Entgiftung – der ganzheitliche Weg

Entgiftung – der ganzheitliche Weg

Entgiftung - der ganzheitliche Weg
Entgiftung – der ganzheitliche Weg

Die Entgiftung, Entschlackung oder Detox bezeichnet ein alternativmedizinisches Verfahren, wobei Giftstoffe und Stoffwechselabfallprodukte ausgeschieden werden, und damit den Körper nicht mehr belasten können. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf den Darm, die Leber und die Nieren gelegt, denn besonders in diesen Organen sammelt sich der meiste Dreck. Schulmedizinisch sind diese Verfahren nicht bewiesen und werden auch nicht durchgeführt – wer aber einmal einen Einlauf gemacht hat, spürt wie die Leerung des Darmes für Wohlbefinden und Gesundheit beitragen kann.

Ich habe viele Entgiftungskuren gemacht, und habe mich nach jeder Kur besser gefühlt – viele chronische Beschwerden sind zurückgegangen wie Gastritis, immer wiederkehrende Blasenentzündungen, Anginen, unreine Haut, Zuckersucht und vieles mehr. Aus diesem Grund kann ich eine ganzheitliche Entgiftung nur empfehlen. Dieser Artikel wird einmal die Basics beschreiben und die darauffolgenden Wochen möchte ich mehr auf die einzelnen Verfahren eingehen!

Die Geschichte der Entgiftung

Die Ansicht, dass der Körper im Laufe seines Lebens Giftstoffe ansammelt, die er ohne Hilfsmittel nicht immer loswerden kann, ist bereits im Ayurveda ab 500 vor Christus belegt. In dieser Hinsicht waren uns die Bewohner des asiatischen Raumes überlegen, aber auch im arabischen Raum war die Tradition der Wasch- und Schwitzhäuser weit verbreitet. In Europa gab es vor der Zeit der Hexenverfolgungen viele Örtlichkeiten zum Waschen und Schwitzen, jedoch wurden diese bald zurückgedrängt und das Waschen bekam einen anrüchigen Ruf.

Die Medizin in Europa hat in ihren Anfängen versucht mittels Aderlässen, Schröpfen und Blasenpflaster Gifte aus dem Körper zu entfernen um die Krankheit zu bekämpfen. Dabei wurde aber oft der Körper des Kranken noch mehr geschwächt. Der Begriff der Entgiftung wie wir ihn heute kennen geht aber auf das 19. Jahrhundert zurück. Otto Buchinger und Sebastian Kneipp galten hierbei als Vorreiter – ein überliefertes Zitat von Kneipp berichtet von der Antwort was denn die drei wichtigsten Therapieverfahren seien: „Erstens entgiften, zweitens entgiften, drittens entgiften!“

Risikohinweise zu einer Entgiftung

Besonders im Internet findet man viele spezielle Entgiftungskuren, und viele Anbieter möchten ihre Produkte möglichst teuer verkaufen. Ich habe bei meinen Kuren herausgefunden, dass eine effiziente Entgiftung nicht teuer sein muss – ganz im Gegenteil es braucht nur den Willen zum Durchhalten und etwas Wissen! Wer ein gutes Körpergefühl hat, spürt sofort was ihm guttut und welche Verfahren kontraproduktiv sind – das ist sowieso eines der wichtigsten Basics einer Entgiftung: „Höre auf deinen Körper!“

Bei Amalgamfüllungen im Mund sollte man etwas vorsichtiger vorgehen, denn Quecksilber gilt als eines der schädlichsten Schwermetalle! Wer es unkontrolliert freisetzt, aber nicht bindet, kann ernsthafte Organschäden riskieren! Aus diesem Grund sollte man bei einer Entgiftung IMMER ein Bindemittel einnehmen – denn Schwermetalle können auch über viele andere Wege in den Körper gelangen: Quecksilber durch Impfungen oder Seefisch, Aluminium durch Deos oder Cadmium, Blei, Chrom, Polonium (hochgradig radioaktiv!) und Arsen durch Zigaretten.

Ablauf einer Entgiftungskur

Während einer Kur sollte die Ernährung aus viel frischem Obst und Gemüse bestehen – Fleisch, Zucker, Milchprodukte, Eier und Weißmehl sollte man langsam streichen und damit dem Körper auch die Möglichkeit geben optimale Nährstoffe aus der Nahrung zu holen. Daneben sind 2 bis 3 Liter reines Wasser ebenfalls wichtig um die Nieren und die Blase immer gut durchzuspülen und zu entlasten, wenn Giftstoffe ausgeschieden werden. Tägliche Kräutertees sind ebenfalls hilfreich. Folgende Kräuter sind sehr förderlich für eine Entgiftung: Brennnessel, Zinnkraut, Goldrute, Birkenblätter, Gundermann, Löwenzahnblätter und –wurzel, Mariendistel und Schafgarbe.

Die Darmreinigung ist der Hauptbestandteil der Kur – mittels verdauungsfördernden Mitteln wird der Darm freigehalten und Bindemittel binden die freigewordenen Giftstoffe. Der tägliche Stuhlgang ist sehr wichtig – und sollte mittels Einläufen (falls man zur Verstopfung neigt) eingehalten werden. Da der Körper nicht nur über den Darm Giftstoffe ausscheidet, sondern auch über die Haut ist diese durch Natron- und Kernseifebäder mit anschließendem Bürsten freizuhalten. Gelegentliche Hautunreinheiten während der Entgiftung sind völlig normal!

Die Leber verrichtet während der Entgiftungskur Hochleistungen und muss dementsprechend unterstützt werden. Kräutertees erleichtern die Arbeit – besonders Löwenzahn und Mariendistel. Auch ein täglicher Leberwickel am Abend kann sehr angenehm sein. Neben der Leber sind auch die Nieren im Dauereinsatz und sollten mittels Kräutertee (Goldrute, Brennnessel, Zinnkraut) und Wasser gut gespült werden. Viel gesunder Schlaf ist für unsere Entgiftungsorgane ebenfalls eine gute Hilfe. Nach der Kur ist auf eine weiterhin gute Ernährung und eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffzufuhr zu achten!

Gesunde Ernährung
Gesunde Ernährung

Hilfsmittel bei einer Entgiftung

  • Flohsamenschalen: sie bestehen zum Hauptteil aus unverdaulichen Ballast- und Schleimstoffen und reinigen den Darm auf angenehme Art und Weise. Das Stuhlvolumen wird erhöht und Giftstoffe gebunden – siehe Artikel
  • Heilerde: neben den Mineralien, die durch die Erde aufgenommen werden, reinigt Heilerde ebenfalls den Darm. Dieses Heilmittel ist uralt und wird schon seit Menschengedenken eingenommen – siehe Artikel
  • Haferkleie: die Kleie kann ebenfalls den Darm gut entgiften und bindet angeblich sogar Schwermetalle! Ich vertrage sie sehr gut und ziehe sie vielen anderen Mitteln vor – man kann sie übers Müsli streuen oder auch mit Wasser einnehmen – siehe Artikel
  • Chlorella: diese besondere Süßwasseralge ist wichtig, wenn man Quecksilber (z.B. durch Amalgamfüllungen) ausscheiden möchte, denn sie kann Schwermetalle im Darm binden und sogar aus den Zellen freisetzen (dafür ist aber die zusätzliche Einnahme von Bärlauch und Koriander zu empfehlen). Siehe Artikel über Chlorella!
  • Natron: durch Natronbäder kann die Haut von giftigen Ablagerungen befreit werden und der Körper kann von innen wieder Schlacken ausscheiden. Siehe Artikel über Natron!
  • Kernseife: die tägliche Verwendung von Kernseife während einer Entgiftung ist für mich elementar! Denn sie entfernt alle Säuren auf der Haut und stellt wieder ein basisches Milieu her. Siehe Artikel über die Kernseife!
  • Rizinusöl: für die Leber- und Darmentgiftung sehr zu empfehlen – siehe Artikel über Rizinusöl!
  • Leberwickel: eine Wärmeflasche wird rechts am Oberbauch (seitlich am Rippenbogen) platziert und mit einer Decke fixiert – viele legen direkt an die Haut noch ein nasses warmes Tuch – dann wird gerastet. Die Leber ist durch die Erhöhung der Temperatur besser in der Lage zu entgiften!
  • Einläufe: für viele ist der Einlauf etwas Unangenehmes – wenn er richtig durchgeführt wird, keineswegs! Er entlastet sofort und kann auch dafür eingesetzt werden, einer Krankheit die Spitze zu nehmen! Alle Giftstoffe werden sofort aus dem Darm entfernt und man spürt die Erleichterung. Siehe Artikel
  • Fasten: die effektivste Art zu entgiften, denn der Körper stellt auf Eigennahrung um und setzt dadurch auch massiv Giftstoffe frei. Das Wichtigste hierbei ist es viel zu trinken und Einläufe zu machen! Siehe Artikel
  • Bürsten: um die Lymphe anzuregen ist tägliches Bürsten von unten nach oben zu empfehlen. Dabei werden die Schlacken schneller und besser abtransportiert.
  • Knoblauch: eines der besten Lebensmittel um den Darm zu entgiften, zu reinigen und zu unterstützen!
  • Schwitzen: heiße Bäder, Saunagänge oder Sport helfen dem Körper über den Schweiß Giftstoffe auszuscheiden. Eine anschließende Reinigung mit basischer Seife ist wichtig!

Über die einzelnen Hilfsmittel zur Entgiftung werde ich in den nächsten Wochen noch genauer berichten! Also dranbleiben 🙂

 

Gute Vorsätze & Wunscherfüllung

Gute Vorsätze & Wunscherfüllung

Gute Vorsätze & Wunscherfüllung
Gute Vorsätze & Wunscherfüllung

Gerade wenn das alte Jahr zu Ende geht und das neue frische Jahr bereits in den Startlöchern scharrt, besinnen sich viele darauf, was im letzten Jahr nicht geklappt hat und was im neuen Jahr besser werden soll. Wir nennen das zu Neujahr die Tradition der guten Vorsätze. Doch was hat Wunscherfüllung damit zu tun? Und wie schaffen wir es endlich durchzuhalten und unsere guten Vorsätze auch umzusetzen? Oder noch besser – wie schaffen wir es, dass es auch noch Spaß macht?

Ich nehme mir etwas vor vs. Ich wünsche mir etwas

Gemeinhin betrachten wir es als gute Vorsätze einige Kilos abzuspecken, alte Laster aufzugeben oder mehr Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen. Während Wünsche so etwas wie Gesundheit, Reichtum oder Erfolg darstellen. Aber sind diese zwei Dinge wirklich so unterschiedlich? Sind wir wirklich selber dafür verantwortlich, dass unsere guten Vorsätze auch umgesetzt werden, bei den Wünschen sind wir aber völlig machtlos? Kann es nicht sein, dass hier die gleiche Motivation nur in unterschiedlichen Gewändern vor uns steht?

In der Energetik betrachten wir uns Menschen als göttliche Wesen – denn wir alle tragen den göttlichen Funken in uns. Das, was Michelangelo in der Sixtinischen Kapelle (immerhin das Zentrum der römisch-katholischen Christen) ganz selbstverständlich in seinem Meisterwerk für die Ewigkeit festhielt, findet sich aber nicht in der Bibel. Seit der Antike hält sich dieser Glauben jedoch fest in unseren Köpfen, und auch die Kirche wird diesen Umstand nicht leugnen können.

Wenn wir aber göttliche Wesen sind, haben wir ein Prinzip in uns, das eine tiefe Verbundenheit mit Gott darstellt – das Schöpferprinzip. Wir alle erschaffen uns jeden Tag aufs Neue – wir erschaffen uns unsere Wirklichkeit. Aus diesem Grund sind wir alleine dafür verantwortlich, ob wir unsere guten Vorsätze auch umsetzen oder unsere Wünsche in Erfüllung gehen. Wir sind nicht machtlos, ganz im Gegenteil – unser Leben ist ein Produkt unserer Gedanken, unserer Worte und unserer Taten.

Wie setze ich meine guten Vorsätze in die Tat um?

Die Gehirnforschung hat herausgefunden, dass neue neuronale Verbindungen im Gehirn erst nach 10 Tagen Signale aussenden, und dass erst nach 21 Tagen wichtige synaptische Verbindungen gebildet sind. Das bedeutet für uns, dass neue Gewohnheiten frühestens nach 21 Tagen verankert sind – bis dahin müssen wir jeden Tag aktiv darauf achten, diese auch umzusetzen. Und das ist auch das Schwierige an guten Vorsätzen – man sieht noch nicht das Licht am Ende des Tunnels.

Wenn ich mir vornehme, ich esse weniger Süßes, dann bin ich vielleicht drei, vier Tage mit Feuereifer bei der Sache. Danach werde ich schon schlampiger und spätestens nach einer Woche habe ich frustriert das Handtuch geworfen. Der Körper, und noch gemeiner das Gehirn, sendet weiter das Signal aus „Gib mir Süßes, und dann geht es mir wieder gut!“. Wir kämpfen dagegen an und verlieren meist. Wenn wir uns aber aktiv vor Augen halten, dass es gerade einmal drei Wochen braucht, dass die Forderungen des Gehirns verschwinden, gibt es ein Ablaufdatum.

Um das durchzuhalten muss man sein Umfeld miteinbeziehen – erzähle jedem, was dein Vorsatz ist, klebe dir Post-its ins Badezimmer und ins WC, verschenke deine Süßigkeiten, und führe einen 3-Wochen-Kalender, an dem du jeden erfolgreichen Tag abhaken kannst. So funktioniert die Umsetzung! Aber am allerwichtigsten ist es sich nicht daran zu orientieren, was man nicht mehr möchte, sondern daran wie die Zukunft aussehen soll. Denn wenn ich mir vornehme weniger Süßes zu essen – an was denke ich da? Natürlich an Süßes! Wenn ich mir aber vornehme mehr Gesundes zu essen, dann denke ich an Gesundes! Wenn ich mir vornehme mit dem Rauchen aufzuhören, denke ich nur an Zigaretten, aber wenn ich mir vornehme meine Atemwege freizuhalten und viel gute Luft in der Natur einzuatmen, denke ich an das Positive.

Wunscherfüllung leicht gemacht

Genauso sieht es auch mit der Wunscherfüllung aus! Es ist das gleiche Prinzip als bei guten Vorsätzen! Werde dir bewusst wie dein sehnlichster Wunsch aussieht. Denke ihn so im Kopf durch als wäre er bereits in Erfüllung gegangen und bleibe mit deinen ganzen Gedanken immer dabei. Nicht ich wünsche, sondern ich habe. Das ist auch der Trick von erfolgreichen Sportlern: sie stehen oben am Skihang und stellen sich geistig vor ihrem Auge die perfekte Abfahrt vor, noch bevor sie losgefahren sind. Je stärker diese Gedanken sind, desto erfolgreicher ist der Sportler!

Und das Allerwichtigste: in den nächsten 48 Stunden musst du aktiv etwas dafür tun, und das drei Wochen durchhalten. Dann wird dein Wunsch real, denn die Verbindungen im Gehirn bilden sich neu, und werden dich dabei unterstützen deinen Wunsch in die Realität umsetzen.

Natürlich kann man besonders im Bereich der Gesundheit sagen – ich kann mich doch nicht gesund wünschen – keine Hüfte bildet sich neu nur wegen meiner Gedanken und kein Tumor wird verschwinden. FALSCH! Es ist ein Faktum, dass sich unser Körper alle sieben Jahre völlig (!) erneuert hat – jede einzelne Zelle – d.h. es gibt keinen Grund, krank zu sein, denn unser Körper ist ein Wunderwerk. Nur unser Geist steht oft im Weg und denkt uns richtig krank – und hier liegt der Schlüssel.

Die Kraft unserer Gedanken ist so stark, nur sind wir uns darüber nicht im Klaren. Wie kommt es, dass Menschen über glühende Kohlen laufen, mit ihren Händen durch Ziegel hindurch schlagen oder im Angesicht einer Bedrohung Übermenschliches leisten können? Das ist die Kraft unserer Gedanken, und wenn wir uns dessen bewusst machen, dann können wir alles schaffen, und jeden (!) Wunsch in die Realität umsetzen!

Was bedeutet das für unseren Alltag?

Gute Vorsätze werden besonders gerne zu Jahresbeginn beschlossen, aber es ist wichtig immer wieder zu hinterfragen, ob mein Leben auch so ist, wie ich es mir wünsche. Ich habe bemerkt, dass ich zufriedener bin, wenn ich auf meinen Bauch – also auf meine Gefühle – höre und meine Gedanken öfter einmal ausschalte. Das, was wir fühlen ist die Realität, die Wahrheit für uns selbst. Die Bauchentscheidungen sind fast ausnahmslos die richtigen. Immer wieder einmal den Kopf ausschalten ist deshalb eine befreiende Entscheidung! Konfuzius sagte: „Leersein ist das Fasten des Geistes“ – und das kann ich nur bestätigen!

Räuchern – ein alter Brauch, neu entdeckt

Räuchern – ein alter Brauch, neu entdeckt

Räuchern - eine alter Brauch
Räuchern – eine alter Brauch

Das Räuchern ist einer der ältesten Bräuche der Welt und Bestandteil aller Kulturen. Früher wurde den Göttern geopfert, und dafür Rauchopfer gebracht: ein Tier wurde verbrannt und damit den Göttern geopfert. Später räucherten die Menschen mit Kräutern und Harzen und verspeisten die Tiere selbst. Diese Tradition ist sehr alt, und wurde auch im neuen Testament erwähnt, als Gabe der heiligen drei Könige an Jesus. Besonders jetzt zur Weihnachtszeit besinnen sich wieder viele zurück auf die alte Tradition des Räucherns und säubern damit Haus und Hof. Doch wie funktioniert Räuchern, was bewirkt es und welche Zutaten braucht es dazu?

Die Wirkung und der Sinn des Räucherns

Obwohl ursprünglich aus der archaischen Tradition des Opferns entstanden, entdeckten die Menschen sehr bald auch die gesundheitlichen Vorteile des Räucherns. Da viele Kräuter und Harze desinfizierend und reinigend sind, war es früher ein probates Mittel um das Zimmer eines Kranken oder in einem Krankenhaus zu säubern. Dafür wurde in der christlichen Tradition natürlich der Weihrauch verwendet, jedoch auch andere Bestandteile wie die Wacholderbeere. Besonders in Seuchenzeiten wurde viel und oft geräuchert, auch um den Geruch des Todes zu überdecken.

Der Einsatz des Weihrauches in der Kirche hat ebenfalls einen zusätzlichen gesundheitlichen Charakter, denn wenn Kranke gesalbt wurden, hat der dabei verwendete Weihrauch oft einen klärenden Zusatznutzen gebracht. Auch das Harz Myrrhe, das Jesus als Geschenk gebracht wurde, hat eine schleimlösende Wirkung. Hier treffen sich Medizin und Spiritualität.

Der Schamane hat in allen Kulturen das Räuchern auch als Stimulanz verwendet um mit der Anderswelt Kontakt aufzunehmen und um den Willen der Götter zu erfahren. Aus dieser berauschenden Tradition entstand letztendlich auch das Rauchen in unserer Gesellschaft, das leider aber keine spirituellen Bestandteile mehr besitzt.

Vordergründig stehen beim Räuchern aber immer noch das Reinigen von fremden Energien und das Segnen. Genauso wie der Bauer in den Rauhnächten den Stall räuchert um seine Tiere zu schützen, kann man seine eigene Wohnung oder sein Haus ebenfalls mittels Räucherungen von fremden Energien befreien und damit für Glück und Wohlstand sorgen. Der Rauch sorgt im feinenergetischen Sinne dafür, dass sich Belastendes oder Nicht-zu-uns-Gehörendes lösen kann. Dabei wird ebenso unsere Aura, wie auch die Aura des Zuhauses gereinigt.

Bestandteile & Utensilien des Räucherns

Es gibt viele Arten des Räucherns, manche sind anwenderfreundlicher als andere:

  • Räucherstäbchen: wohl die einfachste Art zu räuchern. Man benötigt dafür nur die Stäbchen und unterhalb ein Auffanggefäß für die Asche. Leider ist es schwer nachzuvollziehen welche Bestandteile für das Räucherstäbchen verwendet wurden, und oft sind viele Produkte dermaßen verunreinigt, das sie als gesundheitsgefährdend eingestuft werden müssen.
  • Räuchern mit Räucherschale und Kohle: für Anfänger sehr gut geeignet. Das Gefäß ist meist aus Metall mit einem Sieb oben darauf – hinein gibt man etwas Sand, darauf die Räucherkohle, die zuvor angezündet werden muss (das dauert ein bisschen), und auf die Kohle direkt kann man das Harz oder die Kräuter geben. Wenn das Sieb feinmaschig ist, kann man das Räucherzeug auch darauf geben. Es wird schöner und kräftiger Rauch erzeugt, der sich gut zum Räuchern eignet. Ich stelle das Gefäß aber immer auf einen kleinen Teller, da es sehr heiß wird!
Räuchern in der Muschel
Räuchern in der Muschel
  • Räuchern in der Muschel: diese Methode habe ich vor Kurzem entdeckt und bin begeistert! Es ist etwas schwieriger zum Handhaben, dafür hat es einen wunderbar spirituellen Charakter. Das Räucherzeug wird zuvor in einem Mörser zerkleinert, und dann in eine große Muschel gefüllt, es wird angezündet und immer wieder leicht angeblasen, dass die Glut sich vergrößert und nicht ausgeht. Es raucht wunderbar, die Muschel wird zwar warm, aber nie zu heiß (auf eine dickwandige Muschel achten!) und ist sehr praktikabel!
  • Räuchern mit einem Kräuterbündel: ich habe es leider noch nie richtig geschafft, aber man kann die Kräuter mittels einem ungefärbten Hanffaden zusammenbinden, und dann anzünden – es soll auch schön rauchen, nur wie gesagt, habe ich es noch nie geschafft wirklich schönen Rauch zu erzeugen.
  • Räucherpfanne: am Land wird heiße Kohle oft in eine Eisenpfanne gefüllt, und darauf kommt das Räucherzeug – es raucht sehr gut, die Pfanne ist aber sehr schwer, und diese Methode ist in den eigenen vier Wänden eher unbrauchbar.
  • Direkt auf einem alten Ofen: man kann das Harz oder die Kräuter auch direkt auf eine alte Ofenplatte legen, und es duftet sehr gut.
  • Räucherhäuschen: hier eignen sich natürlich am besten ätherische Öle, es können aber, mit ein bisschen Wasser vermischt, auch Harze und Kräuter in die Vertiefung gelegt werden mit einem Teelicht darunter – das ist aber nicht fürs aktive Räuchern gedacht, sondern um einen angenehmen Duft zu verbreiten!

Wirkung der Harze & Kräuter beim Räuchern

Die einzelnen Kräuter und Harze zum Räuchern haben unterschiedliche Wirkungen, hier sind die häufigsten:

Weihrauch - klassisch & traditionell
Weihrauch – klassisch & traditionell
  • Weihrauch: ganz traditionell und klassisch, wird seit mindestens 4.000 Jahren benutzt. Er eignet sich besonders zum Reinigen von fremden Energien und zum Heben der Stimmung. Der angenehm würzige und harzige Duft erinnert an die Kirche und riecht nach Heimeligkeit.
  • Myrrhe: wird ebenfalls seit langer Zeit benutzt. Der Rauch hat eine desinfizierende, schleimlösende und antibakterielle Wirkung. Der Geruch erdet und fördert die Konzentration.
  • Salbei: das stärkste Kraut um die eigenen vier Wände von fremden Energien zu reinigen. Am besten wirkt der weiße Salbei, aber auch der gemeine Gartensalbei hat eine hervorragende Wirkung. Der Salbei klärt und reinigt die Aura, seine Schwingung dringt tief ein und hat eine hohe Austreibungskraft.
  • Beifuß: ich liebe den erdigen und krautigen Duft. Der Beifuß war bereits bei den Germanen das wichtigste Heilkraut, aber auch zum Räuchern eignet er sich sehr gut. Er ist das stärkste Schutzkraut, hat die Fähigkeit fremde Energien aufzuheben und kann negative Stimmungen neutralisieren.
  • Frauenmantel: als Frauenkraut hat er eine weiblich beschützende Wirkung. Die Verbindung mit weiblichen Energien funktioniert besser, er heilt und verbreitet Liebe.
  • Johanniskraut: als Antidepressiva der Heilkräuter bringt das Johanniskraut auch beim Räuchern Licht, Wärme und Geborgenheit.
  • Lavendel: er reinigt die Aura, desinfiziert und beruhigt.
  • Rosmarin: schlechte Gedanken werden beseitigt und das Herz geöffnet. Wacholderbeeren: sie wurden schon seit jeher verwendet, um die Luft vor möglichen Krankheitserregern zu reinigen. Außerdem klären sie die Aura, erden und bieten Schutz.

Ablauf einer Räucherung

Wenn man seine eigenen vier Wände reinigen möchte, dann ist die Vorgehensweise wichtig, denn Räuchern alleine bringt nicht viel. Die fremden Energien müssen identifiziert, erlöst und danach entfernt werden. Außerdem muss danach die Aura des Heimes wieder energetisiert werden. Falls man sich unsicher ist, sollte man einen Experten beauftragen!

Zuerst werden die Energien identifiziert, und falls es erforderlich ist, diese um eine mögliche Botschaft befragt und danach erlöst. Dann kann man mit einer Kerze und einer auflösenden Visualisierung die Umgebung klären. Das Räuchern wird danach eingesetzt und ist oft von Gebeten begleitet. Bitte vorher die Rauchmelder abdrehen und die Fenster geschlossen halten. Erst wenn sich der Rauch in alle Winkel verteilt hat und einwirken konnte, werden wieder die Fenster geöffnet. Am Ende wird wieder mittels Visualisierung die Aura des Heimes positiv aufgeladen, damit Glück und Wohlstand einziehen kann!

Falls man sein Zuhause nach einem Streit oder einer Krankheit reinigen möchte reicht es meist aus einfach zu räuchern, aber die Grundeinstellung und Intention, die hinter diesem Ritual steht ist das Wichtigste!

Vitamin D – unser essentielles Sonnenvitamin

Vitamin D – unser essentielles Sonnenvitamin

Die Sonne ist für die Vitamin-D-Aufnahme essentiell
Die Sonne ist für die Vitamin-D-Aufnahme essentiell

Das Sonnenlicht ist unser wichtigster Verbündeter für die Bildung von Vitamin D im Körper. Von April bis September findet in unseren Breiten in den oberen Hautschichten mittels der Sonne die Vitamin-D-Synthese statt. Es ist das einzige Vitamin, das wir nicht über die Nahrung aufnehmen müssen, sondern unser Körper selbst bilden kann. Aber dafür müssen wir uns viel im Freien aufhalten, und große Bereiche unseres Körpers – besonders Arme und Beine – dem Sonnenlicht aussetzen. Sonnencreme kann die Vitamin-D-Synthese völlig unterbinden. Problematisch ist außerdem, dass von Oktober bis März oberhalb des 40. Breitengrads (nördlich von Rom) kein Vitamin D gebildet werden kann, auch wenn wir in der Sonne sind.

Funktionen von Vitamin D im Körper

Cholecalciferol (Vitamin D) ist mehr Hormon als Vitamin und galt bisher als reiner Knochenstärker. Ein starker Mangel an Vitamin D ist aus diesem Grund auch hauptsächlich durch die Rachitis bekannt geworden – eine knochendeformierende Krankheit, die besonders zur Zeit der industriellen Revolution die arme und hart arbeitende Bevölkerungsschicht betraf, da diese durch die langen Arbeitszeiten nicht mehr an die Sonne kamen. Vitamin D ist aber für viele andere Vorgänge im Körper wesentlich:

  • Der Aufbau und Erhalt von Knochen, Zähnen, Gelenken und Muskeln.
  • Die normale Funktion unseres Immunsystems und die Stärkung der Abwehr gegen Infekte.
  • Synthese von körpereigenem Antibiotikum und die Reduzierung von Entzündungen im Körper.
  • Durch den Erhalt des hormonellen Gleichgewichts und Reduktion von oxidativem Stress eine bessere Leistungsfähigkeit, ruhigerer Schlaf und im Allgemeinen mehr Lebensfreude.
  • Maßgeblich beteiligt an der normalen Zellteilung.

Durch Studien werden immer mehr Bereiche bekannt, in denen Vitamin D im Körper eine wichtige Rolle spielt. Ein guter Vitamin-D-Spiegel ist aus diesem Grund vorbeugend für viele Zivilisationskrankheiten wie Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Depressionen, chronische Entzündungen, Rücken- und Gelenksbeschwerden, Rheuma, Arthritis, Alzheimer und sogar Krebs.

Symptome eines Vitamin-D-Mangels

Durch unseren heutigen Lebenswandel, der hauptsächlich in geschlossenen Räumen stattfindet, leiden fast alle Mitteleuropäer (Bademeister sind wohl auszunehmen) an einem Vitamin-D-Mangel. Die Symptome sind zahlreich und wir müssen vor allem die akuten und die chronischen unterscheiden. Während die ersteren ziemlich schnell behoben werden können, dauert es bei chronischen und degenerativen Schäden bedeutend länger.

Akute Symptome:

  • Verkrampfen, Zittern oder Schwäche der Muskeln
  • Antriebs- und Energielosigkeit
  • Schlafstörungen, Müdigkeit, innere Unruhe und Koordinationsstörungen durch Störungen im Nervensystem
  • Durchblutungsstörungen und Kältegefühl
  • Osteoporose und Knochenschäden

Zu den chronischen Symptomen gehören vor allem die bereits oben genannten Zivilisationskrankheiten, die durch einen Vitamin-D-Mangel hervorgerufen werden können. Wenn bereits solche bestehen, braucht es viel Geduld und eine lebenslange Vitamin-D-Zufuhr um sie abzuschwächen oder vielleicht sogar heilen zu können.

Wie nehme ich optimal Vitamin D zu mir?

Die natürlichste und gesündeste Art Vitamin D zu sich zu nehmen ist ein Sonnenbad. In unseren Breiten ist es, wie bereits oben erwähnt, nur von April bis September möglich Vitamin D zu erzeugen. Dafür sollte eine möglichst große Hautfläche besonnt werden, die Sonneneinstrahlung senkrecht auf die Haut treffen (Mittagszeit, wenn die Sonne ihren Höchststand hat), und nur direkt an einem strahlendblauen Tag. Dabei ist Sonnencreme zu vermeiden. Damit die Haut sich langsam daran gewöhnen kann, ist das rechte Mittelmaß wichtig: die ersten Minuten sind die wertvollsten, und ein Sonnenbrand sollte auf jeden Fall vermieden werden! Je nach Hauttyp kann zwischen 5 und 20 Minuten gesonnt werden, ohne dass die Haut zu Schäden kommt. Durch eine langsame Gewöhnung der Haut kann der eigene Lichtschutzfaktor auf bis zu 40 gesteigert werden!

Unsere Nahrungsmittel sind leider sehr Vitamin-D-arm. Selbst wildlebende Meeresfische müssten bevorzugt roh gegessen werden, damit wir genug aufnehmen können (das ist auch einer der Gründe, warum Inuits im Norden kaum von Vitamin-D-Mangel betroffen sind – sie essen hauptsächlich rohen Seefisch). Die Vitamin-D-reichsten Lebensmittel sind Hering, Lachs, Aal, Sardine, Avocado, Pilze und Hühnereier. Der verschmähte Lebertran würde das meiste Vitamin D liefern, und zwar 12.000 Einheiten pro 100g!

Vitamin-D-Therapie mittels Nahrungsergänzungsmittel

Da der heutige Mitteleuropäer selbst im Sommer nicht genügend Vitamin D aufnimmt, lohnt eine Therapie mittels Nahrungsergänzung! Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten – die einen füllen ihren Speicher innerhalb einer Woche mit hochdosiertem Vitamin D auf, während die anderen langsam auffüllen. Da Vitamin D im Körper gespeichert und erst langsam wieder abgebaut wird, kann die Therapie auch über die erste Variante geschehen. Ich habe aber gute Erfahrungen mit der letzteren Variante gemacht, denn durch eine tägliche Einnahme über einen längeren Zeitraum kann der Körper besser profitieren – dabei habe ich mich aber trotzdem über der „empfohlenen“ Dosis eingependelt. Diese liegt bei etwa 800 Einheiten pro Tag – diese bewirkt aber recht wenig und wird einen bestehenden Mangel kaum beseitigen.

Anzustreben ist ein Vitamin-D-Spiegel über 50 ng/ml – bis zu 100 ng/ml ist er unbedenklich. Um den Spiegel um 1 ng/ml anzuheben sind bei einem Körpergewicht von etwa 70kg 10.000 Einheiten erforderlich. Die monatlichen Verluste liegen dabei etwa bei 10 bis 30% – bei Rauchern ist dieser Wert sogar noch höher! Bei dieser Annahme ist eine tägliche Einnahme von etwa 3.000 Einheiten erforderlich um den Spiegel zu halten! Das heißt um den Spiegel anzuheben, muss einiges mehr genommen werden! Bei einer täglichen Einnahme von 4.000 Einheiten dauert es bei einem Ausgangswert von 10 ng/ml also vier Monate um diesen auf 40 ng/ml zu heben.

Aus diesem Grund nehme ich in den Wintermonaten um einiges mehr, dafür in den Sommermonaten kaum (nur wenn ich spüre, dass ich krank werde). Ich nehme mit etwa 50kg Körpergewicht 10.000 Einheiten täglich zum ersten Auffüllen, etwa einen Monat lang, dann von Dezember bis März etwa 5.000 Einheiten – und mir geht es sehr gut damit! Natürlich sollte der Vitamin-D-Spiegel mittels Blutuntersuchung immer wieder überprüft werden, um den optimalen Wert zu erreichen und auch halten zu können. Um diese Mengen bequem einnehmen zu können, kann ich Vitamin-D-Tropfen in Öl empfehlen – sie enthalten 1.000 Einheiten pro Tropfen, und können direkt in den Mund getropft werden. Da diese in einem Öl zugeführt werden, kann der Körper das Vitamin D auch optimal aufnehmen.

Welche zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel sollten zur Vitamin-D-Therapie eingenommen werden?

Vitamin D alleine genügt nicht, um eine gute Versorgung mit Nährstoffen gewährleisten zu können. Besonders während der Vitamin-D-Therapie ist es wichtig auch Magnesium zuzuführen – siehe mein Artikel über Magnesiumöl! Denn sonst können Symptome von Magnesiummangel wie Muskelkrämpfe oder Unruhe auftreten! Außerdem kann bei einem Magnesiummangel und gleichzeitiger Vitamin-D-Einnahme ein Calciumüberschuss auftreten, der die Nieren belasten kann.

Um die Knochen noch besser versorgen zu können, ist außerdem eine Vitamin-K-Einnahme zu empfehlen. Dadurch schützt man seinen Körper vor Verkalkungen und Nierensteine. Symptome eines Mangels können ständig auftretende blaue Flecken sein, die sehr schwer wieder verschwinden. Außerdem treten verstärkt Blutungen auf, und die Blutgerinnung dauert sehr lange.

Panik hinterm Lenkrad – die Angst vorm Autofahren

Panik hinterm Lenkrad – die Angst vorm Autofahren

Der Wilde Westen auf unseren Straßen

Das Herz schlägt bis zum Hals, die Hände sind schwitzig, der Tunnelblick stellt sich ein und man kann sich kaum noch bewegen. So fühlen sich in Österreich viele Autofahrer, denn sie haben Angst vorm Autofahren oder auch Amaxophobie. Diese Angst kann sich auf verschiedene Arten bemerkbar machen: manche haben bereits Angst, wenn sie als Beifahrer mitfahren müssen, andere haben nur Angst in der Nacht mit dem Auto zu fahren und einige machen ihren Führerschein, und fahren dann nie wieder.

Auch ich bin eine von diesen tausenden Betroffenen, die Angst hatte, mit dem Auto zu fahren: mit 20 machte ich mit großem Eifer meinen Führerschein, fuhr dann immer weniger mit dem Auto, bis ich völlig aufhörte. Dann setzte langsam immer größere Panik ein, wenn ich unvorhergesehen mit dem Auto fahren musste, bis ich einmal eine richtige Panikattacke auf der Autobahn bekam und mir schwor, nie wieder mit dem Auto zu fahren.

Heute fahre ich wieder und es geht mir gut damit – ich werde zwar nie eine Karriere als Rallyefahrerin beginnen, aber ich kann meinen Alltag im Auto gut meistern –wie habe ich das geschafft?

Was ist eine Angst?

Laut Wikipedia definiert sich Angst folgendermaßen:

Angst ist ein Grundgefühl, das sich in als bedrohlich empfundenen Situationen als Besorgnis und unlustbetonte Erregung äußert. Auslöser können dabei erwartete Bedrohungen, etwa der körperlichen Unversehrtheit, der Selbstachtung oder des Selbstbildes sein. Krankhaft übersteigerte Angst wird als Angststörung bezeichnet.

Das heißt eine Angst entsteht aus einer Erfahrung aus der Vergangenheit, die in die Zukunft transportiert wird. Durch den Versuch den Situationen auszuweichen, um die Angst zu umgehen, schränke ich mich immer mehr ein und verkleinere meinen Radius. Das ist sehr ungesund für mich selbst und mein persönliches Wachstum.

Abzugrenzen davon ist Furcht, die meist rational begründet ist und auf etwas Konkretes gerichtet ist. Hier sind oft die „Urängste“ des Menschen vertreten: Dunkelheit oder wilde Tiere. Meine Reaktion darauf, Angriff oder Flucht, ist archaisch geprägt und sichert unser Überleben.

Wie entsteht eine Angst?

Der Auslöser kann sehr banal sein, und muss im ersten Moment nicht als bedrohlich empfunden werden. Jedoch wächst durch eine Vermeidungsstrategie die Angst zu einem unbeherrschbaren Monster und jedes Vermeiden lässt sie wachsen. Energetisch betrachtet kann die Angst sehr wohl bereits im Mutterleib entstehen, oder sind Reste eines vergangenen Lebens. Manchmal können wir einfach nicht herausfinden, was die Ursache ist, und auch wenn uns diese Erkenntnis einen riesigen Schritt voranbringt, ist sie nicht unbedingt nötig.

Die Angst steht auch oft stellvertretend für andere Dinge, die in meinem Leben nicht optimal laufen. Oft ist sie ein Hilfeschrei der Seele. Wenn ich mich durch mein Verhalten selbst einschränke in meinem kreativen und schöpferischen Handeln, dann ist die Angst eine Art Ausdruck dessen, denn die Seele hat nicht viele Ausdrucksformen. Während manche Menschen körperlich krank werden, entwickeln andere eine unbeherrschbare Angst. Gerade auch diese Eigenschaft des „Unbeherrschbaren“ ist für Menschen mit kontrollierendem und sich selbst einschränkendem Verhalten ein lautes Ausrufezeichen, das aber viele nicht wahrnehmen.

Die Angst vorm Autofahren

Wenn man sich die Handlung des Autofahrens ansieht, fallen folgende Dinge auf:

  • Das Auto muss mittels erlernbarer Handlungen unter Kontrolle gebracht werden, sonst kann es ein tödliches Werkzeug sein.
  • Wir können zwar beeinflussen, was wir mit dem Fahrzeug machen, aber nicht, was andere damit machen. Das kann uns in gefährliche Situationen bringen.
  • Auch wenn wir in den meisten Fällen Kontrolle über das Fahrzeug haben, können wir diese auch verlieren: Eisfahrbahn, Schneefall, Aquaplaning, etc.
  • Gerade Frauen fühlen sich durch andere (oft männliche) Autofahrer massiv unter Druck gesetzt, und wollen unter keinen Umständen im Weg sein.
  • Die Reaktionsschnelligkeit und Effizienz beim Autofahren hängt mit dem Naturell des jeweiligen Menschen zusammen – aber gerade in Zeiten wie diesen, sind die meisten Autofahrer unter Termindruck und können keine Rücksicht auf langsamere Autofahrer nehmen. Besonders in der Stadt!
  • Wir müssen absolut geistesgegenwärtig sein, damit wir gut und sicher autofahren können. Suchtmittel, Krankheiten oder auch schlechte Laune kann unsere Reaktionsschnelligkeit beeinflussen.
  • Beim Autofahren befinden wir uns in einem kleinen einschränkenden Raum, und können nicht schnell entkommen.

Besonders die benötige Kontrolle über das Fahrzeug, die nie 100%ig sein kann, ist für Menschen, die sich nur dann sicher fühlen, wenn sie ihre Umwelt kontrollieren können, ein beängstigender Faktor. Der damit einhergehende Kontrollverlust, da man nie weiß, wie die anderen Autofahrer reagieren, ist für manche Personen nicht auszuhalten. Außerdem ist die Witterung ebenfalls außerhalb unserer Kontrolle. Aus diesem Winkel betrachtet, stellt das Autofahren eine große Unsicherheit dar!

Viele Kindheits- und Vorkindheitstraumata beruhen auf Erfahrungen, die mit Enge und nicht Entkommen-können in Zusammenhang stehen. Hier stellt das Autofahren eine große Herausforderung dar. Der Innenraum eines Autos ist meist nicht sonderlich groß, und besonders auf der Autobahn kann das Fahrzeug nicht schnell verlassen werden. Man kann dieser Situation nicht entgehen und ist „eingesperrt“. Einer aufkommenden Panik kann einfach nicht mehr entflohen werden.

Der Wilde Westen auf unseren Straßen

Viele Autofahrer fühlen sich zudem belästigt auf der Straße, wenn sie nicht in dem gleichen Tempo fahren und reagieren wie andere, und verlieren den Glauben an die eigenen Fähigkeiten. Um anderen nicht im Weg zu sein, verzichten sie völlig aufs Autofahren. Das beginnt schon bei den ersten Erfahrungen im Fahrschulauto, wenn das Auto an einer Kreuzung abstirbt. Während die einen das Fahrzeug sehr schnell unter Kontrolle haben, und sich zu rasanten Fahrern entwickeln, brauchen die anderen mehr Zeit, die ihnen nicht gegeben wird. Im Straßenverkehr geht es schnell, unübersichtlich und oft rücksichtslos zu! Gerade die sensiblen und hochsensiblen Personen unter uns sind damit überfordert und möchten sich dem Stress nicht mehr aussetzen.

Strategien aus der Angst

Es gibt einige Methoden, die helfen können das Problem von der dahinterstehenden Emotion zu lösen wie EFT (Klopftechnik). Jedoch sollte das Trauma, das hinter der Angst steht, aufgearbeitet werden. Auch wenn sich dieses oft unserem Einflussbereich entzieht, da es bereits im Mutterleib (oder noch früher) angelegt wurde, kann es mit energetischen Methoden bereinigt werden. Dafür benötigt es einen einfühlsamen Energetiker, der es auch versteht mittels Gesprächen an die Ursache zu gelangen. Entspannungsübungen, Meditationen und Glaubenssätze können unterstützend helfen.

Ich selbst habe meine Probleme mit dem Autofahren durch entlarvende Ehrlichkeit zu mir selbst und durch Akzeptanz meiner Stärken und Schwächen aufgearbeitet. Sich so zu akzeptieren, wie man ist, ist grundsätzlich der Weg aus der Krankheit. Denn jede Krankheit (physisch oder psychisch) hat eine Aufgabe und einen Sinn – den zu verstehen ist unser Seelen-Auftrag. Unsere Beschwerden haben nicht den Grund uns leiden zu lassen, sondern sind eine Chance für unsere Zukunft! So ist das auch mit unserer Angst!

Magnesiumöl, eine wirkungsvolle und kostengünstige Alternative

Magnesiumöl, eine wirkungsvolle und kostengünstige Alternative

Magnesium ist essentiell, damit alle Vorgänge im Körper funktionieren. Es ist an der Aktivierung lebenswichtiger Enzyme beteiligt, entspannt die Muskeln und ist auch gut für unsere Psyche. Wir brauchen es für den Aufbau unserer Knochen, für die Steuerung der Nerven- und Muskelfunktion und zur Unterstützung einer gesunden Herztätigkeit. Ohne Magnesium würde es auf unserer Erde kein Leben in unserer bekannten Form geben. Es gibt verschiedene Darreichungsformen: über die Ernährung, als Nahrungsergänzungsmittel oder als Magnesiumöl.

Täglicher Bedarf an Magnesium

Wie viel Magnesium benötigen wir täglich? Die Schulmedizin gibt uns einen täglichen Bedarf von 300 bis 400mg am Tag vor. Jedoch bei sportlicher Betätigung, Stress oder einer Schwangerschaft kann der Bedarf viel höher sein! Um diese Mengen an Magnesium zu uns nehmen zu können, müssen wir beispielweise 10 Bananen essen oder 700gr Spinat (mehr als ein halber Kilo,…). Natürlich sind auch viele andere Lebensmittel magnesiumreich: Müsli, Mais, Haferflocken, Reis, Erbsen, Linsen oder Bohnen, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, Bitterschokolade, Nüsse, Wildkräuter, Brokkoli oder Käse.

Problematisch ist aber die Auslaugung unserer landwirtschaftlichen Flächen:  normalerweise werden Stickstoff-Phosphat-Kalium-Dünger verwendet, da sie zu schnellen Erträgen führen. Das laugt jedoch die Böden aus, und unser Gemüse ist um einiges magnesiumärmer, als es noch vor einigen Generationen war. Es wird leider noch viel zu selten mit Magnesium gedüngt. Aus diesem Grund sind unsere Nahrungsmittel meist magnesiumarm, und wir haben viel schneller einen Mangel.

Anzeichen eines Magnesiummangels

Die Symptome eines Magnesiummangels sind zahlreich, und oft ist es schwer sie auf einen Mangel zurückzuführen. Das deutlichste Anzeichen sind jedoch Muskelkrämpfe, diese sind auch sehr leicht zuordenbar. Dabei ist aber zu beachten, dass bereits bestehende Krämpfe auf einen schweren Magnesiummangel hinweisen können. Folgende Beschwerden können auch noch einem Mangel zugrunde liegen: Muskelzuckungen, Schwindel, Kopfschmerzen, innere Unruhe oder restless legs, Herzklopfen bzw. –rasen, Verdauungsbeschwerden, Schlaflosigkeit und erhöhte Reizbarkeit.

Vorteile des Magnesiumöls

Da wir, wie bereits oben erwähnt, aufgrund ausgelaugter Böden viel schneller einen Magnesiummangel erleiden können, und auch Fertigprodukte kaum den zu benötigenden Magnesiumgehalt erreichen, ist es sinnvoll auf andere Art und Weise Magnesium zu sich zu nehmen. Da Präparate und Nahrungsergänzungsmittel, die Magnesium beinhalten, oft zu Nebenwirkungen wie Durchfall führen, ist eine orale Einnahme für viele Betroffene mühsam. Auch ist der Darmzustand ist zu beachten – denn ist der Darm nicht völlig in Ordnung, kann er kaum die benötigte Menge an Magnesium aufnehmen. So werden oft nicht mehr als 20 – 30% des zu sich genommenen Magnesiums aufgenommen.

Hier kommt das Magnesiumöl ins Spiel. Es gibt nämlich eine weitere Art Magnesium zu sich zu nehmen: transdermal. Unser Körper ist in der Lage Magnesium auch über die Haut zu absorbieren. Dabei fallen Nebenwirkungen, die das Verdauungssystem betreffen, völlig weg. Außerdem kann der Körper durch die transdermale Aufnahme fast 100% des Magnesiums aufnehmen.

Was ist Magnesiumöl

Magnesiumöl ist eine Mischung aus Magnesiumchlorid und Wasser. Magnesiumchlorid ist ein Magnesiumsalz der Salzsäure. Dieses kann chemisch hergestellt werden, oder auch im Meerwasser natürlich vorkommen. Das ist auch einer der Gründe warum uns Meerwasser so gut tut: es ist randvoll mit Magnesiumchlorid!

Magnesiumchlorid ist sehr billig, und kann über viele Anbieter bezogen werden. Das Pulver wird in der folgenden Dosierung mit Wasser gemischt: auf 1 Liter Wasser kommen 310gr Magnesiumchlorid. Kurz schütteln und fertig ist das Magnesiumöl! Es schmeckt sehr bitter – Vorsicht – und kann natürlich auch innerlich eingenommen werden – da aber in einer niedrigeren Dosierung; auf einen Liter kommen 33gr Magnesiumchlorid. Aber auch hier ist die Aufnahmekapazität viel geringer als über die Haut. Empfehlen kann ich die innerliche Einnahme von Magnesiumöl aber als nebenwirkungsfreies Abführmittel bei Verstopfung – die einzige Nebenwirkung ist der erlösende Durchfall.

Transdermale Aufnahme des Magnesiumöls

Ich stelle euch jetzt die Aufnahmeformen vor, die ich allesamt getestet habe, und die sehr gut funktionieren:

  • Magnesiumöl in der Sprühflasche: am besten nach dem Baden, wenn die Haut vorher mit Seife (!) gewaschen wurde. Der ganze Körper kann mit dem Öl besprüht werden, und danach wird es ein bisschen eingerieben. Besonders die Stellen einsprühen, die vermehrt zu Krämpfen neigen und auch die Schultern, die immer wieder verspannt sind. Ein bisschen warten und dann wie gewohnt anziehen.
  • Gesichtspflege: ich nehme das Öl auch für meine tägliche Gesichtspflege, in dem ich das Öl statt einer Hautcreme verwende. Dabei habe ich bemerkt, dass die Haut straffer und gesünder wird. Bei mir wirkt keine straffende Gesichtscreme besser als das simple Magnesiumöl!
  • Fußbad mit Magnesiumöl: unsere Füße (als die zweiten Nieren) können hervorragend transdermal Magnesium aufnehmen. Ich lege mir gerne eine gute DVD ein, stecke meine Füße ins körperwarme Fußbad und lasse sie bis zu einer Stunde einweichen. Mischverhältnis ist: für ein Fußbad vier Esslöffel voll mit Magnesiumchlorid.
  • Vollbad mit Magnesiumöl: natürlich kann man auch ganz entspannt ein Vollbad nehmen mit Magnesiumchlorid. Dafür gebe ich auf ein körperwarmes Vollbad etwa 500gr des Pulvers ins Wasser. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die entspannende Wirkung durch die weitere Zugabe von Bade-Meersalz noch weiter erhöht wird. Vor dem Schlafen gehen ist dieses Vollbad auch ein wunderbares Schlafmittel!

Manche Menschen empfinden das direkte Auftragen von Magnesiumöl auf die Haut unangenehm, da ein Kribbeln oder Stechen einsetzen kann. Falls dies der Fall sein sollte, kann man die Dosierung von Magnesiumchlorid auf einen Liter Wasser auch reduzieren. Dabei ist aber zu beachten, dass auch weniger Magnesium aufgenommen wird!

Wirkung von Magnesiumöl

Neben der beruhigenden, entspannenden und entkrampfenden Wirkung des Öls, kann es bei folgenden Beschwerden sehr gut eingesetzt werden:

  • Gelenks- oder Kreuzschmerzen, Arthritis oder Arthrose: direkt auf die schmerzende Stelle aufgesprüht und eingerieben hilft es sehr schnell
  • Muskelverspannungen und Krämpfe: ebenfalls direkt aufsprühen und einmassieren
  • Schlafprobleme: ein Vollbad mit Magnesiumchlorid vor dem Schlafengehen
  • Verdauungsbeschwerden und Verstopfung: auf den Bauch aufsprühen und einmassieren, oder bei hartnäckiger Verstopfung mit einem Fruchtsaft verdünnt trinken
  • Kopfschmerzen: in die Schläfen einmassieren
  • Falten: wie bereits oben erwähnt ist Magnesiumöl ein wunderbares Anti-Aging-Mittel
  • Ständige Müdigkeit: täglich am ganzen Körper einmassieren
  • Stimmungsschwankungen: ebenfalls am ganzen Körper einmassieren

Wie viel Magnesiumöl sollte genommen werden

Um auf die empfohlene Menge von 300 bis 400mg Magnesium pro Tag zu kommen benötigen wir etwa 10ml Magnesiumöl. Da wir jedoch über die Nahrung natürlich ebenso Magnesium zu uns nehmen, und wenn wir keinen erhöhten Bedarf haben, reichen 5ml pro Tag aus. Das sind in etwa 100 Pumpstöße mit einem Zerstäuber.

Bei einem Voll- oder Fußbad ist unklar wie viel Magnesium wirklich über den Körper aufgenommen wird. Ein Esslöffel Magnesiumchlorid beinhaltet 2390mg reines Magnesium, wie viel der Körper davon verwerten kann, ist aber unsicher. Aus diesem Grund ist ein wöchentliches Fuß- oder Vollbad mit Magnesiumchlorid zusätzlich sicherlich eine gute Sache, aber nicht ausschließlich!

Zusammenfassend kann ich nur meine begeisterte Empfehlung geben: Magnesiumöl ist sehr billig aber sehr wirkungsvoll. Nebenwirkungen werden vermieden und der Magnesiumstatus kann rasch und problemlos verbessert werden!

Rizinusöl, ein verkanntes Heilmittel

Rizinusöl, ein verkanntes Heilmittel

Rizinusöl - Wunderbaum
Rizinusöl – Wunderbaum

Rizinusöl wird aus den Samen des tropischen Wunderbaums (Ricinus communis) gewonnen und ist demnach ein Pflanzenöl. Im Gegensatz zu den Samen, die das giftige Rizin beinhalten, werden bei der Pressung und Raffination des Öls die unerwünschten Stoffe entfernt, und das Öl ist völlig ungiftig. Bekannt war dieses Öl bereits im Altertum, und es war auch im alten Ägypten ein bekanntes Heilmittel. Im Mittelalter wurde es hauptsächlich als Brennmittel benutzt, und erst seit dem 18. Jahrhundert wird es wieder als bewährtes Abführmittel eingesetzt. Heutzutage wird es hauptsächlich in der Kosmetik und Industrie verwendet, jedoch meist erst nach chemischen Veränderungen. Von den meisten wird Rizinusöl mit Missachtung bestraft, jedoch ist es ein vielfach einsetzbares Öl, das vor allem in der Entgiftung hervorragende Eigenschaften besitzt!

Verwendung von Rizinusöl bei selbstgemachten Seifen und Kosmetika

Bei der Seifensiederei bei sich zuhause, gibt es viele Öle, die bestimmte Eigenschaften für die fertige Seife haben. Das Rizinusöl ist besonders hautpflegend, und die Seife kann sehr guten und stabilen Schaum bilden. Aus diesem Grund ist dieses Öl hauptsächlich für Rasier- und Shampooseifen interessant, und kann hier auch etwas höher bemessen werden. Aufpassen muss man aber, dass man nicht zu viel Öl erwischt! 2-6% der Gesamtfettmenge ist völlig ausreichend! Ich gebe gerne bis zu 5% in die Seifenmasse, und erhalte immer Seifen, die sehr schönen Schaum bilden und sehr pflegend für Haut und Haar sind. Dem Haar gibt Rizinusöl in der Seife schönen Glanz.

Man kann Rizinusöl aber auch einfach pur für die Hautpflege verwenden. Leicht eingeklopft in die Haut kann das Öl über Nacht darauf belassen werden, und versorgt reichhaltig. Ich nehme das Öl sehr gerne um mich abzuschminken. Es funktioniert viel besser als Make-up-Entferner und ist um einiges sanfter und pflegender für die Haut.

Falls man zu trockenem Haar neigt ist eine Kurpackung mit Rizinusöl zu empfehlen. Dafür wird das Haar sorgfältig ausgekämmt und das Öl wird dann mittels Kamm verteilt. Dann eine Frischhaltefolie  und ein altes Handtuch darüber geben. Bis zu 2 Stunden sollte es einwirken, dann muss das Haar gewaschen werden. Da Rizinusöl sehr dickflüssig und zäh ist, benötigt man einige Waschgänge (am besten mit einer Haarseife) um das Öl wieder zu entfernen!

Entgiftung des Körpers mittels Rizinusöl

Fast jeder kennt die abführende Wirkung des Rizinusöls. Kaum jemand weiß aber, dass das Öl nicht direkt abführt wie salinische Abführmittel (z.B. Bittersalz) sondern durch die Aktivierung körpereigener Stoffe. Bittersalz etwa wirkt dadurch, dass Wasser im Darm zurückgehalten und die Wassersekretion des Darms gefördert wird. Dadurch erhöht sich das Stuhlvolumen beträchtlich und der Durchfall setzt ein. Rizinusöl jedoch wirkt anders. Das Öl wird in der Galle und Pankreas, wie alle anderen Fette auch, gespalten, und zwar in Glyzerin und Rizinolsäure. Letzteres aktiviert im Dünndarm Histamin, wodurch die Darmperistaltik (Darmbewegungen um den Stuhl auszuscheiden) einsetzt. Dadurch kann auch keine Gewöhnung des Darms eintreten, und das Rizinusöl wirkt jedesmal erneut.

Dieser Umstand wird auch im sogenannten „Wehen-Cocktail“ genutzt. Dieser Cocktail ist ein geläufiges „Hausmittel“ der Hebammen um Wehen einsetzen zu lassen, wenn das Baby übertragen wird. Denn durch die Ausschüttung des Histamins kann eine Prostaglandinsynthese einsetzen, und die Wehen beginnen häufig.

Was jedoch hat das mit der Entgiftung zu tun? Wenn ein Fett zu sich genommen wird, werden neben der Spaltung in Glyzerin und Fettsäure auch Gifte, Schwermetalle und Medikamentenrückstände aus der Leber in den Zwölffingerdarm ausgeschieden und im Dünndarm vom Körper wieder aufgenommen. Diesen Kreislauf nennt man auch den enterohepatischen Kreislauf. Um zu unterbinden, dass die Gifte wieder aufgenommen werden, muss abgeführt werden. Hier kommt das Rizinusöl ins Spiel. Als Fett löst es Gifte aus der Leber, und diese werden abgegeben. Diese Gifte können aber nicht mehr aufgenommen werden, da der Durchfall nach etwa 6 Stunden einsetzt, und dadurch alles ausgeschieden wird. Aus diesem Grund ist das Abführen mit Rizinusöl für den einen völlig unkompliziert, der andere hat aber Darmkrämpfe und es dauert länger bis alles draußen ist. Denn je mehr Gifte ausgeschieden werden, desto langwieriger ist dieser Prozess. Wenn man nun im Zuge einer Entgiftung alle drei bis vier Wochen mit Rizinusöl abführt, kann beobachtet werden wie viele Gifte sich im Körper noch aufhalten – denn je unkomplizierter das Abführen, desto sauberer der Körper!

Praktische Anwendung des Rizinusöls

Beginnen sollte man immer mit kleinen Dosen, und langsam an die Höchstdosis herantasten. Ich kann eine Einsteigerdosis von 30ml empfehlen, mehr als 60ml würde ich nicht nehmen. Hier ist auch das Gewicht wichtig – eine Frau mit 50kg wird viel weniger Rizinusöl benötigen, als ein Mann mit 80kg. Außerdem muss man diese Menge auch einmal hinunter bekommen. Denn ich möchte nicht verschweigen, dass neben den tollen Eigenschaften die Rizinusöl besitzt, der Geschmack einfach widerlich ist. Hier muss man die für sich passende Möglichkeit finden es einzunehmen.

Möglichkeit 1

Natürlich kann man es einfach pur einnehmen. Da aber die Konsistenz sehr zäh und dickflüssig ist, hat man dann den ganzen Mund voller Öl. Aus diesem Grund sollte man deshalb das Öl, bevor es hinuntergeschluckt wird, länger einspeicheln.

Möglichkeit 2

In Russland wird Rizinusöl traditionell mit Alkohol vermischt eingenommen (Wodka oder Cognac), denn das Öl ist alkohollöslich. Das Öl und der Alkohol werden solange vermischt, bis sich alles gelöst hat, und dann schnell getrunken.

Möglichkeit 3

Bei uns ist es eher üblich das Öl mit einem Saft zu vermischen (z.B. Orangen- oder Grapefruitsaft). Dafür wird die Ölmenge zusammen mit dem Saft am besten mittels Pürierstab vermengt, bis sich eine einheitliche Flüssigkeit gebildet hat. Diese Emulsion so schnell wie möglich trinken.

Möglichkeit 4

Da ich es leider nicht schaffe diesen Geschmack auszuhalten, bin ich auf Kapseln umgestiegen. Es gibt diese Kapseln auch zu kaufen, sie enthalten 100% Rizinusöl. Oder man befüllt sich selbst leere Gelatine-Kapseln mittels Spritze. Ich finde es wichtig, möglichst große Kapseln zu nehmen, denn je weniger Öl hineinpasst, desto mehr Kapseln muss man schlucken. Bei Kapseln, die 1ml enthalten, sind das bei 30ml eben 30 Kapseln. Das ist zu schaffen!

Wirkung der Entgiftungskur

Nach etwa 6 Stunden setzt der Durchfall ein – manchmal etwas früher oder später. Ich nehme das Öl aus diesem Grund gerne um Mitternacht, und in der Früh setzt dann der Durchfall ein. Wenn man in der Früh damit beginnt, kann man den ganzen Tag vergessen und muss zuhause bleiben. Aber wenn man in der Nacht das Rizinusöl zu sich nimmt, ist der Durchfall meistens um die Mittagszeit des darauffolgenden Tages zu Ende. Außerdem ist laut Organuhr die aktivste Zeit der Leber zwischen 1 und 3 Uhr nachts. Da kann das Öl auch die volle Wirkung auf die Leber entfalten. Um die Leber bei dieser Schwerstarbeit zu unterstützen, ist es gut einen Leberwickel zu machen, oder sich wenigstens eine Wärmeflasche auf die Leberregion zu legen. Denn Wärme ist eine Wohltat für unser Entgiftungsorgan!

Den Tag der Entgiftung sollte man ruhig angehen, und sich viel schonen. Ich bin immer sehr müde, und lege mich auch gerne mit einem guten Buch ins Bett, und entspanne. Je weniger Stress man hat, desto besser ist der Körper in der Lage die Gifte auszuscheiden! Wichtig ist es ebenfalls viel zu trinken, da man viel Flüssigkeit verloren hat.

Die Wirkungen des Rizinusöls kann ich folgendermaßen zusammenfassen:

  • Leitet Gifte, Schwermetalle und Medikamentenrückstände aus
  • Entlastet dadurch den Körper um chronische Erkrankungen zu überwinden
  • Ist ein hervorragendes Schlafmittel, denn nach dem Abführen schläft man wie ein Baby
  • Durch die Entgiftung des Körpers kann auch psychisch entgiftet werden (achte in den Tagen danach darauf, ob du eine Veränderung an dir selbst wahrnimmst)
  • Kann Krankheiten die Spitze nehmen (früher wurden bei akuten Erkrankungen immer Einläufe gegeben, oder abgeführt)
  • Durch die Reinigung der Leber- und Gallengänge beugt man Gallensteinen vor

Aufpassen

Rizinusöl nie einnehmen bei Gallensteinen, denn dadurch kann man eine Kolik auslösen! Auch bei chronischer Dickdarmentzündung (Kolitis) ist auf Abführmittel zu verzichten, um den Darm nicht noch mehr zu reizen.

Natron, ein Wundermittel?!

Natron, ein Wundermittel?!

Natron
Natron

Natron ist auch unter Natriumhydrogencarbonat bekannt, und wird gemeinhin als Speisesoda, Backsoda oder Speisenatron bezeichnet. Es ist in jedem Supermarkt erhältlich und dient beim Backen als Backtriebmittel. Daneben ist es auch noch ein beliebtes Hausmittelchen, und wird bei fast jedem Beschwerdebild empfohlen. Vor allem Entgiftungs- und Basenkuren werden mithilfe von Natron durchgeführt. Ich selbst habe viel mit Natron ausprobiert, aber hält dieses Wundermittel auch was es verspricht?

Anwendungen im Haushalt

Da Natron das Wasser weicher und basisch macht, ist es vor allem im Haushalt eine nützliche Hilfe. Hervorzuheben ist die Fähigkeit unangenehme Gerüche zu neutralisieren. Ich benutze Natron sehr gerne dafür, Wasserflaschen, die leicht zu müffeln beginnen, zu reinigen. Einfach einen kleinen Löffel Natron in die Flasche geben, heißes Wasser dazu und etwa eine Stunde einwirken lassen. Danach mit einer Flaschenbürste auswaschen, und die Flasche duftet wieder wie neu.

Ich gebe Natron auch sehr gerne zur weißen Wäsche um mögliche Grauschleier zu verhindern. Da ich ein selbst gemachtes Waschmittel benutze (Kernseife, Waschsoda, Essigessenz als Weichspüler) ist Natron eine willkommene Hilfe um weiße Wäsche auch weiß zu behalten.

Grundsätzlich kann man alles Schmutzige und Stinkende mit einer Lösung aus Wasser und Natron einwirken lassen, und der Geruch verschwindet bzw. der Dreck lässt sich leichter entfernen.

Anwendungen zur Körperpflege

In letzter Zeit häufen sich die Negativschlagzeilen in Bezug auf Deodorants. Die beigesetzten Aluminiumsalze verschließen die Poren, und verhelfen so dem Deo zu seiner Wirkung. Jedoch haben bereits mehrere Studien bewiesen, dass es einen Zusammenhang geben könnte zwischen Brustkrebs und der Verwendung von Deos mit Aluminiumsalzen. Hier kann Natron helfen: es hat ebenfalls eine geruchsbindende Wirkung. Eine Wasserlösung mit Natron kann in eine Sprühflasche gefüllt und anstatt eines Deos verwendet werden. Eine kostensparende und körperschonende Alternative!

Ich bin grundsätzlich mit Peelings unzufrieden – sie kosten eine Menge Geld, und meine Poren werden nie rein. Ganz im Gegenteil, viele Peelings verursachen bei mir Reizungen und Hautunreinheiten. Zufällig bin ich durch meine Entgiftungsbäder (dazu weiter unten mehr) darauf gestoßen, Natron als Peeling zu verwenden. Die Anwendung ist denkbar einfach: einfach eine Handvoll Natron nehmen, etwas Wasser dazu geben und sanft ins Gesicht einmassieren. So sauber wurde meine Haut noch mit keinem Peeling. Es ist absolut tiefenreinigend und reizt die Haut nicht, solange es nicht zu lange darauf belassen wird. Spätestens wenn die Haut anfängt zu kribbeln mit viel Wasser abnehmen!

Auch als Zahnpasta kann Natron verwendet werden. Da ich aber Angst habe, meinen Zahnschmelz abzureiben, bin ich damit äußerst vorsichtig. Wer Verfärbungen von Tee, Kaffee oder Nikotin an den Zähnen hat, kann mit seinem Finger vorsichtig das Natronpulver aufbringen und mit kreisenden Bewegungen die Verfärbungen abtragen. Damit war ich selbst sehr erfolgreich!

Natron als Entgiftungsbooster

Da bei vielen Entgiftungskuren die Nieren besonders zu leiden haben (durch die erhöhte Giftausscheidung landet sehr viel in unseren Entgiftungsorganen Nummer eins), sollte die Haut immer frei und „entgiftungsbereit“ sein. Denn die Haut ist, als unser größtes Organ, ebenfalls daran beteiligt gelöste Gifte auszuscheiden. Aus diesem Grund wird sehr gerne Natron empfohlen, besonders Natronbäder.

Ein Natron-Entgiftungsbad sieht folgendermaßen aus: einen Becher Natron in ein Vollbad geben, und bei körperwarmen Wasser so lange wie möglich im Wasser bleiben – mindestens 3 Stunden. Die Gifte in der Haut beginnen sich etwa erst nach einer halben bis dreiviertel Stunde zu lösen. Durch den osmotischen Effekt werden dann die Gifte ausgeschieden und ans Wasser abgegeben. Man erkennt das daran, dass das Wasser immer saurer wird – d.h. die körpereigenen Säuren werden abgegeben und verändern des pH-Wert des Wassers.

Ich habe während meiner Entgiftungskuren einmal in der Woche ein solches Bad gemacht, und habe aber erst nach drei Stunden einen Effekt ausmachen können. Das ist teilweise sehr schwer in den Alltag zu integrieren. Als begeisterte Joggerin kam ich eines Abends nach einem Lauf nach Hause und hatte plötzlich die Idee meinen Körper nach einer kurzen Wasserdusche mit Natron einzureiben, kurz einwirken zu lassen und dann abzuwaschen. Ich dachte mir, dass ich durch das Schwitzen beim Laufen doch einiges an Gifte ausgeschieden haben müsste. Der Effekt war unglaublich: so sauber hatte ich mich noch nie gefühlt, ich war wirklich porentief rein. Nachher hatte ich noch meine geliebte Kernseife benutzt, und die Kombination war einfach toll.

Aus diesem Grund habe ich angefangen meine Natron-Entgiftungsbäder manchmal abzuändern: erst lege ich mich kurz in die Badewanne mit körperwarmen Wasser ohne Zusätze. Dann reibe ich mich mit Natron ein, lege mich wieder in die Wanne und bleibe so an die 10 Minuten liegen. Dann wasche ich mich normal mit Kernseife und lege mich wieder für 10 Minuten in die Wanne. Am Badewannenrand könnt ihr dann erkennen, wie viele Gifte massiv ausgeschieden werden – sie muss nachher gereinigt werden!

Wichtig ist es an diesem Tag keine Körperlotion oder Ähnliches zu verwenden, denn die Haut ist nun porentief gereinigt worden, und kann wieder von innen Säuren und Gifte ausscheiden. Das kann aber nur gelingen, wenn die Haut frei bleibt. Auch habe ich, seitdem ich diese Körperpflege betreibe, keine trockene Haut mehr, sie hat wieder selbst gelernt mich mit Feuchtigkeit zu versorgen. Tägliches Eincremen gehört bei mir der Vergangenheit an!

Die Mär vom Säureschutzmantel

Immer öfter höre ich auch Kritik über die Verwendung von Natron für die Haut, weil es angeblich den Säureschutzmantel zerstört. Die Mär von der sauren Haut ist dadurch entstanden, dass die Hersteller von Shampoos und Duschgels den Säuregehalt der Haut von Durchschnittsmenschen gemessen hat, und hier einen durchschnittlichen Wert (pH-Wert von 5,5 also sauer) als gesund angenommen haben. Jedoch hat ein Neugeborenes, wenn es zur Welt kommt, einen pH-Wert von 7, was dem neutralen Wert von Wasser entspricht (also weder sauer noch basisch). Man kann davon ausgehen, dass die Haut eines Neugeborenen gesünder ist, als die des Zivilisationsmenschen. Aus diesem Grund ist eine basische Hautpflege wünschenswert, denn sie verschiebt den sauren pH-Wert der Haut wieder in den pH-neutralen Bereich, in der sie sein sollte, wenn sie gesund ist.

Innerliche Einnahme von Natron

Ich habe versucht Natron einzunehmen, da  es auch innerlich helfen soll den Körper wieder basischer zu machen. Denn die Übersäuerung in unserem Körper ist maßgeblich an Krankheiten und Beschwerden beteiligt. Jedoch finde ich den Geschmack einfach nur abstoßend, und konnte auch keinerlei angenehme Nebeneffekte ausmachen. Ich freue mich aber über eure Berichte im Kommentarbereich, falls ihr andere Erfahrungen gemacht habt.

Bei folgenden Beschwerden soll die innerliche Einnahme helfen:

  • Bei beginnender Grippe oder Erkältung, um der Erkrankung die Spitze zu nehmen.
  • Nach dem Essen bei Völlegefühl.
  • Sodbrennen, um die Magensäure zu binden.
  • Krebstherapie, da Natron Krebszellen vernichten kann. Außerdem verträgt man angeblich die Chemotherapie besser, und schützt seine Organe.

Mittlerweile habe ich selbst viele tolle Erfahrungen mit der innerlichen Einnahme gemacht! Artikel siehe hier!

Neue Homöopathie

Neue Homöopathie

Neue Homöopathie
Neue Homöopathie

Die neue Homöopathie ist eine energetische Methode, die vom Wiener Elektrotechniker Erich Körbler wiederentdeckt wurde. Bereits auf der Eismumie von „Ötzi“ wurden heilende Zeichen entdeckt, die Wärme und Ausdauer geben sollten. Auch von diversen Urvölkern und Indianern sind heilende Zeichen bekannt, die auf den Körper aufgebracht wurden bzw. werden.

Informationsübertragung mit Körbler’schen Zeichen

Theoretische Grundlage der Informationsmedizin ist die These, dass alles schwingt, Informationen aussendet und miteinander kommuniziert. Jeder gemalte Strich wirkt hierbei wie eine Antenne und verändert die Schwingung. Wenn nun der kranke Organismus wieder in die richtige Schwingung gebracht wird (Harmonie) kann Heilung eintreten. Mittels diverser heilender Zeichen kann dieser Schwingungsausgleich geschaffen werden. Diese Zeichen werden entweder mittels Stift direkt auf die Haut aufgebracht oder ihre Schwingung wird auf einen Träger übertragen wie Wasser, Steine oder nicht-arzneiliche Globuli und dann zu sich genommen bzw. bei sich getragen. Besonders sei hier noch auf die wunderbare Möglichkeit verwiesen, mit den Meridianen und Akupunkturpunten zu arbeiten.

Das Besondere an dieser Methode ist aber nicht die theoretische Grundlage (die noch nicht naturwissenschaftlich bewiesen wurde; dennoch ist die Arbeit von Dr. Masaru Emoto und seinen Wasserbildern beeindruckend und für weitere Studien zu empfehlen), sondern die einfache Anwendung für den Laien. Viele Anwendungen sind universell, und können von jedem probiert werden. Wenn man jedoch in die Tiefe gehen möchte, ist diese Methode beinahe unbegrenzt anwendbar.

Heilzeichen

Ich stelle hier die geläufigsten Zeichen und Anwendungen dar, die jeder an sich selbst sofort ausprobieren kann:

Balkengleiches Kreuz
Balkengleiches Kreuz

Das Balkengleiche Kreuz wurde in fast allen Kulturen als Schutzsymbol verwendet. Bekannt ist es natürlich als christliches Symbol, wobei es durch die Verschiebung des Balkens nach oben aber zum Passionskreuz Christi wurde. Das Kreuz wirkt schützend und kann Wasseradern und Verwerfungen abschirmen. Das ist besonders dann interessant, wenn der Schlafplatz auf einer Wasserader liegt, aber nicht verändert werden kann. Durch das Balkengleiche Kreuz wird jegliche Strahlung entstört. Dafür einfach ein Blatt mit dem Zeichen auf die Wasserader legen.

Elektrosmog-Zeichen
Elektrosmog-Zeichen

Bei Betrachtung dieses Symbols wird eine mögliche Elektrosmog-Belastung im Körper innerhalb Minuten harmonisiert. Dieses Symbol ist besonders dann wichtig, wenn energetische Test- und Heilmethoden nicht den gewünschten Erfolg bringen. Eine Entstörung kann den Körper sehr schnell wieder ausgleichen. Es kann aber auch zur Entstörung von elektrischen Geräten verwendet werden, indem man es einfach unter das Gerät legt.

Ypsilon
Ypsilon

Das Ypsilon verstärkt Informationen – unverträgliche werden in verträgliche umgewandelt, verträgliche Informationen bleiben aber verträglich. Hiermit können positive Affirmationen wunderbar mittels Wasserübertragung verstärkt werden. Dieses Zeichen immer mit Vorsicht anwenden, und nie bei akuten Erkrankungen an den Körper bringen!

Sinus-Zeichen
Sinus-Zeichen

Das Sinus-Zeichen ist ein Umkehrzeichen, und wird gerne verwendet um den Körper bei Beschwerden „umzuschreiben“. Es darf aber nicht zu lange am Körper belassen werden, denn sonst kehrt sich der positive Effekt wieder um. Das Sinus ist auch gleich 5 Striche (unverträglich), wirkt aber etwas stärker.

Vier Striche
Vier Striche

Die vier Striche entsprechen einer mittlere Belastung. Diese Striche können bei beginnender Erkältung am inneren Handgelenk (auf der Höhe einer gedachten Uhr) aufgemalt werden. Oft lässt sich dadurch der Infekt noch aufhalten.

Austesten der Zeichen

Da die Körbler’schen Zeichen aus viel mehr Kombinationen bestehen, als oben angeführt, muss der Therapeut die korrekte Kombination an Zeichen austesten, am besten mittels Tensor. Das erfordert einiges an Übung, und ist einem völligen Laien nicht zu empfehlen. Jedoch kann mit den oben genannten Symbolen bereits einiges an Linderung erzielt werden.

Anwendung der Zeichen

Die Zeichen werden entweder direkt auf die schmerzende Stelle (oder den Meridian) aufgemalt – hier bei eignet sich am besten ein Edding. Nach jedem Duschen muss das Zeichen erneuert werden. Oder die jeweilige Affirmation, Erkrankung oder Gefühl wird auf ein Blatt Papier aufgeschrieben mit dem jeweiligen Zeichen darüber. Dann kann die Wasserübertragung starten: in der einen Hand das Papier, und in der anderen das Glas Wasser. Während man aufmerksam das Blatt betrachtet, und sich vorstellt wie das Zeichen über den eigenen Körper ins Wasser übertragen wird, lädt sich das Wasser mit der entsprechenden Information auf. Dann kann das Wasser schlückchenweise getrunken werden.

Meine Erfahrungen

Ich habe viele Erfahrungen mit der Neuen Homöopathie gesammelt, und sie waren sehr positiv. Ich habe Wasseradern erfolgreich abgeschirmt, da ich meinen Schlafplatz leider nicht verändern konnte. Tatsächlich wurde mein Schlaf wieder tief und erholend. Das Elektrosmog-Zeichen hat bei mir immer sofort lindernd bei Bildschirm-Kopfschmerzen gewirkt. Und mit den vier Strichen im Handgelenk habe ich (wenn früh genug aufgemalt) fast immer meine Infekte abwehren können.

Da ich mit einem Tensor umgehen kann, und damit den Vektorenkreis bedienen kann, bin ich begeistert ob der umfangreichen Anwendungsmöglichkeiten. Sie kann bei simplen Infekten, chronischen Erkrankungen, einschränkenden Glaubensätzen, Allergien, bei Gewichtsproblemen und vielem mehr angewendet werden. Auch Pflanzen (Gießwasser informieren) und Tiere profitieren von dieser grandiosen Möglichkeit des Heilens.

Abschließend ist nur zu sagen, dass die Wiederentdeckung der heilenden Zeichen eine der größten der letzten Jahrzehnte ist. Ich kann es nur empfehlen, sich damit auseinanderzusetzen!

Heilende Berührungen

Heilende Berührungen

Heilende Berührungen
Heilende Berührungen

Das Handauflegen ist, neben dem Gebet, eine der ältesten Heilmethoden der Welt. In allen Kulturen war und ist das Auflegen der Hände Zeichen von Anteilnahme, Liebe und Heilung. Wir selbst legen instinktiv unsere Hände auf eine schmerzende Stelle und die Mutter legt ihre Hände auf den fiebernden Kopf des Kindes. Neben der Wärme, die über die Hände ausstrahlen vermitteln wir mit dem Auflegen der Hände soziale Nähe und es strömt Energie von einem Körper zum nächsten. Wir alle können mit unseren Händen heilen, indem wir die heilende Energie als Übermittler in den kranken Körper einbringen können! Ziel ist es immer Körper, Geist und Seele in Einklang und Harmonie zu bringen.

Geschichte der heilenden Hände

Höhlenmalereien auf der ganzen Welt beweisen, dass die Hände eine ganz zentrale Rolle innehatten (z.B. die Cueva de las Manos in Argentinien). So ist es für heutige Naturvölker ebenso wichtig, dass der Schamane seine Hände auflegt. Auch in den Hieroglyphen des alten Ägyptens ist das Handauflegen als Mittel der Heilung bekannt: im Papyrus Ebers (medizinscher Papyrus aus dem alten Ägypten) ist „das Auflegen der Hände, bis die Leiden verschwinden“ eine Empfehlung. Vor allem Isis, die Göttin der Geburt, Wiedergeburt und Magie, war dafür bekannt mit ihren Händen Wunderdinge zu verrichten. Die babylonische Heil-Göttin Gula heilte ebenfalls mit ihren Händen.

Sehr interessant sind in diesem Zusammenhang die Veden (heilige Schriften des Hinduismus): hier ist nicht nur die Gottheit Rudra dazu bemächtigt mit seinen Händen zu heilen, auch anderen wird die Macht zugeprochen Heilung zu vollführen. Der griechische Gott der Medizin Asklepios erschien Kranken in einem Heilungsritual im Traum und legte die Hände auf oder führte Operationen aus.

Der bekannteste Heiler der Welt, Jesus von Nazareth, heilte ebenfalls mit seinen Händen. So wurde auch in der frühchristlichen Krankenpflege vorrangig die Methoden des Salbens und Betens praktiziert. Erst der später entstandene Reliquienkult drängte das Handauflegen, als Erbe von Jesus, zurück. Dennoch gab es viele Heilige im Christentum die das Handauflegen und Heilen praktizierten, wie Franz von Assisi und Bernhard von Clairvaux. Auch Könige wurden als Gesandte Gottes gesehen, die mit ihren Berührung heilen konnten. Die Vorstellung, dass Könige heilen können, bestand bis in die Neuzeit!

Energetisches Heilen

Doch wie funktioniert die Heilung mit den Händen? Das ist noch immer nicht genau geklärt, die Schulmedizin wehrt sich gegen eine mögliche Wirkung, und einen naturwissenschaftlichen Beweis gibt es nicht. Vieles beim Handauflegen hat mit Inuition und Vertrauen zu tun – ich beschreibe sehr gerne, wie ich es verstehe und sehe:

Der Heiler versteht es, sich durch das Erlangen des reinen Bewusstseins (Gedankenstille) mit der göttlichen Allmacht zu verbinden. Das klingt jetzt sehr esoterisch, ist aber sehr leicht zu erklären. Schließe deine Augen, und stelle dir vor, dass dich von oben eine goldene Energie durchströmt – und spürst du etwas? Die meisten Menschen bemerken ein Kribbeln, eine Wärme oder eine Energie – das ist die Heilungsenergie. Heiler können diese Energie anzapfen, und mit ihren Händen (oder Gedanken bei der Fernheilung) in den Körper des anderen bringen. Er schickt ihm Vollkommenheit. Nun ist der Ball aber beim Kranken – wenn diese Energie angenommen wird, kann Heilung geschehen, sonst nicht. Und das ist auch der Grund, warum energetische Heilung manchmal funktioniert und manchmal auch nicht.

Da Krankheit immer mit einem Ungleichgewicht von Körper, Geist und Seele zu tun hat, ist es natürlich unerlässlich die seelische Ursache der Krankheit zu finden.

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