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Tag: Sport

Die sehr wichtige Rolle des Sports für ein langes und gesundes Leben

Die sehr wichtige Rolle des Sports für ein langes und gesundes Leben

Seit ich denken kann, war Sport für mich eine Art Qual. Als ich noch ganz klein war, gehörte ich auf dem Spielplatz nicht gerade zu den Mutigsten, und die vorsichtige Art meiner Mutter – die mich ständig vor jeder möglichen Gefahr warnte – war auch keine große Hilfe. In der Schule war ich im Sport wirklich ein Versager. Bei Ballspielen wurde ich als Letzte gewählt, und alle Sportgeräte kamen mir furchtbar gefährlich vor. Ich habe mich immer für meine schlechten sportlichen Fähigkeiten geschämt. Als ich älter wurde, wurde ich zwar ehrgeiziger und versuchte, mehr Sport zu treiben, aber das waren eher kleine „Hurrikans“, die nach ein paar Tagen wieder verschwanden.

Ihr seht also: Ich bin wirklich kein Fitness-Fan – eher das Gegenteil, wenn ich ehrlich bin. Aber in den letzten Wochen habe ich immer wieder von Studien gelesen, die zeigen, dass Sport tatsächlich eines der wichtigsten Dinge ist, die man tun kann, um lange und gesund zu leben. Und nein, ich meine nicht dieses „Na ja, Sport ist gesund“, das jeder kennt und das trotzdem kaum jemand wirklich umsetzt – außer vielleicht die übermotivierten Fitness-Influencer auf Instagram. Ich meine es wirklich ernst: Sport ist essenziell, wenn man im Alter seine Einkaufstaschen noch selbst nach Hause tragen möchte, geistig fit bleiben will und die letzten Jahrzehnte seines Lebens bewusst erleben möchte. Warum ist das so?

Unsere Muskeln sind kleine Wunderwerke

Studien zeigen, dass unsere Muskeln nicht nur ein bisschen „Fleisch“ sind, das uns ermöglicht, uns zu bewegen. Nein, unsere Muskeln sind eine Art endokrines Organ, das weit mehr tut, als uns beim Bewegen oder Heben zu helfen. Sie produzieren Hormone, die unser Immunsystem unterstützen. Sie beeinflussen unsere Stimmung – oft stärker, als wir denken. Und sie helfen dabei, den Zucker, den wir täglich zu uns nehmen, zu regulieren. Um es auf den Punkt zu bringen: Unsere Muskeln gehören zu den wichtigsten Bestandteilen unseres Körpers, und je mehr gesunde Muskelmasse wir haben, desto gesünder bleiben wir. Und nein, ich spreche hier nicht von Bodybuildern mit übertrieben großen Muskeln, sondern von Muskeln, die man oft gar nicht sieht.

Dein ganzer Körper besteht aus Muskeln – ohne sie kannst du nichts tun. Und um tiefer in dieses Thema einzusteigen, hier ein paar verblüffende Fakten über Muskeln:

  • Unsere Skelettmuskulatur ist eines der größten endokrinen Organe im Körper.
  • Wenn du deine Muskeln bewegst, setzen sie Myokine frei, die wichtige Funktionen im Körper erfüllen.
  • Myokine verbessern deine Insulinsensitivität und können Diabetes vorbeugen.
  • Das Myokin Interleukin-6 hilft, stille Entzündungen zu reduzieren, die eine der Hauptursachen für viele Erkrankungen sind.
  • Irisin und BDNF, ebenfalls Myokine, steigern deine Gehirnfunktion, verbessern dein Gedächtnis und schützen vor neurodegenerativen Erkrankungen.
  • Myokine steuern die Kommunikation zwischen den Organen, schützen sie und helfen, Aminosäuren in Stresssituationen bereitzustellen.
  • Muskeln regulieren die Körpertemperatur deutlich besser als Fett.
  • Deine Muskeln sind deine eigene kleine „Hausapotheke“, deren Heilkräfte erst freigesetzt werden, wenn du sie nutzt.

Du siehst: Deine Muskeln sind viel mehr, als wir lange Zeit gedacht haben. Die neuesten Studien liefern faszinierende Erkenntnisse, und wir lernen jeden Tag mehr dazu. Aber was können wir konkret tun, um all diese Vorteile zu nutzen? Müssen wir dreimal pro Woche ins Fitnessstudio gehen? Reicht das aus? Oder müssen wir sprichwörtlich um unser Leben rennen? Die aktuellen Studien zeigen auch, welche Bewegungsformen besonders hilfreich sind, um unser Leben zu verlängern und unsere Lebensqualität zu verbessern.

Bewegung ist Leben

Wenn man älter wird, ist es entscheidend, die eigene Muskelmasse zu erhalten. Muskelschwund ist tatsächlich eines der größten Risiken, wenn es um Langlebigkeit geht. Um die Muskulatur zu erhalten, führt kein Weg am Krafttraining vorbei. Die Sache ist einfach: Wenn du deine Muskeln nutzt, bleiben sie dir erhalten. Wenn du jedoch träge wirst und zum Stubenhocker wirst, bewegst du dich Schritt für Schritt in Richtung deines ganz persönlichen Rollators. Ich weiß, Krafttraining ist nicht unbedingt die attraktivste Form der Bewegung – mir geht es ehrlich gesagt genauso. Aber ohne Training verliert man jedes Jahr etwa 3 bis 8 Prozent seiner Muskelmasse.

Der erste Schritt ist also, ein- bis zweimal pro Woche Krafttraining in den Alltag zu integrieren. Das kann aus Übungen mit dem eigenen Körpergewicht bestehen oder aus Training mit Widerstandsbändern – was übrigens richtig Spaß machen kann. Auch klassisches Krafttraining mit Gewichten ist eine sehr gute Möglichkeit, die Muskelmasse zu erhalten.

Kardiotraining ist der zweite Schritt auf deinem Weg zu einem langen und gesunden Leben. Laufen, Radfahren, Schwimmen oder zügiges Gehen sind hervorragende Möglichkeiten, deine Herzgesundheit zu stärken und deine VO₂max zu erhöhen. Und was bedeutet das genau? Vereinfacht gesagt beschreibt sie die Fähigkeit deines Körpers, Sauerstoff aufzunehmen und zu verwerten. Und ja, du ahnst es schon: Je höher deine VO₂max, desto besser. Ausdauertraining sollte idealerweise mindestens zweimal pro Woche stattfinden.

Und das letzte Puzzleteil ist die Beweglichkeit. Yoga, Pilates oder gezieltes Mobility-Training helfen dir, nicht nur deine Flexibilität zu erhalten, sondern auch deine Faszien gesund und geschmeidig zu halten – ein oft unterschätzter, aber sehr wichtiger Faktor für deine Gesundheit.

Hier hast du ihn – deinen Fahrplan für eine gesunde Zukunft, in der du deine Einkaufstaschen selbst tragen kannst.

Wie wir sehen, spielen Sport und Beweglichkeit eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden und unser Älterwerden. Je länger die Wissenschaft unsere Muskeln erforscht, desto klarer wird, wie wichtig es ist, sich zu bewegen, zu trainieren und aktiv zu bleiben. Es geht dabei nicht um das Sportbild der 80er-Jahre mit seinen übertriebenen Fitnessvideos, und auch nicht um die Welt der Instagram-Influencer – es geht um etwas viel Grundlegenderes. Bewegung ist ein Schlüssel zur Langlebigkeit. Sport ist kein Hobby, sondern ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Wenn du aufhörst, dein Training als lästige Pflicht zu sehen, und beginnst, Bewegung ganz selbstverständlich in deinen Alltag zu integrieren – so wie das Zähneputzen –, dann stellt sich die Frage nach „Sport – ja oder nein“ gar nicht mehr. Dann wird Bewegung zu deinem persönlichen Zugang zu einem tieferen, ganzheitlichen Verständnis deines Körpers.

CDL und DMSO bei Borreliose – wie geht es mir ein Jahr später?!

CDL und DMSO bei Borreliose – wie geht es mir ein Jahr später?!

CDL und DMSO bei Borreliose
CDL und DMSO bei Borreliose

Es ist kaum zu glauben, dass mein ursprünglicher Bericht über CDL und DMSO bei Borreliose (siehe hier) schon wieder fast ein Jahr her ist. Seitdem ist doch einiges passiert, und da ich schon mehrmals gefragt wurde wie es mir heute geht, kommt hier mein Nachbericht. Eines vorweg – die Einnahme von CDL und DMSO war mein Durchbruch und ich bin bis heute *aufholzklopf* beschwerde- und symptomfrei. Dennoch schaue ich weiterhin sehr auf meine Gesundheit und überlasse sie nicht dem Zufall 😉 Doch erst einmal der Reihe nach…

Einnahme von CDL und DMSO nach dem Protokoll bei Borreliose

Wie bereits berichtet habe ich mit einer groben Putzkur gegen die Borrelien angefangen:

Man beginnt mit einem Milliliter CDL dreimal täglich vermischt mit einem Milliliter DMSO in etwa 150 ml Wasser vermengt. Da das Mittel auch gut über die Mundschleimhaut aufgenommen werden soll, habe ich es die ersten Tage zuerst gespült und dann erst hinuntergeschluckt. Man steigert sich im Laufe der Woche auf insgesamt 4ml dreimal täglich vermengt mit einem Milliliter DMSO vermengt in Wasser. Nach einer Woche soll dann der Körper grob gereinigt sein.

Danach bin ich auf die wöchentliche Einnahme umgestiegen und zwar für etwa drei Monate:

Einmal in der Woche wird in der Früh auf nüchternen Magen alle halben Stunden 3ml CDL und 1ml DMSO in Wasser vermengt drei Stunden lang eingenommen. Damit soll der Körper für drei Stunden mit dem Mittel geflutet werden und die akuten Beschwerden beenden. CDL wirkt nur etwa eine halbe Stunde, danach zerfällt es im Körper zu ungiftigen Stoffen, unter anderem Salz. Danach braucht der Körper wieder Erholung.

Die Symptome der Borreliose wurden bei mir immer weniger und schwächer und nach schließlich drei Monaten habe ich auch mit dieser Einnahme aufgehört – bis heute. Das heißt ich bin etwa ein halbes Jahr beschwerde- und symptomfrei. Ich habe weder Nerven- oder Gelenksschmerzen, keinen Nebel im Kopf, keine Erschöpfung mehr und auch meiner Verdauung geht es um einiges besser. Außerdem treten keine Schwellung oder Wanderröte mehr auf, mein Tinnitus ist fast weg und die typischen Grippesymptome hatte ich seitdem nur einmal – und da war es wirklich ein grippaler Infekt!

Unterstützung des Immunsystems bei Borreliose

Um mein Immunsystem weiterhin gut zu unterstützen, haben sich bei mir seitdem einige Mittel durchgesetzt, die ich nun seit mehr als einem halben Jahr immer abwechsle. Ich nehme immer von Montag bis Freitag in der ersten Woche jeden Morgen 5 Tropfen Jod (weitere Infos dazu – siehe hier) in etwas Traubensaft. Dazu nehme ich noch Selen, einen Vitamin B-Komplex und Magnesium. In der zweiten Woche steige ich auf Balsamterpentinöl um (weitere Infos dazu – siehe hier) und nehme 20 Tropfen jeden Morgen auf einen Esslöffel Rohrzucker. In dieser Woche nehme ich abends Heilerde oder Zeolith um die abgetöteten Bakterien oder Parasiten „aufzusaugen“. Und in der dritten Woche nehme ich jeden Morgen einen Teelöffel Natron (weitere Infos dazu – siehe hier) auf nüchternen Magen. Am Samstag und Sonntag hat mein Körper Pause und ich nehme gar nichts ein. Mir geht es mit diesem Einnahmeprogramm richtig gut und ich werde es sicher noch einige Zeit beibehalten.

Ernährung, Bewegung und Schlaf bei Borreliose

Immer wieder baue ich kleine Fastenkuren ein – lasse Fleisch und Zucker weg, esse nur Obst und Gemüse oder faste gleich 5 Tage lang. Das unterstützt auch das Immunsystem hervorragend, weil das Verdauungssystem entlastet wird und besser arbeiten kann – denn die Gesundheit sitzt im Darm! Damit ich abgehärtet bin, versuche ich so oft wie möglich an die frische Luft zu kommen, gehe viel spazieren und laufen. Außerdem mache ich einmal wöchentlich Yoga und Qigong. Ich schaue des Weiteren, dass ich unter der Woche um 22 Uhr im Bett bin und 8 Stunden Schlaf bekomme. Außerdem höre ich sehr auf meinen Körper – bin ich müde, gönne ich mir ein kleines Nachmittagsschläfchen!

Seelische Pflege bei Borreliose

Ich kann es gar nicht oft genug sagen, aber die Seelenpflege und Schattenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil zur Gesundheit, besonders bei Borreliose! Der Mangel an Grenzen, die Unfähigkeit Nein zu sagen und der offene Einlass von Dingen oder Menschen, die nicht guttun, sind Ursache Nummer eins bei Borreliose. Ich betrachte mittlerweile die Borreliose als meinen Freund, denn sie hat mir gezeigt was ich ändern muss. Meine Offenheit anderen gegenüber, meine Hochsensibilität aber auch meine Hilfsbereitschaft sind gute Eigenschaften, aber ich muss genauso einen Schutzpanzer entwickeln, der mich vor zu viel Energieraub schützt. Ich darf Nein sagen und muss kein schlechtes Gewissen haben – dafür brauche ich auch keine Ausreden mehr, wie die schlechte Gesundheit. Außerdem habe ich keine Angst mehr vor dieser Krankheit, denn ich weiß, dass meine Gesundheit nur in meiner Hand liegt und ich habe die Macht darüber. Das ist ein gutes Gefühl!

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