem Bereich gibt es aber noch so viel mehr und jeder kann selbst kreativ werden und neue Wege der Heilung finden. Aus diesem Grund liebe ich das Spiel mit Symbolen, Zahlen, Wörtern, Klängen und Farben. Sie sprechen direkt unsere Seele an und können Ungleichgewichte harmonisieren. Gerne berichte ich euch über weitere Anwendungen, und wie ich bereits sehr erfolgreich damit arbeite!

Die energetische Arbeit mit Zahlen

Unser alltägliches Leben wird von Zahlen bestimmt – ohne 0 und 1 würde kein Computer arbeiten. Aber diese Zahlen haben nicht nur einen mathematischen Hintergrund, sondern drücken in ihrer Art und Weise auch eine Schwingung aus (siehe Artikel). Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, dass ich meine Heilzahlen nicht mehr nach dem System von Grabovoi suche, sondern, dass ich mir meine persönlichen Heilzahlen selbst mittels Bauchgefühl erstelle. Ich verwende weder Tensor noch Pendel, sondern schreibe einfach nach der Reihe die Zahl auf, die mir in den Sinn kommt. Wenn ich das Gefühl habe, sie ist komplett, höre ich auf. Die Wirkung dieser persönlichen Zahl ist sehr stark und ich kann nur jeden ermutigen es zu probieren!

Die Zahl 777 ist in der Numerologie wie auch in der Religion eine besondere – denn sie ist Ausdruck der göttlichen Vollkommenheit. Diese ist seit jeher eine besondere und magische Zahl, und wenn sie dreimal erscheint ist sie umso wirkungsvoller. Man sagt auch, dass diese die Zahl für Wunder ist. Egal welche Beschwerde, welches kaputte Gerät oder welche unangenehme Situation, dreimal die sieben kann diese ausgleichen. Wenn man die 777 in ein Y setzt (siehe Artikel) ist die Zahl noch stärker, und kann sogar auf ein Gerät aufgebracht, dieses wieder zum Laufen bringen. Also erwartet Wunder!

Die Welt der Symbole

Symbole finden sich überall auf der Welt. Ohne Symbole würde kein Straßenverkehr funktionieren und auch das Zusammenleben wäre problematischer. Seit Urzeiten verwendet der Mensch Symbole, und jedes einzelne hat eine eigene Schwingung. In meinem Artikel über die neue Homöopathie habe ich euch die Zeichen von Erich Körbler vorgestellt – diese sind sehr einfach und dafür umso wirkungsvoller. Ich arbeite jeden Tag in meiner Praxis damit und die wichtigsten sind der Strich, die Sinuskurve und das Ypsilon. Es gibt aber noch so viel mehr Symbole!

Es gibt ganz einfache und universal verwendbare Symbole wie das Herz, der Kreis oder das Quadrat. Dabei ist die Bedeutung sehr klar: das Herz steht für die Liebe zweier, der Kreis für das Weibliche, das Runde, das niemals endende und das Quadrat steht für die vier Himmelsrichtungen, für den Grundriss eines Hauses, das Schutz und Stabilität gewährt. In der Religion finden sich Symbole wie das Leidenskreuz Christi, das den Aufstieg zum Himmel symbolisiert oder das OM (ॐ), der kosmische Urlaut, der für die Erschaffung, Erhaltung und Zerstörung steht. Wir finden aber auch das Yin-Yang-Zeichen, das die ewige Dualität darstellt, und so viel mehr bedeutet als weiblich und männlich!

Die fünf platonischen Körper, Tetraeder, Hexaeder, Oktaeder, Ikosaeder und Dodekaeder, sind sehr viel mehr als mathematische Körper. Sie stellen zusammen mit dem goldenen Schnitt die heilige Geometrie dar in ihrer vollkommenen Harmonie. Dabei hat jeder Körper seine ganz eigene Schwingung und Wirkung, und sie können wunderbar in der Heilarbeit eingesetzt werden.

Wörter als energetischer Ausdruck

Auch Wörter haben eine sehr starke Wirkung, und jedes ausgesprochene Wort endet nie in der Unendlichkeit. Die Physik hat berechnet, dass jeder Ton, der auf unserer Erde produziert wird, in der Unendlichkeit des Alls nie verstummt. Aus diesem Grund ist jedes ausgesprochene Wort sehr mächtig, und wir sollten Wörter immer mit Bedacht verwenden. Denn in Hinblick auf die Unendlichkeit können einmal gesprochene Wörter nie wieder zurückgenommen werden.

Wenn ich mit der Neuen Homöopathie Krankheiten ausgleiche, arbeite ich auch sehr gerne mit positiven Affirmationen oder einzelnen positiven Wörtern. Denn ein Wort wie Liebe oder Heilung aufs Wasser übertragen (Wasserübertragung siehe hier) hat eine große Macht. Genauso haben aber auch Wörter wie Hass oder Krieg eine Macht, die wir nie vergessen dürfen! Wenn Medien mit negativen Schlagzeilen vorsichtiger wären und schöne Worte vielleicht sogar den Großteil unserer Nachrichten ausmachen würden, wäre unsere Erde sicher um einiges harmonischer!

Harmonische Klänge für die Heilung

Klänge, sei es Gesang, Instrumente, Stimmgabeln oder Klangschalen hatten immer schon eine unendliche Macht und Faszination auf uns Menschen. Die Religion bedient sich gerne an Chören, um in einen meditativen Zustand zu kommen. Bestimmte Frequenzen haben eine heilende Wirkung auf uns Menschen. Und gute Musik hat eine stimmaufhellende Wirkung. Dabei sind diese Klänge genauso wie Heilzahlen oder Symbole im Grunde nichts Anderes als Schwingung, die auf unseren Körper wirkt.

Der kosmische Urlaut OM ist sehr alt und wurde erstmals in den Upanishaden, der heiligen Schriften des Hinduismus, verwendet. Er harmonisiert den Körper, Geist und Seele und verbindet ihn mit dem Göttlichen. Eigentlich wird der Laut AUM ausgesprochen und ist Bestandteil vieler Mantras (siehe Artikel). Die Schwingung, die im Kehlkopf dabei entsteht und sich im ganzen Kopf ausbreitet, löst viele Verschleimungen und kann bei einer Nebenhöhlenentzündung Wunder wirken!

Farben für die Seele

Farben haben entweder eine beruhigende, eine anregende oder stimulierende Wirkung auf uns. Unsere gesamte Welt besteht aus Farben, die aus den Grundfarben Rot, Blau und Gelb hervorgegangen sind. Die Farbe Weiß ist die Anwesenheit aller Farben, während Schwarz die Abwesenheit aller Farben darstellt. Auch unsere sieben Chakras (Energiewirbel des Menschen) sind Farben zugeordnet und können damit ausgeglichen werden.

Jede Heilzahl oder Symbol kann entweder farbig gemalt werden oder auf ein farbiges Stück Papier gemalt werden. Auch hier sollte man grundsätzlich mit dem Bauch arbeiten, denn der weiß am besten was sich richtig anfühlt und was nicht. Wer die Farben der Chakren kennt, kann auch ganz gezielt Beschwerden mit Farben ausgleichen, denn jede Krankheit hat ihren Ursprung in einem der Energiewirbel. Dabei steht Rot für das Wurzelchakra, Orange für das Sakralchakra, Gelb für den Solarplexus, Grün für das Herzchakra, Türkis für das Halschakra, Indigoblau für das dritte Auge und Violett für das Kronenchakra.

Heilbilder selbst gestalten

Mit den Zahlen, Symbolen, Farben und Wörtern kann man sein eigenes und persönliches Heilbild gestalten, das dann zum Beispiel mittels Wasserübertragung verwendet wird. Oder man kann darüber meditieren, es oft betrachten oder an einen Ort hängen, wo es seine energetische Wirkung entfalten kann. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Alleine ein Heilbild zu malen hat bereits heilende Wirkung.

Ich werde in den nächsten Wochen mehr und Genaueres über Zahlen, Symbole, Wörter, Klänge und Farben schreiben, und wie damit gearbeitet werden kann. Ich freue mich schon darauf!

Sinn und Unsinn eines Unfall

Sinn und Unsinn eines Unfall

Sinn und Unsinn von Unfällen
Sinn und Unsinn von Unfällen

Ja, ich gebe es zu, es ist mir passiert! Ich hätte nie gedacht, dass ich darauf „vergessen“ könnte, meinen sonntäglichen Blog-Artikel zu schreiben. Aber, Asche auf mein Haupt, ich habe es tatsächlich. Ich könnte mich jetzt darauf ausreden, dass das Wochenende so vollgepackt war mit schönen Ausflügen im Waldviertel oder dass ich nach dem Umzug sowieso den Kopf sehr voll hatte. Oder ich könnte aber auch einfach die Tatsache akzeptieren, dass es sicher einen tieferen Sinn hatte, dass ich dieses Wochenende nicht daran gedacht habe. Ich schreibe immer über Dinge, die mich gerade beschäftigen, und jetzt kann ich darüber schreiben, dass alles, was uns widerfährt immer einen Grund hat. Genauso ist es bei Unfällen.

Was ist ein „Unfall“

Am Wochenende habe ich nicht nur darauf vergessen, meinen wöchentlichen Beitrag zu schreiben, ich hatte auch tatsächlich zwei kleinere Unfälle. Bei meinem Neumond-Ritual bin ich, weil es einfach sehr sehr dunkel war, über einen Stein gestolpert, habe meinen Knöchel umgeknickt und mir dabei zwei Löcher ins Schienbein geschlagen. Und beim Kochen hat das Fett plötzlich so gespritzt, dass mein linker Unterarm von kleinen Brandblasen übersät ist. Jedoch weiß ich, seitdem ich das Gesetz von Resonanz und auch das Gesetz von Polarität kenne, dass es keine Zufälle gibt. Manche Physiker behaupten sogar, das Universum ist einfach zu faul für Zufälle…

Aber was ist ein Unfall? Gemeinhin wird ein Unfall als ein unglücklicher Ausgang einer Handlung bezeichnet, bei dem man leider zur „falschen Zeit“ am „falschen Ort“ ist. Die langläufige Meinung spricht davon, dass man einen Unfall nicht vermeiden kann, außer durch große Achtsamkeit. Und selbst dann sind wir oft dem Schicksal hilflos ausgeliefert. Vollkommener Blödsinn, finde ich! Genauso wie jede Krankheit einen Ursprung und einen Sinn hat, ist es auch bei Unfällen. Nur findet man diese einfach oft schwerer, weil wir uns damit nicht leicht tun, auch die Verantwortung für Dinge zu übernehmen, die wir scheinbar nicht vermeiden können.

Warum passiert ein Unfall und was hat das mit dem Resonanzgesetz zu tun

Genauso wie es immer einen Grund hat, dass wir krank werden, gibt es auch einen Grund, warum wir verunfallen. Oft kommt ein schwerer Unfall nicht aus heiterem Himmel, sondern es gab schon „Warnungen“, die aber allesamt ignoriert wurden. Außerdem passieren Verletzungen immer an Körperstellen, die nicht im Gleichgewicht sind.

Wenn ich vom Resonanzgesetz spreche, denken viele an den Grundsatz – alles was ich ausstrahle, kommt wieder zu mir zurück. Aber das stimmt nur bedingt, denn bei der ganzen Resonanz, darf man die Polarität nie aus den Augen verlieren. Denn wenn wir mit dem reinen Gesetz der Anziehung arbeiten, müssten wir jeden Unfall so erklären, dass jemand besonders schlechtes Karma hat – sei es aus dem jetzigen Leben, weil er etwas ganz Schlimmes getan hat, oder aus einem möglicherweise vorherigen Leben – und aus diesem Grund passiert ihm ein schlimmer Unfall.

Ich erkläre das Ganze aber gerne so: wenn sehr lange ein gewisser Bereich des Lebens vernachlässigt wird, Seelenbedürfnisse ignoriert werden, und selbst Warnschüsse nicht ernst genommen werden, dann bleibt der Seele kein anderer Weg, als mittels Unfall das zu erreichen, das ihr so lange verwehrt blieb: eine Auszeit, um wieder mit sich selbst ins Reine zu kommen. Das Polaritätsgesetz darf hierbei aber auch nie vernachlässigt werden. Denn wo Licht, da auch Schatten. Wenn aber Schattenanteile der Seele verdrängt werden, weil es z.B. nicht angesehen ist, geizig zu sein, dann verlagern sich diese besonders gerne in Krankheiten oder Unfälle.

Was lernen wir aus dem Unfall und wie kann er interpretiert werden

Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, bedeutet auch für Dinge, die scheinbar aus heiterem Himmel geschehen, verantwortlich zu sein. Hier geht es keinesfalls um Schuld, sondern darum sich die Macht über sein Leben zurückzuholen. Selbst bei kleineren Verletzungen kann ich mich immer fragen, warum das jetzt passiert und was mir diese Begebenheit sagen will. Dass Menschen, die bei der Skiabfahrt verunglücken, oft auf der Überholspur leben und die Seele hier eine Notbremse zieht, ist leicht zu erkennen, aber wie sieht es mit anderen Unfällen aus?

Im Sinne der Selbsttherapie, versuche ich hier nun meine beiden kleineren Unfälle vom Wochenende zu interpretieren. Dass ich mit meinem Knöchel umgeknickt bin und mir dann auch noch das Schienbein blutig geschlagen habe, ist eigentlich sehr eindeutig: ich wollte zu schnell, zu viel und bin an einem kleinen Stein „eingeknickt“ – das heißt, selbst ein kleines Hindernis konnte mich stoppen, weil ich meine Aktion nicht gut durchdacht und besonders gefühlt habe. Da mein Neumond-Ritual ganz im Zeichen des Neuanfangs stand, muss ich wohl zugeben, dass ich wieder einmal zu rasant das Glück erzwingen wollte…

Am heißen Fett habe ich mir sprichwörtlich die Finger verbrannt – wieder einmal unachtsam habe ich die Folgen meines Handelns nicht erkannt, und war zu voreilig. Ich muss zugeben, dass mir öfter solch kleinere Ungeschicke passieren, wenn ich wieder einmal zu überstürzt Ideen und Pläne umsetzen möchte.

Warum ich aber letztendlich wirklich vergessen habe, gestern meinen Artikel zu schreiben, bleibt mir schleierhaft, denn ich liebe es für meinen Blog zu schreiben. Aber nach ein paar Wochen des riesengroßen Stresses hat mir meine Seele wohl eine kleine Verschnaufpause gegönnt, und mir ein wunderschönes und erlebnisreiches Wochenende geschenkt 🙂

Aufbruch für den Neuanfang

Aufbruch für den Neuanfang

Aufbruch für den Neuanfang
Aufbruch für den Neuanfang

Der Beitrag letzte Woche handelte von der Notwendigkeit der Zerstörung des Alten und Überlebten, damit wieder Neues und Gesundes in unser Leben treten kann. Die Natur kann hier als Lehrer gelten, denn hier gibt es nichts Überflüssiges – alles was ist, ist gut und notwendig. Und alles Alte muss sterben. Das mag manchmal grausam wirken, jedoch würde ohne diesen ewigen Rhythmus das Leben auf unserer wunderschönen Erde nicht funktionieren.

Selbstreflexion bei abnehmendem Mond

Wer sich in einem seelischen Tief befindet, kennt sicher das Gefühl, dass alles in Frage gestellt wird. Macht das alles überhaupt noch Sinn? Soll ich so weitermachen? Wie soll es weitergehen? Wer aktiv den Entschluss zur Zerstörung des Alten getroffen hat, und dabei auch die Kraft des Vollmondes nutzt, der wird bei abnehmendem Mond Zeit haben über sich und sein Leben zu reflektieren. Wenn alles Unliebsame und Belastende verbannt wurde, sollte man sich überlegen wie der Neuanfang im Leben aussehen soll.

Genauso wie im Herbst alles abstirbt, hat dann die Natur im Winter einen Stillstand, in welchem sie in-sich-gekehrt ist und es beinahe so wirkt, als würde sie den Atem anhalten. Sie kann auch hier wieder als Vorbild wirken: man braucht Ruhe und Zurückgezogenheit um wieder Kraft zu sammeln für den bevorstehenden Neuanfang. Dabei ist es wichtig nicht nur zu grübeln, sondern auch Gefühle wie Trauer, Wut oder Verzweiflung zuzulassen. Jeder Abschied ist mit Trauer verbunden, auch wenn der Abschied von Überlebten eigentlich erleichtern sollte.

 Neuanfang bei Neumond

Genauso wie der Mond seine Fülle immer weiter abgegeben hat, bis er gar nicht mehr zu sehen ist, haben auch wir, wenn wir uns dazu entscheiden, alles abgegeben, was uns belastet. Unser Leben ist nun ein unbeschriebenes Blatt und kann neu erschaffen werden. Genauso wie sich im Frühjahr die Natur neu erfindet, können das auch wir mit unserem Leben. Wenn wir diesen Neuanfang freudig willkommen heißen und als Schöpfer unseres Lebens auftreten, haben wir eine große Chance!

Zu Neumond steigt unser Energielevel wieder an, und wir können aus dem Vollen schöpfen. Der zunehmende Mond gibt uns dann die Kraft, die wir benötigen, um unser Leben zu gestalten. Der Neuanfang kann beginnen und unser Leben ist wieder im Hoch – das Tief ist überwunden. Im Rhythmus des Mondes nutzen wir auch die entsprechende Zeitqualität, die uns anzeigt wann wir loslassen und wann wir festhalten sollten.

Mondritual für den Neuanfang

Für das Neumond-Ritual solltet ihr in der Zeit des abnehmenden Mondes euren Neubeginn aufschreiben. Was möchtet ihr in eurem Leben willkommen heißen? Wie soll es genau aussehen? Dabei könnt ihr sehr konkret werden – denn geordnete Pläne sind leichter umzusetzen! Schreibt auch die Gefühle auf, die ihr gerne in eurem neuen Hoch haben möchtet.

Für das Ritual in der Neumond-Nacht unterstützt ihr euer Vorhaben wieder mit einem kleinen Altar: legt für jedes der vier Elemente ein Symbol auf den Altar; Steine wie Bergkristall, Amethyst oder Rosenquarz können gut unterstützen; eine angenehme Musik bringt euch in die richtige Stimmung; ätherische Öle oder Räucherwerk reinigen eure Aura und euer Haus.

Wenn ihr wollt, dann ruft die vier Elemente an:

  • Element Erde für die Erdung und die Verwurzelung
  • Element Wasser für die Reinigung und fürs Loslassen
  • Element Luft für die Ideale und Ziele
  • Element Feuer für die Kraft Dinge umzusetzen

Euer aufgeschriebenes Vorhaben für den Neubeginn lest nun laut vor. Am Beginn könnt ihr gerne sagen: „Ich heiße für meinen Neuanfang … in Liebe willkommen“. Zum Schluss zerreißt ihr den Zettel in kleine Stücke und geht damit in die Natur. Übergebt dieses Papier am besten einem kleinen Fluss oder verstreut die Papierschnipsel mit dem Wind.

Ich wünsche euch viel Spaß mit meinen Ritualen zum Mond und schenke euch Kraft für den Neuanfang! Namaste!

Zerstörung als Chance

Zerstörung als Chance

Zerstörung als Chance
Zerstörung als Chance

Ich weiß nicht, ob ihr die Zeitqualität des Blutmondes und des nahen Mars auch gespürt habt, aber die letzten Tage standen ganz im Zeichen der Zerstörung und des baldigen Neuanfangs. Man merkte auch deutlich eine erhöhte Empfindlichkeit und Anspannung bei den Mitmenschen, und ob wir es wollen oder nicht, haben solche Konstellationen Einfluss auf uns Menschen. Oft wird missverständlich gedacht, dass die jeweiligen Planeten oder der Mond einen direkten Einfluss auf uns haben, aber es ist nicht so. Früher schon wussten die Menschen die Himmelskörper als Uhr zu betrachten, die für uns eine gewisse Zeitqualität darstellen. Das heißt, dass wir durch den starken Mars nicht aggressiver sind, sondern, dass der nahe Mars anzeigt, dass es nun Zeit für aggressiveres Verhalten ist. Genauso wie die Uhr anzeigt, dass es Mittag ist, sie aber nicht die Ursache für den hohen Sonnenstand ist.

Die Zerstörung als ewiger Kreislauf

Zerstörung wird gemeinhin als etwas Negatives betrachtet. Wenn Häuser in Naturkatastrophen dem Erdboden gleichgemacht werden, wenn Brände ganze Wälder zerstören oder wenn Kriege das soziale Leben zusammenbrechen lassen. Jedoch ist die Zerstörung im ewigen Kreislauf ein unverzichtbarer Bestandteil, ohne welchen neue Dinge nie entstehen könnten. Denn nach der Naturkatastrophe werden neue Häuser gebaut, nach dem Brand sprießen neue Pflanzen und nach einem Krieg werden neue Bündnisse geschlossen, um den Frieden zu sichern.

Auch die Natur hat in ihrem ewigen Kreislauf die Zerstörung inne. Denn nach einem üppigen Sommer, sterben im Herbst die Pflanzen und Insekten und überwintern die Tiere und Bäume, damit im Frühjahr alles wieder von vorne beginnt. Die Ruhe im Winter ist wichtig, um Kraft zu tanken, innezuhalten und zu reflektieren und genauso ist das auch in unserem täglichen Leben.

Die Tiefs in unserem Leben

Ein Menschenleben besteht nie nur aus Höhepunkten, denn nach einem hohen Flug kommt oft der tiefe Fall. Immer wenn wir das erreicht haben, worauf wir lange hingearbeitet haben, wenn wir das Ziel erreicht haben, kommt die Frage nach dem Danach. Denn solange das Ziel vor unseren Augen ist, arbeiten wir mit jeder Faser unseres Körpers daran, dieses zu erreichen. All unsere Bestrebungen richten sich danach aus. Wenn das Ziel nun an uns vorüber zieht, ist einmal … Nichts, und das kann beängstigend sein.

Nun sollte die Phase der Einkehr kommen, in der über die letzten Wochen reflektiert wird und wieder neue Kräfte getankt werden. Aber viele Menschen können das Tief nicht annehmen, kämpfen verzweifelt dagegen an, und stolpern nicht selten in eine „tiefe“ Depression. Je mehr man sich dagegen wehrt, und möchte, dass das Hoch sich verlängert, desto tiefer wird man fallen – die Seele braucht diese Ruhephase, und wird sich diese holen. Ein Tief anzunehmen, die Traurigkeit, die Orientierungslosigkeit und die Sinnlosigkeit zu akzeptieren sind wichtige Werkzeuge um wieder Platz für ein neues Hoch zu schaffen. Man muss ganz unten sein, alle Hoffnung muss zerstört sein, damit man wieder von Neuem nach Höherem streben kann.

Wie können uns Rituale helfen

Der jetzige Blutmond, aber auch jeder andere Vollmond ist die perfekte Zeit um die Zerstörung im ewigen Kreislauf des Lebens einziehen zu lassen. Zur Zeit des vollen Mondes können wir alte Gewohnheiten, alte Streitigkeiten oder eingefahrene Wege verlassen und sie komplett zerstören, damit wieder neue schöne Dinge in unser Leben ziehen können. Ich mache gerne zum Vollmond ein eigenes Zerstörungsritual, in dem ich alles was ich vernichten möchte in meinem jetzigen Leben auf einen Zettel schreibe, und diesen feierlich verbrenne. Rituale haben uns Menschen immer schon begleitet, und helfen unserer Seele mit äußeren Handlungen die innere Entwicklung anzustoßen.

Für das Ritual könnt ihr einen kleinen Altar aufbauen, auf dem ihr für alle Elemente ein Symbol legt. Erde, Wasser, Luft und Feuer. Der Bergkristall hilft gut um fokussiert zu sein, und Klarheit in den Dingen zu sehen. Alles was ihr zerstören wollt, schreibt in Liebe auf kleine Zettelchen und schmeißt diese ins Feuer. Um die Wirkung zu erhöhen sagt bei jedem Zettel laut „Ich zerstöre in Liebe … damit wieder Neues wachsen kann“. Am Ende dankt den Elementen und dem Mond für die Unterstützung, und trinkt ein großes Glas Wasser – denn solche Rituale setzen auch eine körperliche Entgiftung in Gang. Beobachtet euch die nächsten Tage genau, denn es wird sich viel verändern in eurem Leben!

Der Rhythmus des Lebens

Im monatlichen Rhythmus können wir zu Vollmond Unliebsames zerstören, das Tief feierlich begrüßen und damit das neue Hoch einleiten. Nach dem Vollmond sollte die Zeit der Selbstreflexion kommen, in der darüber nachgedacht wird, wie der Neubeginn aussehen kann. Man muss in seinem Bauch fühlen, wie sich die alten Gefühle lösen, indem man sie noch einmal zulässt. Zu Neumond kann dann der Neuanfang stehen, und mit neuer Kraft und Elan wird dem Hoch im Leben Platz gemacht. Genauso wie der Frühling oft noch kalte Tage hat, dürfen auch unsichere Tage kommen, in denen wir uns nicht sicher sind. Im Endeffekt aber steht dem Sommer nichts mehr im Wege, der dann wieder bei Vollmond sein Ende findet.

Das Ritual zum Neumond und für den Neuanfang beschreibe ich nächste Woche, damit ihr ein Werkzeug in der Hand habt um im ewigen Rhythmus der Natur zu schwingen, und eurer Leben in die gewünschte Bahn zu lenken!

Ausmisten für die Seele

Ausmisten für die Seele

Ausmisten für die Seele
Ausmisten für die Seele

Wie oben, so unten. Wie innen, so außen. Dieser Grundsatz der Spiritualität ist auch jener, der den Mechanismus des Aufmistens und Entrümpelns am besten beschreibt: wenn unser Lebensbereich äußerlich in Ordnung ist, dann ist er auch innen ordentlicher. Und so möchte ich den heutigen Blog-Artikel mit einer kleinen Geschichte beginnen:

„Als wirklicher Philosoph, der er war, glaubte Sokrates, ein weiser Mensch würde instinktiv ein einfaches Leben führen. Er selbst pflegte noch nicht einmal Schuhe zu tragen. Und doch fühlte er sich immer wieder vom Marktplatz angezogen und besuchte ihn oft, um die dort angebotenen Waren zu betrachten. Als einer seiner Freunde ihn fragte, warum er das tue, sagte Sokrates: ‚Ich gehe gerne hin, um festzustellen, wie viele Dinge es gibt, ohne die ich phantastisch auskomme.‘ “
(Auszug aus Der Dieb im Wahrheitsladen von Anthony de Mello)

Ursachen für Blockaden

Wenn ich manchmal richtig vollgeräumte Wohnungen sehe, in der viele Dinge mitten im Tun abgestellt wurden, ohne sie fertig zu stellen, in der viele, viele Dekogegenstände wahllos verteilt sind, und in der keine Ordnung erkennbar ist, frage ich mich, wie es wohl im Besitzer drinnen aussieht. Wer äußerlich von so vielen unnötigen Dingen umgeben ist, der kann auch im Inneren keinen Unterschied zwischen wichtig und unwichtig machen. Natürlich kennt jeder die chaotischen Phasen im Leben, die auch von einer unordentlichen Wohnung begleitet werden. Jedoch ist es dabei wichtig, auch wieder unter diesen Phasen einen Schlussstrich zu ziehen. Der geordnete Neubeginn kann von einer aufgeräumten Umgebung eingeleitet werden!

Viele Menschen haben ein großes Problem damit, ihre Vergangenheit loszulassen. Alte Geschichten und Erlebnisse werden immer und immer wieder aufgerollt. Der Schmerz wird bis ins kleinste Detail zelebriert und auch die Umgebung darf daran teilhaben. Gerade hierfür ist es heilsam, damit zu beginnen, alte Dinge auszumisten und zu entrümpeln. Denn wer Erinnerungen in Form von Gegenständen wegschmeißen kann, tut sich auch mit dem Loslassen alter Erinnerungen leichter. Viele Sachen sind überhaupt nicht mehr wichtig für uns, werden jahrelang mitgeschleppt und von einem Platz zum anderen gestellt. Dabei wissen wir gar nicht mehr warum. Wer rigoros ausmistet hat außerdem wieder Platz für Neues im Leben!

Energien von Gegenständen

Genauso wie jede Emotion, jedes Wort und jede Handlung eine Energie hat, hat es auch jeder Gegenstand! Und so verbinden wir auch mit jedem Ding ein gewisses Gefühl. Ich weiß noch ganz genau, wie ich nach Jahren meine alten Schulsachen wieder durchgesehen habe, und fast ausnahmslos alles weggeschmissen habe. Ich fühlte mich 100kg leichter, denn meine Schulzeit war nicht immer leicht für mich. Und so sind logischerweise meine alten Schulbücher und Hefte jahrelang im Keller gestanden. Der Keller steht für das Unbewusste und Verschüttete im Menschen – und genauso habe ich meine Schulzeit dort begraben. Als ich alles wieder hervorgeholt habe, und damit in mein Bewusstsein, und mich dann bewusst davon getrennt habe, habe ich endlich einen Schlussstrich unter diese Zeit meines Lebens setzen können – und die Erleichterung war dabei enorm!

Was wenn ich das Falsche wegwerfe

Hinter der Unfähigkeit sich von Dingen zu trennen steht auch oft fehlende Entscheidungsstärke. Denn was passiert, wenn ich etwas wegwerfe, das ich doch noch brauche? Ja, das ist mir auch schon passiert – aber genauso, wie man falsche Entscheidungen treffen kann, ist es auch wichtig im Nachhinein dazu zu stehen. Denn eine falsche Entscheidung zu treffen ist immer noch besser, als gar keine! Wer hinter seinem Entschluss auszumisten und wegzuwerfen steht, der braucht auch keine Angst davor zu haben, es nachher zu bereuen. Außerdem stehen alte Dinge oft auch für alte Wertvorstellungen – mit neuen, wohlüberlegten und wenigen (!) Gegenständen können auch neue Werte ins Leben einziehen. Fortschritt ist nur mit dem Abwerfen von altem Ballast zu erreichen.

Wie miste ich aus

Ich finde es wichtig, nicht gleich die ganze Wohnung auf den Kopf zu stellen. Dann wird alles sehr schnell unübersichtlich, und das Chaos ist noch größer als zuvor. Wenn man sich jeden Tag einen anderen Bereich der Wohnung vornimmt, dann sieht man schneller Erfolge und kann es auch mehr genießen. Jeder Teil des Wohnbereiches soll auch nach dem Entrümpeln neu erspürt werden, denn die Energie verändert sich dadurch enorm!

Viele empfehlen beim Ausmisten drei Kisten anzulegen: behalten, wegwerfen und vielleicht. Ich arbeite aber grundsätzlich nur mit den ersten beiden Kisten. Die Vielleicht-Kiste ist immer auch die Wegwerfkiste, aber man hat sich noch nicht dazu entschlossen. Auch in einem halben Jahr wird diese Kiste noch immer ein großes Fragezeichen auslösen, und daher ist es gleich besser, man trennt sich von diesen Dingen. Das stärkt die Entschlusskraft und es steht nicht wieder für Monate unnötiges Gerümpel herum!

Um Nachhaltigkeit zu leben finde ich es auch wichtig, nicht einfach die Dinge wegzuwerfen, die ich nicht mehr brauche (außer sie sind kaputt oder defekt und nicht mehr reparabel). Manchmal gibt es die Möglichkeit das Entsorgte für einen guten Zweck zu spenden. Auch ein Flohmarkt bietet sich an – entweder mietet man sich einen Stand oder macht gleich einen privaten Flohmarkt. So macht das Entrümpeln noch mehr Spaß – denn am Ende schaut vielleicht sogar noch der eine oder andere Euro dabei heraus! Eine ganz tolle Idee ist auch ein Abend mit Freunden zu organisieren, in der jeder das mitnimmt, das noch gut zu gebrauchen ist, aber nicht mehr verwendet wird. Auf einem großen Wühltisch werden diese Dinge gesammelt, und jeder kann sich die Sachen durchsehen, ob er etwas davon haben möchte. Der Rest, der übrig bleibt, kann dann im Anschluss gespendet werden!

Miste aus um deine Seele zu erleichtern!

Besonders heutzutage, in der man immer mehr, immer billiger haben kann, ist es wichtig, übersichtlich mit Gegenständen umzugehen. Das erleichtert einerseits die Seele und ist auch für unsere Umwelt schonender. Weniger ist mehr – weniger Müll, weniger unnötiges Geld-Ausgeben, weniger benötigter Stauraum, weniger Ablenkung. Wer mit wenig auskommt, ist nicht nur glücklicher und zufriedener – er weiß auch, dass die Oberflächlichkeit unserer Konsumgesellschaft nicht der Weisheit letzter Schluss ist. In der Natur wird alles bis zum letzten Rest aufgebraucht, und es gibt keinen Müll – davon können wir lernen. Im Grunde ist jeder Gegenstand, der Müll produziert einer zu viel!

Pilgern – der Weg zu sich selbst

Pilgern – der Weg zu sich selbst

Pilgern - der Weg zu sich selbst
Pilgern – der Weg zu sich selbst

In der ersten Juliwoche war es soweit: ich bin den Via Sacra Pilgerweg von Graz (Mariatrost) bis zur Basilika von Mariazell gegangen. Als gebürtige Grazerin, aber seit dem vierten Lebensjahr in Wien aufgewachsen, war es ein Herzenswunsch von mir, meine Heimat richtig kennen zu lernen. Vier Tage voller neuer Eindrücke, wunderschöner Natur, interessanter Menschen und vieler Blasen an den Füßen. Zu pilgern bedeutet, sich auf einen Weg zu begeben (am Ende ist meist ein heiliger Ort), um sich selbst zu finden. Und genauso ist es auch.

Vorbereitung für Pilgern

Ich bin alleine gegangen, weil mir meine Wanderpartnerin berufsbedingt leider absagen musste. Da ich wusste, dass ich diesen Weg einfach gehen muss, habe ich mich dann dafür entschieden, alleine mein Glück zu versuchen. Und es war im Nachhinein betrachtet die richtige Entscheidung! Alleine zu gehen bedeutet, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen, für fremde Menschen viel offener zu sein und die Chance zu bekommen den ewigen Gedankenkreislauf zu durchbrechen. Aber dazu später mehr!

Die Vorbereitung aufs Pilgern ist eher praktischer Natur: man setzt sich mit dem Weg auseinander, besorgt Kartenmaterial, untersucht seine Ausrüstung und durchdenkt seine Packliste. Viele Pilger lassen sich das Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft bringen, um nicht so viel mittragen zu müssen – ich aber wollte ungebunden sein und absolut minimalistisch unterwegs sein. Ich habe mich eigentlich nur auf mein Gewand (ein Wandergewand, das notfalls gewaschen werden kann, und Kleidung für die Unterkunft), Erste-Hilfe-Tasche, kleines Kosmetiktascherl, Notfall-Powerriegel, Wanderbuch und ein paar kleine nützliche Dinge wie Handyladekabel oder Schweizer Taschenmesser beschränkt. Mein Rucksack hatte dann sechs Kilo, und diese waren sehr leicht zu tragen!

Tag 1 – der Tag der Irrungen und Wirrungen

Am Sonntag ging es von der Kirche Mariatrost in Graz los. Der Abschied von meinen Liebsten ist mir dann doch schwerer gefallen, als ich dachte. Aber wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann ziehe ich es auch durch. Die Route ging dann über den Schöckl nach Passail – also insgesamt an die 31km. In meinem Heimatland unterwegs, fühlte ich mich absolut geborgen und gut aufgehoben. Obwohl ich oft kilometerlang ganz alleine in unberührter Natur wanderte, hatte ich nie Angst oder ein unwohles Gefühl.

Kirche Mariatrost in Graz
Kirche Mariatrost in Graz
Blick vom Schöckl
Blick vom Schöckl

Die Strecke war, wie jeden Tag, einfach traumhaft schön, aber leider bin ich mich oft vergangen, war unsicher wie die Strecke weitergeht und habe so sicher an die 5km Leerstrecke zusätzlich hinter mich gebracht. Ich glaube, dass ich diesen ersten Tag brauchte, um am Weg anzukommen und ihm zu vertrauen. Die ersten Blasen haben sich gebildet, aber schlussendlich bin ich dann doch in Passail und in meiner ersten Unterkunft angekommen. Beim Knödelwirt fühlte ich mich sehr herzlich aufgenommen und das Essen war eine Wucht!

Tag 2 – der lange Marsch der Läuterung

Ich wusste schon bei meiner Streckenplanung, dass der zweite Tag sehr anstrengend sein wird. Denn auf der Schanz ist leider jeden Montag Ruhetag, und ich musste bis zur Stanglalm weitergehen – insgesamt 41km. Der Streckenabschnitt war traumhaft und der Weg über die Sommeralm, Strassegg und Fürstkogel atemberaubend. Auf der Sommeralm begegnete ich einem 80jährigen Wanderer, der um einiges sicherer und schneller unterwegs war als ich! Er gab mir viele Tipps für den Weg nach Mariazell und war auch der erste von vielen, der meinen geplanten Weg über den Hundskopf am dritten Tag eher kritisch betrachtete.

Blick von der Sommeralm
Blick von der Sommeralm
Erfrischung am Wegrand
Erfrischung am Wegrand

Je länger ich ging, je erschöpfter ich wurde und je mehr Blasen an meinen Füßen entstanden, umso mehr kam ich in einen fast meditativen Zustand. Die Wegmarkierungen nahm ich nur mehr sehr entfernt wahr, denn ich wusste instinktiv wie ich weitergehen musste. Der letzte Abschnitt von der Schanz zur Stanglalm war schon sehr schmerzhaft und ich war auch schon sehr müde. Als ich dann endlich die Almhütte erblickte, wusste ich, dass ich nie alleine war und bedankte mich sehr demütig bei der Unterstützung am Weg! Die Wirtin auf der Alm zollte mir großen Respekt für meinen Marsch, und dass ich ihn so gut geschafft hatte – das war an diesem Tag Balsam für meine Seele!

Tag 3 – nur wer auch nachgeben kann, kommt voran

Auch die Wirtin der Stanglalm, mit der ich mich abends noch lange unterhielt, riet mir nicht über den Hundskopf zu gehen, denn dort sei fast niemand unterwegs, man hat keinen Empfang und schön sei die Strecke auch nicht. Zum Frühstück gesellte sich dann noch ein Wanderer, der ihre Bedenken ebenfalls bekräftigte. Eigentlich wollte ich den ganzen Weg gehen, und wer mich kennt, weiß, dass ich mir Schwäche kaum eingestehen kann. Aber ich sah es als ein Zeichen von oben, dass mir drei Personen unabhängig voneinander davon abrieten. Da ich wusste, dass ich 13km neben der Bundesstraße (das ist die Alternative des Hundskopfes) nach dem Gewaltmarsch des Vortages nicht schaffen konnte, aber auch nicht wollte, entschied ich mich diesen Asphaltabschnitt mit dem Pilgertaxi hinter mich zu bringen. Der Wanderer der Stanglalm begleitete mich noch auf dem Weg nach Mitterdorf, führte mit mir sehr interessante Gespräche über Gott und die Welt und brachte mich dann auch noch, unten angekommen mit dem Auto zur Apotheke. Denn meine Blasenpflaster waren mir ausgegangen und ich konnte kaum mehr gehen. Frisch ausgestattet mit Pflaster rief ich dann das Taxi. Nach mehr als zwei Tagen zu Fuß unterwegs, kam mir die Autofahrt wie eine Hochgeschwindigkeitsfahrt vor. Als ich die Asphaltstraße in der prallen Sonne neben mir hinweg sausen sah, wusste ich, dass ich wieder die richtige Entscheidung getroffen hatte, und dankte wieder einmal demütig für die vielen Hinweise in die richtige Richtung. Die Fahrt und das Gespräch mit der Taxifahrerin waren wieder sehr nett, und ich kam immer mehr zur Überzeugung, dass die Steirer mit ihrem Land eng verbunden sind, und ich von dieser vollkommen natürlichen Einstellung zu Land und Leute nur lernen konnte.

Blick auf die Hohe Veitsch
Blick auf die Hohe Veitsch
Blick auf den Hochschwab
Blick auf den Hochschwab

Der Weg von der Brunnalm, über die Rotsohlalm zum Niederalplpass an der Veitsch vorbei war herrlich und ich fühlte mich wie so oft einfach zu Hause. Dieser Wandertag war um einiges kürzer als der Vortag, und die Wanderung fühlte sich für mich fast entspannend an. Das gute Essen, das bequeme Bett und die heiße Dusche im Plodererhof waren der krönende Abschluss eines fast perfekten Tages.

Tag 4 – ankommen bei sich selbst

Am letzten Tag führte mich mein Weg über den Herrenboden, vorbei an Mooshuben nach Mariazell. Ich hatte bereits am Vorabend eine nette steirische Familie kennengelernt, die ebenfalls nach Mariazell ging und wir trafen uns am letzten Tag immer wieder am Weg und gingen, interessante Gespräche führend, oft zusammen. Die Alm am Herrenboden war menschen- aber nicht küheleer, unberührt und atemberaubend. Der Duft der Alm, der weiche Almwiesenboden und die warme Sonne am Himmel krönten den letzten Tag und ich fühlte mich so wohl wie nicht oft in meinem Leben. Am liebsten wäre ich ewig hier geblieben, aber ich wusste, dass mein Ziel woanders lag.

Auf dem Herrenboden
Auf dem Herrenboden

Wegmarkierungen suchte ich eigentlich gar nicht mehr, sondern folgte fast ausschließlich meinem Instinkt, die Füße schmerzten zwar, aber ich bemerkte es fast nicht mehr und ich wusste wie so oft, dass ich nie alleine war. Geführt und angeleitet ging ich den letzten Tag, immer wissend, dass ich die richtigen Erfahrungen zur richtigen Zeit machen werde. Dieses Urvertrauen, das sich in den vier Tagen kontinuierlich aufgebaut hatte, machte mich so ruhig und in mir ruhend, dass ich als völlig neuer Mensch aus diesem Pilgerweg hervorgegangen bin!

Grüß Gott in Mariazell
Grüß Gott in Mariazell
Basilika von Mariazell
Basilika von Mariazell

Schneller als gedacht erreichte ich um die Mittagszeit Mariazell, und obwohl ich vom Anblick der Basilika sehr berührt war, wusste ich, dass der Weg das Ziel war. Die Kirche ist zwar der letzte Abschnitt des Wegs, aber sicher nicht der spirituellste. Da ich unter der Woche in Mariazell ankam, blieb ich von den Menschenmassen verschont, aber das Geschäft mit dem Glauben treibt an Pilgerorten doch schon manch seltsame Blüten! Trotzdem ist der Ort wunderschön, beseelt vom Glauben der Menschen und umringt von traumhaften Bergen. Endlich am Ziel, stehe ich nun doch erst am Anfang!

Nach dem Pilgern ist vor dem Pilgern

Obwohl ich während der Pilgerreise meinen Entschluss verwünscht, meinen Verstand angezweifelt und mir geschworen habe nie wieder so weit zu wandern, bin ich nun noch begeisterter als vorher … und ich plane schon meine nächste Pilgerung. Ich werde das nächste Mal direkt von mir zuhause weggehen, wie es eigentlich seit Urzeiten gemacht wird. Der Weg vom Waldviertel nach Mariazell wird weiter sein und ich habe noch mehr Zeit zum Nachdenken und Ankommen. Und wer weiß, vielleicht wartet der Jakobsweg in der Zukunft auf mich!

Über die letzten wundervollen Tage nachdenkend, weiß ich nun, dass ich immer darauf vertrauen kann, dass ich nie alleine bin. Meine Entscheidungen darf und soll ich sogar aus dem Bauch und dem Herzen heraus treffen, und mein ewig zweifelnder Verstand darf sich nun noch öfter als vorher eine verdiente Auszeit nehmen! Wer mit sich und seiner Umgebung im Reinen ist, nicht immer kämpft, sondern annimmt, vertraut und nicht zweifelt, geht und nicht immer fährt, wird ein rundum zufriedener Mensch sein. Pilgern um bei sich selbst anzukommen, um das Göttliche in allem um sich zu sehen und in Liebe anzunehmen ist eine der wertvollsten Erfahrungen im Leben eines Menschen!

CBD-Öl aus Hanf – von der Schulmedizin verschmäht

CBD-Öl aus Hanf – von der Schulmedizin verschmäht

CBD-Öl aus Hanf – von der Schulmedizin verschmäht
CBD-Öl aus Hanf – von der Schulmedizin verschmäht

Ich hatte die letzten Wochen das große Glück, dass ich CBD-Öl ausprobieren durfte (biocbd.de) und möchte euch natürlich meine Testergebnisse nicht vorenthalten! Wie sicher viele von euch wissen, werden medizinische Hanfprodukte von der Schulmedizin leider noch immer missachtet, obwohl es bereits viele beachtliche Studienergebnisse gibt. Hanf hat noch immer dieses Drogen-Klischee, von welchem es sich bis heute noch nicht lösen konnte. Begeistert von meinen eigenen Versuchen hoffe ich natürlich, dass sich das bald ändert!

Was ist CBD-Öl

Das Hanfextrakt für das CBD-Öl wird aus der Blüte der Hanfpflanze gewonnen und mit einem hochwertigen Öl verdünnt. Der Wirkstoff CBD wird aus Pflanzen gewonnen, die einen sehr geringen Anteil an THC haben, das für seine berauschende Wirkung bekannt ist. Meine Tropfen haben einen THC-Gehalt von unter 0,2%, und fallen daher nicht unter das Betäubungsmittelgesetz und können bedenkenlos eingenommen werden. Das CBD wiederum ist ein Cannabidiol, das für seine entzündungshemmende, beruhigende, schmerzlindernde, angstlösende und entkrampfende Wirkung bekannt ist.

Unser Körper kann auch selbst Cannabinoide herstellen, sogenannte Endocannabinoide. Diese körpereigenen Stoffe sind für die Regulierung des Schlafes, für das Schmerzempfinden und für das Immunsystem verantwortlich. Genau aus diesem Grund wirkt auch das CBD-Öl so gut: der Körper kann es aufgrund der Ähnlichkeit sehr gut verarbeiten. Wie genau das CBD jedoch in den Körper eingreift ist noch nicht ganz geklärt, jedoch weisen mehrere Studien darauf hin, dass dieser Stoff sehr effektiv wirkt.

Wogegen hilft CBD-Öl

Die Wirkung auf den Schlaf und unser Nervensystem ist aufgrund der Tatsache, dass es sich um eine Hanfpflanze handelt nachvollziehbar, aber das CBD-Öl kann noch viel mehr:

  • Schmerzen: aus Studien ist bekannt, dass CBD direkt die Schmerzrezeptoren beeinflusst und daher effektiv gegen Schmerzen hilft.
  • Gelenksbeschwerden: CBD lindert Entzündungen in den Gelenken (Rheuma, Arthrose) und wirkt daher auch schmerzstillend.
  • Multiple Sklerose: die Muskelkrämpfe, die bei MS auftreten können, werden gelindert und damit auch die Schmerzen.
  • Chemotherapie: CBD kann die starken Nebenwirkungen einer Chemotherapie abdämpfen und damit die Lebensqualität wieder erhöhen.
  • Krebs: laut Untersuchungen ist CBD in der Lage das Wachstum von Krebszellen zu hemmen. Außerdem wirkt es lindernd gegen Ängste und Depressionen im Zusammenhang mit der Erkrankung. Leider gibt es noch keine klinischen Studien dazu, aber viele Krebspatienten greifen immer öfter zu CBD-Öl!
  • Psychosen: CBD wirkt antipsychotisch und kann bei Wahnvorstellungen, Angstzustände und Halluzinationen helfen.

Meine Erfahrungen mit dem CBD-Öl

Ich habe das Bio-Öl etwa vier Wochen getestet und war sehr erstaunt über die Wirkung. Das CBD wirkte auf viele Bereiche, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet hatte. Die Einnahme gestaltet sich sehr einfach: man gibt direkt auf die Mundschleimhaut 3 – 5 Tropfen, einmal oder zweimal täglich. Die genaue Dosierung hängt vom jeweiligen Menschen ab, und man tastet sich am besten vorsichtig an die optimale Menge heran. Ich habe drei Tropfen einmal am Tag vor dem Schlafengehen genommen. Da die Tropfen sehr stark schmecken und auch einen scharfen Beigeschmack haben, musste ich meist Wasser nachtrinken.

Zuerst fiel mir auf, dass ich sehr tief schlafen konnte, aber trotzdem einen traumreichen und erholsamen Schlaf hatte. In der Früh war ich aus diesem Grund viel ausgeruhter und fitter. Die Gedankenkarusselle, die sich oft (besonders bei Müttern) vor dem Schlafengehen einstellen, waren völlig verschwunden und ich konnte sofort und gut einschlafen. Ich hatte das Gefühl einfach das Beste aus meinem Schlaf herauszuholen. Da man von den Tropfen sehr ruhig und etwas schläfrig wird, habe ich die Einnahme in der Früh gestoppt – mir fehlte in meiner Arbeit am Vormittag einfach der Biss :-).

Ich habe sehr selten Kopfschmerzen, aber wenn, dann heftig. Aus diesem Grund musste ich an einem Tag von der Arbeit nach Hause gehen. Zuerst dachte ich gar nicht an mein CBD-Öl, aber da ich wegen der hämmernden Schmerzen auch nicht schlafen konnte, nahm ich sie eigentlich aus diesem Grund ein. Nach etwa 10 Minuten war der Schmerz völlig verschwunden! Ich war sehr erstaunt darüber, und konnte endlich schlafen.

Mein Hautbild verbesserte sich stark. Obwohl ich keine Pickel habe, neige ich zu unreiner Haut mit verstopften Poren. Nach etwa einer Woche Einnahme fiel mir auf, dass meine Hautporen immer kleiner und schöner wurden. Entzündete Pickel, die oft hormonell bedingt in der zweiten Zyklushälfte auftauchen können, kamen erst gar nicht.

Aber das Allerbeste war, und damit habe ich überhaupt nicht gerechnet, dass mein leichter Tinnitus verschwunden ist! Ich höre ihn eigentlich nur, wenn ich am Abend im Bett liege und es völlig ruhig ist – und seit der Einnahme wurde er immer leiser, bis er völlig verschwand! Nach dem Absetzen kam er zwar ganz leise wieder, aber ich muss schon ganz genau hinhören, damit ich ihn noch bemerke.

Alles in allem bin ich begeistert von der Wirkung des CBD-Öls! Man wird ruhiger, ausgeglichener, ausgeschlafener und auch körperliche Wehwehchen verschwinden. Da man mit Studien zum CBD noch ganz am Anfang steht, weiß die Medizin noch gar nicht genau, gegen welche Beschwerden das CBD-Öl wirklich hilft. Auch wird es leider noch immer nach wie vor von den meisten Medizinern verschmäht, weil keine große Pharmamaschinerie dahintersteht. Bei chronischen Erkrankungen, die die Lebensqualität massiv einschränken, ist ein Versuch auf jeden Fall aus der Eigenverantwortung für seinen Körper zu empfehlen. Vielleicht finden sich noch andere erstaunliche Wirkungen!

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